Nachwuchsgruppen

Die Nachwuchsgruppen am Alfred-Wegener-Institut werden gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Helmholtz-Gemeinschaft und den Europäischen Forschungsrat. Im Augenblick bestehen am Institut 10 Gruppen.

Aktuelle Ausschreibung für Helmholtz Nachwuchsgruppen 2021

Die Ausschreibung der Helmholtz Gemeinschaft für die Nachwuchsgruppen 2021 ist veröffentlicht. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der englischen Seite.

Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Mit den Helmholtz-Nachwuchsgruppen unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft die frühe Selbstständigkeit der jungen Wissenschaftler/innen und bietet ihnen eine verlässliche Karriereperspektive. Dieses Programm soll den besten ausländischen und inländischen Nachwuchsforscher/inne/n herausragende Arbeitsbedingungen in einem forschungsorientierten Umfeld bieten. Es richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion zwei bis sechs Jahre zurückliegt.

Weitere Infos zu diesem Programm finden Sie auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft

BMBF-FONA-Programm

Im Rahmen des BMBF-FONA-Programms (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) werden Entscheidungsgrundlagen für zukunftsorientiertes Handeln erarbeitet und innovative Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft sollen geliefert werden. Mit dem nunmehr dritten Rahmenprogramm (FONA³) wird diese Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Das Förderprogramm "Nachwuchsgruppen Globaler Wandel - 4+1" ermöglicht jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit außergewöhnlichen und innovativen Forschungsideen den Herausforderungen des Globalen Wandels zu begegnen und umsetzbare Lösungen zu finden. 


Für weitere Infos besuchen Sie die Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

ERC Starting Grant Nachwuchsgruppen

ERC Starting Grants unterstützen an- und aufstrebende Forschungsgruppenleiter/innen, die ein gut ausgerüstetes Forschungsteam etablieren und unabhängige Forschung in Europa betreiben möchten. Das Programm zielt dabei auf vielversprechende Forscher/innen, die ein nachweisliches Potenzial dazu haben, unabhängige Leiter/innen eines neuen exzellenten Forschungsteams zu werden. Es richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt.

Für weitere Infos besuchen Sie die Seiten des Europäischen Forschungsrats

MarESys

MarESys will die heutige und zukünftige CO2-Aufnahme im Ozean und deren Treiber besser verstehen. Dafür entwickeln wir die marine Ökosystem-Komponente des Erdsystemmodells weiter und verwenden dieses für Simulationen der letzten Jahrzehnte und der Zukunft.

Link zur Projektseite

PALICE

PALICE Der Rückgang des Meereises ist eines der prominentesten Merkmale des Klimawandels. Neben den ökologischen und sozioökonomischen Auswirkungen des Eisverlusts, rücken zunehmend auch die damit einhergehenden Veränderungen im globalen Klimasystem in den Fokus. Denn Meereis reagiert nicht nur empfindlich auf den Klimawandel, es beeinflusst ihn auch. Das Ziel der Helmholtz Nachwuchsgruppe PALICE ist es, die Wechselwirkungen zwischen Änderungen der Meereisbedeckung und der ozeanischen und atmosphärischen Zirkulation während vergangener Klimaschwankungen zu untersuchen.

Link zur Projektseite

Mechanismen der Eisdeformation

Die Bewegung der Eismassen in Eisschilden und Gletschern wird als Fließen beschrieben und spielt eine maßgebliche Rolle für die Meeresspiegelvorhersagen unter sich erwärmenden Bedingungen. Dieses Fließen im Festzustand wird durch unterschiedliche Mechanismen ermöglicht, die einen Eiskörper deformieren. Diese Deformationsmechanismen hinterlassen Spuren auf der Polykristallskala und können mit mikroskopischen Methoden eingegrenzt werden. Zu diesem Zweck untersuchen wir Eis hauptsächlich aus polaren aber auch aus alpinen Bohrkernen in Licht- und Elektronenmikroskopen. Wir sind dabei maßgeblich an der Messung und Interpretation von Daten der Eisbohrprojekte EPICA-DML (Antarktis), NEEM (Grönland), EastGRIP (Grönland) und KCC (Alpen) beteiligt. Die Erkenntnisse und Daten aus diesen Untersuchungen wenden wir in zwei unterschiedlichen Modellansätzen an, die beide neuartig für die Glaziologie sind. Diese Modelle erlauben uns das Materialverhalten von natürlichem Eis in vollem Umfang zu verstehen. Einbettung dieser Erkenntnisse in geophysikalische Beobachtungen ermöglicht die Beschreibung und z.T. Erklärung von grossskaligen Phänomenen. Diese Erklärungen helfen das System „Eisschilde“ zu beschreiben, welches in numerischen Erdsystemmodellen zur Eisschilddynamik bisher unbefriedigend wiedergegeben ist.

Link zur Projektseite

PermaRisk

PermaRisk beschäftigt sich mit der Simulation von Erosionsprozessen in Permafrostlandschaften vor dem Hintergrund des Klimawandels und umfasst eine Risikobewertung für Ökosysteme und Infrastruktur in der Arktis.

Link zur Projektseite

 

PlanktoSERV

PlanktoSERV beurteilt die Auswirkungen von simultanen Veränderungen von Temperatur, pH, Nährstoffen und Salinität auf Planktongemeinschaften und damit zu einem zuverlässigen Verständnis zukünftiger Veränderungen von Ökosystemleistungen beitragen.

Link zur Projektseite

SSIP

Übergreifendes Ziel von SSIP (Seamless Sea Ice Prediction) ist es, Meereis-Vorhersagen auf Zeitskalen von Stunden bis zu Jahren und darüber hinaus zu verbessern. Zu diesem Zweck schlagen wir mehrere Pfade ein, entlang der Art und Weise wie wir das Meereis sowie die Atmosphäre und den Ozean beobachten, wie wir diese Beobachtungen in unsere Vorhersagemodelle einspeisen, und wie unsere Modelle die Physik darstellen, die die zukünftige Entwicklung des Meereises bestimmt.

Link zur Projektseite

FluxWin

Die ERC-Nachwuchsgruppe FluxWin untersucht, wie sich der Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen zwischen der Vegetationsperiode und außerhalb der Vegetationsperiode verändern.

Link zur Projektseite

SPACE

SPACE (Space-time structure of climate change) bestimmt die räumliche und zeitliche Struktur von Klimaänderungen auf Zeitskalen von Jahren bis Jahrtausenden. Diese Struktur erlaubt es Klimamodelle zu testen, unser Verständnis von Klimaschwankungen zu verbessern und eine solidere Basis für Klimarekonstruktionen bereitzustellen.

Link zur Projektseite