Kurzprofil

Informationen über das Paläoklima werden genutzt, um Klimamodelle für Zeiten zu testen, in denen das Klima anders war als heutzutage. Die Analyse von paläoklimatischen Aufzeichnungen im Verbund mit Modellen ermöglicht die Bewertung klimatischer Übergänge in vergangenen und möglichen zukünftigen Klimaveränderungen. Wir interpretieren Beobachtungs- und Proxydaten mithilfe von Erdsystemmodellen und statistischen Methoden. Dafür sind enge Kooperationen mit Kollegen, die Klimadaten erheben und Klimaarchive auswerten, notwendig.

Wir analysieren die Klimavariabilität der letzten 150 Jahre, untersuchen abrupte Klimawechsel während der glazial-interglazialen Variabilität sowie warmen Klimaphasen und blicken zurück auf Perioden bis zu 80 Millionen Jahren in der Vergangenheit. Erdsystemmodellierung und –analyse ermöglichen a) ein besseres Verständnis davon, wie das Klimasystem funktioniert, b) eine bessere Abschätzung von Treibern des Klimawandels und der Klimasensitivität, sowie c) eine Bewertung von Modellen, die für die Vorhersage des zukünftigen Klimas genutzt werden.

Durch Vorlesungen und Übungen an der Universität Bremen sowie durch Sommerschulen und wissenschaftliche Kurse tragen wir bei zur Lehre und Ausbildung von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Unser internationales Team aus WissenschaftlerInnen, DoktorandInnen, wissenschaftlichen Hilfskräften und StudentInnen ist durch Projekte und Kooperationen mit anderen Arbeitsgruppen (am Institut und außerhalb, national und international) eng vernetzt.

Kontakt

Sektionsleitung
Gerrit Lohmann

Stellvertretender Sektionsleiter
Martin Werner

Office / Website
Katharina Kirchhoff

 

 

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