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Wissenschaftsjahr

Kinder erzählen Klimageschichten – Wissen über den Klimawandel

Mit einem einzigartigen Projekt vermittelt das Alfred-Wegener-Institut Kindern wichtiges Wissen auf Augenhöhe und fantasievoll

An zwei Thementagen konnten die Kinder mit AWI-Forschende über ihre Arbeit sprechen, in Polarkleidung schlüpfen und Experimente machen.
[07. Dezember 2022] 

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, vor der alle Generationen unserer Gesellschaft stehen. Doch wie können wir auch den Jüngeren das Thema auf eine positive und kreative Art nahebringen und sie an Wissen teilhaben lassen, das ihre Zukunft beeinflussen wird? Eine Möglichkeit hat das Alfred-Wegener-Institut im Projekt „Und was kommt dann? Kinder erzählen Klimageschichten“ entwickelt. Gemeinsam mit Forschenden konnten Schul- und Kindergartenkinder ihre ganz eigenen Geschichten über die Zukunft der Arktis erzählen. 


Grönlands Gletscher

Kurzlebige Eisströme

Radarmessungen des grönländischen Eisschildes zeigen Ausrichtungen von Eisströmen innerhalb von wenigen tausend Jahren

Atembraubender Ausblick aus dem Fenster eines AWI-Forschungsflugzeuges über Grönland
[05. Dezember 2022] 

Große Eisströme können ihre Aktivität innerhalb von wenigen tausend Jahren einstellen und den schnellen Eisabtransport auf andere Gebiete des Eisschildes verlagern. Das zeigt die Rekonstruktion zweier Eisströme auf Basis von eisdurchdringenden Radarmessungen im grönländischen Eisschild, die Forschende unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt in der Fachzeitschrift Nature Geoscience vorstellen.


Arktisches Kohlenstoff-Förderband entdeckt

Forschende finden neuen Transportweg kohlenstoffhaltigen Materials aus produktiven arktischen Randmeeren in die Tiefsee

Expedition ARCTIC2018
[21. November 2022] 

Der seitliche Einstrom kohlenstoffreicher Partikel aus der Barents- und Karasee könnte jährlich bis zu 3,6 Millionen Tonnen CO2 in der arktischen Tiefsee für Jahrtausende binden. Ein bisher unbekannter Transportweg entzieht allein in dieser Region über die biologische Kohlenstoffpumpe und Meeresströmungen der Atmosphäre CO2 in der Größenordnung der Jahresemissionen von Island, wie Forschende vom Alfred-Wegener-Institut und Partnerinstituten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Geoscience berichten.


Umweltauswirkungen von Ressourcenabbau in der Tiefsee erforschen

Das Projekt MiningImpact untersucht auf der Expedition SO295 die Umweltschäden durch Manganknollenabbau am Meeresgrund

Manganknollenhabitat
[11. November 2022] 

Wie stark zerstört der Manganknollenabbau den Lebensraum in der Tiefsee? Das untersucht in den nächsten zwei Monaten die MiningImpact-Expedition SO295 mit dem Forschungsschiff SONNE in den Explorationslizenzgebieten der Clarion-Clipperton Zone im Nordpazifik. Beim Einsammeln von Manganknollen wird die belebte Zone des Meeresbodens abgetragen; zusätzlich bedecken die beim Abbau aufgewirbelten Sedimente große Flächen in der Umgebung. Ziel ist es, das Ausmaß der Umweltauswirkungen anderthalb Jahre nach einem industriellen Gerätetest zu erfassen.


Antje Boetius als Direktorin des AWI wiederberufen

Ihre Ziele für die zweite Amtszeit: Exzellenz in Erdsystemforschung stärken, Polarstern II bauen und internationale Antarktis-Mission starten

MOSAiC Welcome Back
[03. November 2022] 

Antje Boetius steht für weitere fünf Jahre an der Spitze des AWI, das sie seit 2017 leitet. In ihrer ersten Amtszeit hat sie maßgeblich zu einer starken internationalen Vernetzung und Sichtbarkeit der deutschen Polar- und Meeresforschung beigetragen, die größte Expedition in der Institutsgeschichte betreut und das Neubauprojekt Polarstern II auf den Weg gebracht. In ihrer zweiten Amtszeit möchte sie u.a. eine große Forschungsmission für die Antarktis entwickeln und Wissen um das Netzwerk des Lebens in den Meeren und seine Pflege sichtbarer machen. 


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