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AWI-Stand auf der SAiL Bremerhaven
Noch bis zum 17. August ist das AWI täglich von 11 bis 18 Uhr in der Wissenschaftsmeile des Windjammer-Festivals SAiL anzutreffen. Am Infostand im Fischereihafen Bremerhaven gibt es für die Besucher:innen die Möglichkeit, ihre Fragen zu Wissenschaft, Forschungsschiffen und vielem mehr zu stellen. Ein weiteres Highlight sind interaktive Mitmach-Stationen für Kinder und Erwachsene.
Wegbereiter für die internationale Arktisforschung: 100 Jahre Spitzbergenvertrag
Am 14. August 2025 jährt sich das Inkrafttreten des Spitzbergenvertrags zum 100. Mal. Der Vertrag schafft bis heute die rechtlichen Voraussetzungen dafür, dass Forschende aus zahlreichen Nationen Zugang zur Inselgruppe Spitzbergen erhalten. Dadurch wird wissenschaftliche Forschung in einer der vom globalen Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen ermöglicht. Zu den Einrichtungen, die davon profitieren, zählt auch das Alfred-Wegener-Institut (AWI). Es betreibt in Ny-Ålesund gemeinsam mit dem französischen Polarforschungsinstitut Paul-Émile Victor…
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Open Ship auf Forschungsschiff Mya II
Am Samstag, den 9. August 2025, öffnete die Mya II im Rahmen des Lister Hafenfestes 2025 die Luken. Das Interesse war groß: Rund 500 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, das AWI-Forschungsschiff zu besichtigen und Einblicke in die schiffsgestützte Wattenmeerforschung zu erhalten.
See auf dem 79°N-Gletscher spaltet das Eis und hinterlässt dauerhafte Veränderungen
Seit Mitte der 1990er Jahre verliert der grönländische Eisschild an Masse, seitdem sind nur noch drei schwimmende Zungen übriggeblieben. Eine davon, Nioghalvfjerdsbræ oder 79°N-Gletscher, zeigt bereits erste Anzeichen, instabiler zu werden. Neben der Wärme des Ozeanwasser, dass das Eis von unten immer mehr ausdünnt, nimmt auch der Abfluss von Schmelzwasser auf der Oberfläche eine immer wichtigere Rolle ein. In einer neuen Studie haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts untersucht, wie sich zwischen 1995 und 2023 ein etwa 21 km2 großer…
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Vertrag von Kunming-Montreal bringt Schutz der biologischen Vielfalt in den Meeren voran
Um die biologische Vielfalt zu schützen, unterzeichneten zahlreiche Länder 2022 ein Naturschutzabkommen, den „Globalen Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal“. Unter anderem stellt der Vertrag verschiedene Ziele auf, die von den Staaten in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Die neuen Vorgaben seien gut geeignet, um die marine biologische Vielfalt in ihrer ganzen Bandbreite zu schützen, wie ein internationales Team unter der Leitung des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB) und der…
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Ehrung für Uwe Nixdorf
Dr. Uwe Nixdorf, stellvertretender AWI-Direktor und Leiter der AWI-Logistik wurde mit der COMNAP-Medaille ausgezeichnet. Diese internationale Ehrung des “Council of Managers of National Antarctic Programs”, würdigt herausragende Beiträge zur Förderung und Unterstützung der Antarktisforschung. Die Medaille unterstreicht Uwe Nixdorfs langjährigen Einsatz, internationale Zusammenarbeit zu stärken und wissenschaftliche Exzellenz in den Polarregionen zu fördern.
Besuch im Eislabor
Florian Müller, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat das AWI in Bremerhaven besucht: Stellvertretender AWI-Direktor, Dr. Uwe Nixdorf, hat den Politiker empfangen und die Tätigkeiten und Forschungsgebiete des Instituts vorgestellt. Anschließend stand ein Besuch im Eislabor auf dem Programm, bei dem Dr. Maria Hörhold die aktuellen Arbeiten an Eiskernen aus dem Antarktis-Projekt “Beyond Epica” präsentiert hat.
Arktische Viren im Rhythmus der Jahreszeiten
Je nach Jahreszeit setzen sich unterschiedliche Virentypen in arktischen Gewässern durch, die den Nährstoffkreislauf und den Energiefluss im Ozean beeinflussen. Dieses fein austarierte Gleichgewicht könnte durch den Klimawandel ins Wanken geraten.
Pressemeldung des GEOMAR
Pressemeldung des GEOMAR
UN-Plastikabkommen: Bringen die Verhandlungen in Genf endlich den Durchbruch?
Vertreter:innen aus über 170 Ländern sowie aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft kommen vom 5. bis 14. August in der Schweiz zusammen, um die Verhandlungen für ein rechtsverbindliches Abkommen gegen Plastikverschmutzung fortzusetzen.
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Riesige versteckte Flut durchbricht die Oberfläche des grönländischen Eisschildes
Eine neue Studie unter der Leitung der Universität Lancaster und unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Institutszeigt, wie sich Schmelzwasser, das unter dem grönländischen Eis fließt, einen Weg nach oben durch das Eis bahnen und an der Oberfläche des Eisschildes entweichen kann. Die Forschenden konnten dieses Phänomen zum ersten Mal in Grönland beobachten und haben es in der Zeitschrift Nature Geoscience detailliert beschrieben. Die Entdeckung wirft ein neues Licht auf das zerstörerische Potenzial des unter dem Eisschild gespeicherten Schmelzwassers.
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