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Kurze Meldungen
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Besuch des Internationalen Seegerichtshofs
19. März 2026Austausch am AWI: Der Internationale Seegerichtshof (ITLOS) hat den AWI-Haupttstandort in Bremerhaven besucht. AWI-Interims-Direktor Maarten Boersma hat die Delegation in Empfang genommen und begrüßt. Es folgten Vorträge aus dem AWI-Kollegium und ein Rundgang durch das Institut. Das ITLOS ist ein internationales Gericht, das auf der Grundlage des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1982 als eigenständige Organisation im UN-System tätig ist.
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Wissenschaftlicher Austausch am NCPOR
16. März 2026Im Rahmen einer Delegationsreise nach Goa, Indien, besuchten Maarten Boersma, Nicole Biebow, Frank Lamy, Lester Lembke Jene, Hanno Meyer und Wolfram Geissler auf Einladung von Direktor Thamban Melot das National Centre for Polar and Ocean Research (NCPOR). Bei dem Treffen am 12. und 13. März tauschten sich die Beteiligten über die weitere Zusammenarbeit zwischen dem AWI und dem NCPOR in Bereichen der Paläozeanologie sowie im Projekt Antarctica InSync aus. Grundlage dafür ist ein Memorandum of Understanding (MoU), das vor zwei Jahren unterzeichnet wurde.
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Neue Messkampagne untersucht Wolken über dem arktischen Meereis
13. März 2026Die internationale Forschungskampagne COMPEX (Clouds over complex environment) startet mit Polar-5-Messflügen über der Arktis und untersucht die Eigenschaften der Wolken über dem Meereis, die von Satelliten nicht detektiert werden können. Da Wolken eine zentrale Rolle für das Klima der Polarregion spielen, helfen die Ergebnisse den Wissenschaftler:innen zu verstehen, warum sich diese Region im weltweiten Vergleich besonders schnell erwärmt. Geleitet wird das Forschungsvorhaben vom der Universität zu Köln. Zur Originalpressemitteilung.
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Antarctic Research Trends Report 2025
02. März 2026Die deutsche Forschung zu Antarktisthemen liegt auf internationalem Spitzenniveau. Das zeigt der gerade erschienene „Antartic Research Trends Report 2025“, in dem rund 30.000 akademische Veröffentlichungen zum Bereich Antarktis und Südlicher Ozean der Jahre 2016 bis 2024 ausgewertet wurden. So liegt Deutschland beispielsweise bei Publikationen, die in internationaler Kooperation entstanden sind, auf Platz drei, hinter den USA und Großbritannien, bei der Gesamtanzahl von Publikationen schafft es Deutschland auf Platz fünf. Die Publikationen von AWI-Forschenden tragen maßgeblich dazu bei. Sie liegen im internationalen Ranking der Institutionen durchweg in den Top 10. Der Bericht wird herausgegeben vom Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR) und der University of the Arctic (UArctic) und ist hier zu finden: https://scar.org/scar-news/antarctic-research-trends-report
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Eisverlust durch warmes Meerwasser
02. März 2026Eine Studie unter der Leitung des British Antarctic Survey, an der auch der AWI-Geowissenschaftler Johann Klages als Co-Autor beteiligt war, kam zu dem Schluss, dass der Rückzug des westantarktischen Eisschildes seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren größtenteils durch warmes Meerwasser und nicht durch Luft verursacht wurde. Die Analyse von Sedimentkernen aus dem Kontinentalschelf des Amundsenmeeres zeigt, dass sich das Eis immer dann deutlich zurückzog, wenn warmes Tiefenwasser die Schelfe erreichte. Dieser Prozess beschleunigt heute erneut das Abschmelzen des Eisschildes. Im Bereich der Thwaites- und Pine Island-Gletscher zieht sich das Eis in immer tiefere Bereiche zurück, wodurch sich der Eismassenverlust beschleunigt und ein teilweiser Verlust des westantarktischen Eisschildes immer wahrscheinlicher wird. Zur Studie
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On Expedition-App
27. Februar 2026Die neue On Expedition-App ermöglicht es, Wissenschaft hautnah zu erleben. Sie bündelt wissenschaftliche Berichterstattung aus der Polarforschung, indem Beiträge von Bord des Forschungsschiffs Polarstern während der Expeditionen mit Posts der Neumayer-Station III in der Antarktis zusammengeführt werden. Die Web-App bietet ab sofort auch Zugriff auf aktuelle Informationen zu Expeditionen, Überwinterungen auf der Neumayer-Station III sowie Einblicke in die Forschungsarbeit unter extremen Umweltbedingungen. Zur On Expedition-App.