Das Klima der hohen Breiten verändert sich drastisch. Wie reagiert die Vegetation der hohen Breiten und wie wird sie zum Kimawandel beitragen? Unsere Forschung konzentriert sich auf die ökologischen Übergangsbereiche der arktischen Baumgrenze in Sibirien von der baumlosen Tundra im kälteren Norden, zu Einzelbaumbeständen und offenen Wäldern im wärmeren Süden und auf den Übergang von sommergrünen Lärchenwäldern zur immergrünen Taiga.

Unsere Forschungsfragen sind:

  • Wie stark sind die Klima-Vegetation-Rückkopplungen und was können wir in den kommenden Jahrzehnten erwarten?
  • Welches sind die Folgen veränderter Vegetationsgemeinschaften auf das lokale bis regionale Kohlenstoff-, Wasser- und Energiegleichgewicht, sowie auf den Permafrost und auf die Ökosysteme?

Wir verwenden eine breite Palette von Werkzeugen:

  • Simulation der Struktur und Dynamik vergangener, heutiger und zukünftiger Waldbestände mittels des individuellen und räumlich expliziten Vegetations-Simulationsmodell LAVESI.  
  • Erfassung der Vegetation der hohen Breiten, ihrer biophysikalischen Größen und aktuellen Veränderungen mittels Fernerkundungsanwendungen auf unterschiedlichen räumlichen Skalen.
  • Erfassung des Wandels der Biodiversität und der Landbedeckung auf der Klima-Zeit-Skala mittels Genetik, Paläogenetik und Pollen-Anwendungen aus terrestrischen und aquatischen Archiven.

Head

Prof. Dr. Ulrike Herzschuh

 

Team

Dr. Xianyong Cao

Dr. Laura Epp

Dr. Birgit Heim

Dr. Stefan Kruse

Dr. Natalya Rudaya

Dr. Fang Tian

Alison Beamish

Iris Eder

Alexander Gerdes

Charline Kamburouna

Sisi Liu

Nick Mewes

Mara Mosbacher

Luise Schulte

Iuliia Shevtsova

Simone Stünzi 

Ximena Tabares

Lena Popova

Johannes Isensee

Frederic Brieger