IPBES

Globaler Bericht zum Zustand der Biodiversität

AWI-Wissenschaftler arbeitet an Bericht des Weltbiodiversitätsrats
[03. April 2019] 

Die Zerstörung der Natur durch den Menschen, die Probleme für Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme werden immer gravierender. Die Artenvielfalt und der Zustand vieler Ökosysteme auf der ganzen Welt sind umfassend gefährdet: Anfang Mai veröffentlicht der Weltbiodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) seinen ersten globalen Bericht zum Zustand der Biodiversität seit 2005. 

Prof. Dr. Julian Gutt, Biologe am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) arbeitet maßgeblich an dem Bericht mit. Er wird am 4. April 2019 bei einer Veranstaltung des Science Media Centers (SMC) als Experte Hintergrundinformationen zur Entstehung des Biodiversitäts-Berichtes liefern und den eingeladenen Journalistinnen und Journalisten für Fragen zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung wird ab 12 Uhr auch als Livestream auf der Website des SMC übertragen. 

Nach abschließenden Verhandlungen wird der IPBES-Bericht im Mai in Paris veröffentlicht. Der Rat fordert in seinem Report 20 ambitionierte Ziele, die bis spätestens 2020 umgesetzt werden sollen. Diese umfassen unter anderem die Reduzierung des Verlusts von natürlichen Lebensräumen, den Stopp der Überfischung sowie die Verankerung von Schutzgebieten an Land und in den Meeren.

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