Projektinhalt
Im Projekt BEA werden die hoch effektiven multifunktionalen Strukturen mariner Organismen in Verbindung mit ausgewählten nachhaltigen Materialien für das Bauwesen eingesetzt. Damit können mehrere umweltrelevante Effekte erzielt werden wie Materialsubstitution, Nutzung nachwachsender Werkstoffe, CO2-Reduktion durch Verringerung bzw. Vermeidung des Einsatzes von Beton sowie die Einsparung von Energie durch passive, aber wärmedämmende Systeme. Aufgrund des einzigartigen Ansatzes und der Erfahrung der Antragsteller in der Übertragung multifunktionaler, hoch effizienter Leichtbaustrukturen ist der Forschungsansatz gleichermaßen innovativ und effektiv.
 

Zielsetzung
In BEA werden zunächst umweltfreundliche, funktionale Lösungen für den Bausektor entstehen. Eine interessante Verwertungsmöglichkeit ist der Einsatz für temporäre Bauten für Expeditionen (mobile Forschungsstationen) und Katastrophengebiete (Ersatzwohnungen), aber auch für dynamische Gewerbegebiete, weil das nachhaltige Baukonzept von BEA aus Sicht der Gestaltung, der Energieoptimierung, der Raumanforderungsprofile sowie des Gewichts im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen Vorteile bietet.

 

Aktuelles

Doktorandenstelle / Architekt*in
Im Rahmen dieses Projektes kann eine Doktorarbeit durchgeführt werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie hier und auf dem AWI Jobportal.

Abschlussarbeiten
Im Rahmen dieses Projekts können Abschlussarbeiten durchgeführt werden.
Initiativbewerbungen nehmen wir gerne an und können an Sandra Coordes gerichtet werden. Wichtig ist uns, dass aus der Bewerbung die eigene Motivation, der Bildungsweg und die bisherigen, praktischen Erfahrungen/Berufserfahrungen hervorgehen.

Beispiel eines Bestandbaus aus dem Goethequartier (Quelle: buten un binnen). Hier soll durch nachhaltige Maßnahmen die Bausubstanz saniert und mit geeigneten Funktionen wie Atmungsaktivität aufgewertet werden.

PlanktonTech-Pavillon bestehend aus 100 GFK-Modulen. Einzelmodule sollen durch Neuentwicklungen ersetzt werden. Der Pavillon soll aufgrund seines geringen Gewichtes als
Gesamtstruktur transportiert und dann am Kunst- und Kreativhaus im Goethequartier als Lernort genutzt werden.

Kooperationspartner

gefördert durch