Klimawandel in der Vergangenheit

Um gegenwärtige und vergangene Klimaphänomene in Zusammenhang zu bringen, werden glaziale, periglaziale und lakustrine Archive des bipolaren Paläoklimas und des paläoökologischen Wandels entlang zeitlicher und räumlicher Gradienten mit Schwerpunkt auf Hotspot-Regionen der aktuellen globalen Erwärmung in  Nordamerika, Sibirien und der Westantarktis untersucht. Schwerpunkte sind limnologische Untersuchungen in Süd-Chile oder Kanada (Nettilling Lake, Wiyâshâkimî Lake), glaziologische Untersuchungen auf der Antarktischen Halbinsel, sowie Untersuchungen des Permafrosts in Alaska (Baldwin-Halbinsel) jeweils mit isotopengeochemischen Ansätzen.

Sowohl Labor- als auch Feldmethoden werden zur Anwendung und Entwicklung von paläoökologischen Proxies mit Schwerpunkt auf stabilen Isotopenmethoden in verschiedenen Materialien (z.B. Boden- und Gletschereis, Sediment, organische Substanz, Diatomeen) verwendet. Dieser Forschungsschwerpunkt trägt zu einem umfassenden Verständnis des polaren Klimas der Vergangenheit und der Umweltvariabilität auf jahreszeitlichen Dekaden- bis Orbitalzeitskalen bei.

Die wissenschaftlichen Arbeiten sind eng mit den Aktivitäten der ISOLAB Facility verbunden.

Team

Prof. Dr. Bernhard Diekmann, Wissenschaftler

Paula Allertseder (Wissenschaftlerin)

Patrick Bernhardt (MSc und Stud. Hilfskraft)

Janosch Staigl (MSc und Stud. Hilfskraft)

Victoria Horn (Stud. Hilfskraft)

Technische Assistenz

Dr. Andreas Marent (Ingenieur)

Mikaela Weiner (Chemisch-Technische Assistentin)

Projekte, Kooperationen, Netzwerke