Nachwuchsgruppen

Current call for applications for Helmholtz Young Investigator Groups

The Alfred Wegener Institute seeks Expression of Interest from outstanding young scientists of two to six years post the completion of their PhD, to apply their own Young Investigator Group.

Helmholtz Nachwuchsgruppen - Ausschreibung 2019

Helmholtz Young Investigator Groups - Call 2019

Successfully YIGs will be hosted at the AWI. Funding is on the order of €300,000 per year for a period of six years, with potential access to further substantial research infrastructure depending in internal negotiation within AWI. The two-step process starts with a selection process at the AWI. The final selection of candidates takes place by an external expert panel advising the president of the Helmholtz Association.

Initial selection of candidates at the AWI (deadline 24 February 2019)

Thematic track: You will be eligible to apply if you have between two and six years of postdoctoral experience, research experience abroad and, of course, an exceptionally strong CV and letter of interest addressing one of the following topics for which we seek experts to strengthen our future research program. No more than two candidates will be selected.

1) Observational oceanography: The YIG conducts research in the field of polar physical oceanography based on in situ observations in the Southern Ocean. Research interests may target the large scale overturning circulation, water mass transformation, mesoscale and frontal dynamics or ocean-ice shelf interaction.

2) Climate dynamics: The YIG contributes to a better understanding of climate system dynamics from a polar perspective. The applicant should be experienced in climate modeling. It is anticipated that the YIG contributes to improving climate change projections and to determining the limits of predictability.

3) Physics of Interfaces in Polar Seas: The YIG studies meso- and microscale processes in the polar atmospheric boundary layer with a focus on sea ice-atmosphere-ocean interaction. The candidate has strong expertise in modeling and parametrization of interface processes, and in airborne observations and/or sea ice studies.

4) Functional benthic ecology: The YIG investigates the effect of climate, environment and human dynamics on benthic ecosystems and landscapes. The applicant should have a strong background in marine ecology with a focus on benthic community ecology of temperate and polar seas. Expertise in innovative in situ observation methods is of advantage.

5) Coastal biogeochemistry: The YIG will investigate the origin, turnover and fate of chemical substances in the transition between land and sea. Research focuses on the interplay of man-made influences and natural variability in fluxes of elements and matter. Applicants should be experienced in the coupling of pelagic-benthic processes. Knowledge in biogeochemical modeling is of advantage. 

6) Modeling of vegetation-climate interactions at northern high-latitudes: The YIG will study the response of polar vegetation to climate dynamics. The candidate has expertise in field work and numerical modeling of vegetation and climate interactions.

7) High resolution Paleoclimate studies: The YIG studies high-precision stratigraphy of environmental archives using innovative chronological methods. The candidate should have expertise in geochemical and/or physical analyses of environmental archives (ice-cores, sediments, and their chronological coupling) and in the use of environmental proxies to study climate dynamics.

Free track: You will be eligible to apply if you have an outstanding CV and a specific, novel idea for polar, coastal or marine research, in a field which you have recently excelled (e.g. high impact paper & idea for ERC application). You need between two and six years of postdoctoral experience, and research experience abroad. No more than one candidate will be selected.

The initial selection of candidates will be based on the following selection criteria:

1. Scientific excellence (project description)

2. Candidate´s Excellence (CV and publication list; please use the CV template similar to the ERC form)

3. Compatibility with topics listed above

4. Connection with a German university

Please send a letter of intent, a 2-page project summary, a full CV and publication list to corinna.kanzog@awi.de by 24 February 2019


 

 

Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Mit den Helmholtz-Nachwuchsgruppen unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft die frühe Selbstständigkeit der jungen Wissenschaftler/innen und bietet ihnen eine verlässliche Karriereperspektive. Dieses Programm soll den besten ausländischen und inländischen Nachwuchsforscher/inne/n herausragende Arbeitsbedingungen in einem forschungsorientierten Umfeld bieten. Es richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion zwei bis sechs Jahre zurückliegt.

Weitere Infos zu diesem Programm finden Sie auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft

BMBF-FONA-Programm

Im Rahmen des BMBF-FONA-Programms (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) werden Entscheidungsgrundlagen für zukunftsorientiertes Handeln erarbeitet und innovative Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft sollen geliefert werden. Mit dem nunmehr dritten Rahmenprogramm (FONA³) wird diese Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Das Förderprogramm "Nachwuchsgruppen Globaler Wandel - 4+1" ermöglicht jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit außergewöhnlichen und innovativen Forschungsideen den Herausforderungen des Globalen Wandels zu begegnen und umsetzbare Lösungen zu finden. 


Für weitere Infos besuchen Sie die Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

ERC Starting Grant Nachwuchsgruppen

ERC Starting Grants unterstützen an- und aufstrebende Forschungsgruppenleiter/innen, die ein gut ausgerüstetes Forschungsteam etablieren und unabhängige Forschung in Europa betreiben möchten. Das Programm zielt dabei auf vielversprechende Forscher/innen, die ein nachweisliches Potenzial dazu haben, unabhängige Leiter/innen eines neuen exzellenten Forschungsteams zu werden. Es richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt.

Für weitere Infos besuchen Sie die Seiten des Europäischen Forschungsrats

ECUS

ECUS bestimmt die Stärke der natürlichen Klimaschwankungen durch die systematische Analyse von natürlichen Klimaarchiven wie Eis- und Sedimentbohrkernen.

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MarESys

MarESys will die heutige und zukünftige CO2-Aufnahme im Ozean und deren Treiber besser verstehen. Dafür entwickeln wir die marine Ökosystem-Komponente des Erdsystemmodells weiter und verwenden dieses für Simulationen der letzten Jahrzehnte und der Zukunft.

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PALICE

PALICE Der Rückgang des Meereises ist eines der prominentesten Merkmale des Klimawandels. Neben den ökologischen und sozioökonomischen Auswirkungen des Eisverlusts, rücken zunehmend auch die damit einhergehenden Veränderungen im globalen Klimasystem in den Fokus. Denn Meereis reagiert nicht nur empfindlich auf den Klimawandel, es beeinflusst ihn auch. Das Ziel der Helmholtz Nachwuchsgruppe PALICE ist es, die Wechselwirkungen zwischen Änderungen der Meereisbedeckung und der ozeanischen und atmosphärischen Zirkulation während vergangener Klimaschwankungen zu untersuchen.

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EcoTrace

Forschungsschwerpunkt der EcoTrace Gruppe ist es, zu einem besseren Verständnis der Rolle von Spurenmetallen auf die Ökologie von antarktischen Mikroalgen zu gelangen und die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf Mikroalgen des Südpolarmeeres zu klären.

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SEAPUMP

Der Forschungsschwerpunkt der SEAPUMP-Gruppe liegt im Verständnis der Rolle des Ozeans sowie der biologischen Pumpe im globalen Kohlenstoffkreislauf. Um die heutige und zukünftige Aufnahme von Kohlendioxid durch die biologische Pumpe abschätzen zu können, ist ein quantitatives Verständnis der Struktur und Funktion mariner Nahrungsnetze sowie ihrer Interaktion mit den Exportprozessen nötig. Erst dies erlaubt Vorhersagen zur Veränderung des Exports von Kohlenstoff.

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Mechanismen der Eisdeformation

Die Bewegung der Eismassen in Eisschilden und Gletschern wird als Fließen beschrieben und spielt eine maßgebliche Rolle für die Meeresspiegelvorhersagen unter sich erwärmenden Bedingungen. Dieses Fließen im Festzustand wird durch unterschiedliche Mechanismen ermöglicht, die einen Eiskörper deformieren. Diese Deformationsmechanismen hinterlassen Spuren auf der Polykristallskala und können mit mikroskopischen Methoden eingegrenzt werden. Zu diesem Zweck untersuchen wir Eis hauptsächlich aus polaren aber auch aus alpinen Bohrkernen in Licht- und Elektronenmikroskopen. Wir sind dabei maßgeblich an der Messung und Interpretation von Daten der Eisbohrprojekte EPICA-DML (Antarktis), NEEM (Grönland), EastGRIP (Grönland) und KCC (Alpen) beteiligt. Die Erkenntnisse und Daten aus diesen Untersuchungen wenden wir in zwei unterschiedlichen Modellansätzen an, die beide neuartig für die Glaziologie sind. Diese Modelle erlauben uns das Materialverhalten von natürlichem Eis in vollem Umfang zu verstehen. Einbettung dieser Erkenntnisse in geophysikalische Beobachtungen ermöglicht die Beschreibung und z.T. Erklärung von grossskaligen Phänomenen. Diese Erklärungen helfen das System „Eisschilde“ zu beschreiben, welches in numerischen Erdsystemmodellen zur Eisschilddynamik bisher unbefriedigend wiedergegeben ist.

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PermaRisk

PermaRisk beschäftigt sich mit der Simulation von Erosionsprozessen in Permafrostlandschaften vor dem Hintergrund des Klimawandels und umfasst eine Risikobewertung für Ökosysteme und Infrastruktur in der Arktis.

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PlanktoSERV

PlanktoSERV beurteilt die Auswirkungen von simultanen Veränderungen von Temperatur, pH, Nährstoffen und Salinität auf Planktongemeinschaften und damit zu einem zuverlässigen Verständnis zukünftiger Veränderungen von Ökosystemleistungen beitragen.

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SSIP

Übergreifendes Ziel von SSIP (Seamless Sea Ice Prediction) ist es, Meereis-Vorhersagen auf Zeitskalen von Stunden bis zu Jahren und darüber hinaus zu verbessern. Zu diesem Zweck schlagen wir mehrere Pfade ein, entlang der Art und Weise wie wir das Meereis sowie die Atmosphäre und den Ozean beobachten, wie wir diese Beobachtungen in unsere Vorhersagemodelle einspeisen, und wie unsere Modelle die Physik darstellen, die die zukünftige Entwicklung des Meereises bestimmt.

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SPACE

SPACE (Space-time structure of climate change) bestimmt die räumliche und zeitliche Struktur von Klimaänderungen auf Zeitskalen von Jahren bis Jahrtausenden. Diese Struktur erlaubt es Klimamodelle zu testen, unser Verständnis von Klimaschwankungen zu verbessern und eine solidere Basis für Klimarekonstruktionen bereitzustellen.

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