CTD - Sonde und Wasserschöpfer

Abb. 1: Ein Wasserschöpfer mit CTD Sonde wird vom Forschungsschiff "Polarstern" zu Wasser gelassen. (Foto: Agnieszka Beszczynska) (Foto: Alfred-Wegener-Institut)

CTD ist ein ozeanographisches Messgerät zur Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit (conductivity) und der Temperatur (temperature) in Abhängigkeit von der Wassertiefe (depth).

Aus der Leitfähigkeit wird unter Berücksichtigung von Temperatur und Druck der Salzgehalt ausgerechnet.

CTD - Sonden werden an Drähten von Forschungsschiffen aus in die Wassersäule ausgebracht, wobei die Messwerte an Bord übertragen oder intern gespeichert werden können.

Die CTD-Sonde wird meist mit zusätzlichen Sensoren bestückt, die z.B. den Sauerstoff- oder Chlorophyllgehalt oder die Wassertrübung messen.

Kombiniert man diese Messgeräte mit einem Wasserschöpfer, können die Wissenschaftler Proben aus verschiedenen Tiefen nehmen. Mit den Daten und Proben lässt sich ein so genanntes „Profil“ einer Wassersäule erstellen.

Abb. 2: Die CTD Sonde ist zurück auf dem Arbeitsdeck. (Foto: Agnieszka Beszczynska) (Foto: Alfred-Wegener-Institut)
Abb. 3: Die CTD Sonde kurz vor dem Einsatz. (Foto: Agnieszka Beszczynska) (Foto: Alfred-Wegener-Institut)
Abb. 4: CTD Sonde über der Wasseroberfläche. (Foto: Agnieszka Beszczynska) (Foto: Alfred-Wegener-Institut)