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Wissen teilen, Zukunft gestalten: Neue Impulse für die Arktisforschung
Wie kann Forschung in der Arktis langfristig nachhaltig, relevant und gerecht gestaltet werden? Darüber wurde am 14. April beim 27. Arktisdialog in Potsdam diskutiert, bei dem Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Indigenen Gemeinschaften zusammenkamen. Im Fokus standen dabei neue Formen der Zusammenarbeit, die auf langfristigen Beziehungen und gemeinsamer Wissensproduktion basieren. Der Arktisdialog wird halbjährlich vom Deutschen Arktisbüro am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) ausgerichtet. Diese…
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Große Anerkennung für Bremer Wissenschaftler
Zwei Wissenschaftler der Universität Bremen sind in die Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung berufen worden: Die Auszeichnung erhielten Professor Olaf Eisen, der am Alfred-Wegener-Institut forscht, und Professor Kai Bischof in Anerkennung ihrer Verdienste für die Erforschung der Arktis und der Antarktis.
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Leitfaden zu neuer Technik für die Gewässerüberwachung und -erforschung
Ein neuer Leitfaden zur Nutzung von Hyperspektralradiometrie für die Gewässerüberwachung und -erforschung ist erschienen. Der Report wurde unter der Leitung von Astrid Bracher vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), von internationalen Experten im Rahmen der International Ocean Colour Coordination Group entwickelt.
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Klima- und Umweltschutz sind auch Fragen der nationalen und globalen Sicherheit
Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen macht in seiner neuen Lagebeurteilung deutlich, dass Umweltrisiken als Sicherheitsrisiken anerkannt werden müssen, um natürliche Lebensgrundlagen zu erhalten.
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AWI begrüßt seinen neuen Direktor
Der Glaziologe Hajo Eicken hat offiziell die Leitung des Alfred-Wegener-Instituts übernommen. Er kehrt nach fast 30 Jahren in Alaska nach Bremerhaven zurück.
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Löcher im Meereis stärkten in der Vergangenheit den antarktischen Eisschild
Polynjas sind wie ein Fenster, durch das der Ozean und die Atmosphäre miteinander agieren können. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass heutige Veränderungen in der Antarktis verhindern könnte, dass diese entstehen.
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Ozeanerwärmung lässt antarktisches Meereis schmelzen
Das antarktische Meereis spielt eine entscheidende Rolle für das Ökosystem und die Umwelt der Antarktis und des Südlichen Ozeans. Da das Eis die Sonnenstrahlen reflektiert und den Wärmeaustausch zwischen dem Ozean und der Atmosphäre blockiert, ist es entscheidend für unser Wetter und Klima. Daher müssen wir verstehen, was seine Ausdehnung beeinflusst, um zukünftige Klimamodelle und Vorhersagen zu verbessern. Dazu trägt eine neue Studie unter Leitung der Universität Göteborg und mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Nature…
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Wie Mikroben alten Kohlenstoff nutzen
Wie wird Kohlenstoff in unterschiedlichen Ökosystemen verstoffwechselt und verarbeitet? Für eine neue Studie im Fachmagazin Communications Earth & Environment haben Forschende um Erstautorin Joely Maak und Wissenschaftlerin im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – Unerforschte Schnittstelle der Erde“ den Kohlenstoffkreislauf in einem speziellen marinen Ökosystem verfolgt.
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Große Wissenslücken über die Kohlenstoffsenke im Ozean
Der Ozean absorbiert derzeit etwa ein Viertel des vom Menschen produzierten CO2 und bremst so die globale Erwärmung. Der Klimawandel verändert diese wichtige Fähigkeit jedoch. Wie genau sich die Kohlenstoffsenke im Ozean in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, kann bisher jedoch nicht eindeutig gesagt werden. Dafür fehlen wichtige wissenschaftliche Daten aus einigen Meeren der Erde. Zu diesem Schluss kommt die Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission der UNESCO in ihrem aktuellen Bericht. Prof. Judith Hauck vom Alfred-Wegener-Institut hat an…
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Rekordbohrung unter dem Ross-Schelfeis
Ein internationales Team hat in der Westantarktis – rund 700 Kilometer von der nächsten Forschungsstation entfernt – den bisher längsten Sedimentkern (228 m) unter einem aufliegenden Abschnitt des Ross-Schelfeises erbohrt. Die gewonnenen Proben werden Erkenntnisse über das Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes bis vor etwa 23 Millionen Jahren liefern und damit aus Epochen, in denen die Erde wärmer und CO2-reicher war als heute. Der westantarktische Eisschild enthält genug Eis, um den globalen Meeresspiegel bis zu fünf Meter ansteigen zu lassen.…
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