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Nordpolarmeer

Jährliches Meereisminimum in der Arktis

Negativtrend hält an – Vergleichsweise moderates Schrumpfen der Eisausdehnung im Jahr 2021

Blick auf schneebedecktes arktisches Meereis mit Schmelzwassertümpeln,im Spätsommer.

View on arctic sea ice covered by meltwater ponds in late summer
[16. September 2021] 

Die Meereisausdehnung im Nordpolarmeer hat am 12. September 2021 mit 4,81 Millionen Quadratkilometern ihr jährliches Minimum erreicht. Damit reiht sich das Jahr auf Platz zwölf der Negativliste der absoluten Werte ein. Die Meereisausdehnung im September ist eines der stärksten Anzeichen für den Klimawandel, verdeutlichten Fachleute im kürzlich veröffentlichten Sachstandsbericht der Arbeitsgruppe I des Weltklimarats. Sie ist in den letzten vier Jahrzehnten um etwa 40 Prozent zurückgegangen.


Interdisziplinärer Dialog

Pastorale für den Planeten und die Polarperspektive

Kunst und Wissenschaft feiern gefrorene Landschaften und ihre Verbindung zu uns

[05. September 2021] 

Am Sonntag, den 5. September 2021 findet ab 14:00 Uhr in der Hochschule für Künste Bremen Speicher XI ein Symposium zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in Polarforschung und Kunst statt. Im Vorfeld der abendlichen Aufführung von Ludwig von Beethovens Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“ im BLG Forum im Rahmen des Musikfestes Bremen feiern Kunst und Wissenschaft die eisigen Welten mit einer gemeinsamen, online gestreamten Veranstaltung.


Westantarktis

Thwaites-Gletscher: Viel Erdwärme unter dem Eisstrom

Forschende kartieren geothermale Wärmeströme in der Westantarktis; neuer Schwachpunkt der Eisschild-Stabilität identifiziert.

Pine Island Gletscher
[18. August 2021] 

Die Eismassenverluste des Thwaites-Gletschers in der Westantarktis verursachen heutzutage schon rund vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstieges. Dieser Anteil könnte weiter steigen, denn kaum ein anderer Eisstrom in der Antarktis verändert sich derzeit so drastisch wie der riesige Thwaites-Gletscher. Fachleute führen diese Veränderungen bislang auf den Klimawandel sowie auf die Tatsache zurück, dass der Gletscher vielerorts auf dem Meeresboden aufliegt und somit für warme Wassermassen erreichbar ist. Ein dritter, bislang vernachlässigter Einflussfaktor kommt nun hinzu. Wie deutsche und britische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer neuen Studie zeigen, steigt unter dem Gletscher auffallend viel Wärme aus dem Erdinneren auf und beeinflusst das…


Wattenmeerstation Sylt

Die Nordsee im Kleinen

Mesokosmen-Anlage bereichert die Forschung am AWI-Standort Sylt

Karen Wiltshire vor einem Mesokosmen-Tank
[05. August 2021] 

In einer neuen Experimentalanlage des AWI auf Sylt lässt sich simulieren, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Küsten-Ökosysteme hat.


Küstenforschung

Küstenmeere im Stress

Die Folgen des Klimawandels in Küstengebieten sind vielfältig und brauchen komplexe Computermodelle

Königshafen auf Sylt
[27. Juli 2021] 

Viele Meere vor den Küsten der Welt stehen massiv unter Druck. Der Klimawandel verändert ganze Ökosysteme in Küsten- und Schelfmeeren, dazu kommen weitere Stressfaktoren wie Überdüngung und Überfischung. All diese negativen Einflüsse wirken zusammen und verstärken sich oft gegenseitig. Darunter kann die Funktionsfähigkeit und Leistungskraft dieser für die Menschheit so wichtigen Lebensräume leiden, warnt ein AWI-Forschungsteam im Fachjournal Frontiers in Marine Science. 


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