Biodiversität der hohen Breiten

Die terrestrische polare Biodiversität ist durch den Klimawandel bedroht, was zur Bildung neuer Gemeinschaften, zur beschleunigten Diversifizierung oder schließlich zum Verlust von Taxa führen kann. Im Forschungsbereich "Biodiversität der hohen Breiten" wird die Resonanz der terrestrischen polaren Biodiversität auf Klima- und Vegetationsschwankungen im späten Pleistozän bis zum jetzigen Anthropozän untersucht. Unsere Arbeiten konzentrieren sich dabei auf die Veränderung der Zusammensetzung der Landpflanzen und der Wasserflora sowie auf relevante faunische Taxa, welche mit unterschiedlicher taxonomischer Tiefe untersucht werden können. Insbesondere betrachten wir die Änderungen der Diversität von Schlüsselgruppen wie Kieselalgen und höheren Pflanzen zwischen Populationen bis hin zur Vielfalt innerhalb einer Art. Die Detektion der Veränderung der Biodiversität werden durch die Analyse von alter DNA und Mikrofossilien aus Sedimenten, Wasser- und Eisproben ermöglicht.

Head

Dr. Kathleen Stoof-Leichsenring

 

Team

Dr. Heike Zimmermann

Sichao Huang

Sarah Bala

Myron Eberle

Rabja Popall

 

Technical Assistance

Stefanie Arndt

Janine Klimke