Fernerkundungsmethoden für Taiga und Tundra

Von Drohne bis Satellit: Daten für boreale Wälder und Tundra

Wir erfassen, wie sich Vegetation in den hohen Breiten unter dem Klimawandel verändert – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Landschaften. Dafür nutzen wir moderne Fernerkundung auf allen Skalen: bodennahe Messungen, Drohnen, Forschungsflugzeuge und Satellitenmissionen wie die multispektralen Landsat und Sentinel-2, die TDX- und Sentinel-1 Radar-Satellitenmissionen und der hyperspektrale EnMAP. Unsere Daten und Methoden reichen von 3D‑LiDAR-Punktwolken und drohnen und flugzeuggestützten multispektralen bzw. hyperspektralen Kameras bis hin zu optischen und Radarsatelliten; so können wir Waldstruktur und Tundra‑Vegetation präzise kartieren.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Übergangszonen zwischen Taiga und Tundra sowie den borealen Wäldern, die besonders sensibel auf Erwärmung reagieren und wichtig für den globalen Kohlenstoffkreislauf sind. Hier entwickeln wir standardisierte Trainingsdatensätze und Referenzprodukte, die speziell für maschinelles Lernen und die Validierung von Satellitenprodukten zugeschnitten sind – zum Beispiel für Waldtypen, Baumhöhen, Biomasse oder Permafrostindikatoren.

Unsere öffentlich-verfügbaren Datensätze und Methoden unterstützen Forschung, Behörden und Praxis dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und besser fundierte Entscheidungen im Klima- und Naturschutz zu treffen.