HIGHSEA-Programm

Auszeichnung für HIGHSEA-Schülerinnen und Schüler

Dr. Hans-Riegel-Fachpreis im Fach Biologie und Chemie
[27. September 2019] 

HIGHSEA – unter diesem Namen verbirgt sich eine besondere Kooperation: Schülerinnen und Schüler der Gymnasialen Oberstufe des Schulzentrums Carl von Ossietzky können sich am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), auf ihr Abitur vorbereiten. Raus aus der Schule und - an zwei Tagen pro Woche - rein in die Polar- und Meeresforschung. Zusammen mit AWI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Lehrerinnen und Lehrern bereiten sie sich in den Fächern Biologie sowie Chemie, Mathematik und Englisch auf ihren Abschluss vor. 

Schülerinnen und Schüler dieses Programms wurden nun gleich mit zwei Preisen der Dr. Hans-Riegel-Stiftung ausgezeichnet. Im Rahmen eines Projektfaches in der 12. Klasse arbeiten die HIGHSEA-Schülerinnen und Schüler an aktuellen Forschungsprojekten gemeinsam mit AWI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, diese wurden nun im Fach Biologie und Chemie prämiert. 

„Für mich sind die Auszeichnungen eine tolle Bestätigung unserer Arbeit im HIGHSEA-Programm. Die Verbindung aus schulischem Lernen und praxisnahen Arbeiten gemeinsam mit den AWI-Mitarbeitenden sorgt für einen nachhaltigen Wissenszuwachs bei unseren Schülerinnen und Schülern“, so Kerstin von Engeln, Leiterin des HIGHSEA-Programms.

Zoe Helene Kindermann, Nick Werner und Manuel Buck erforschten gemeinsam mit Dr. Hauke Flores und Dr. Florian Koch, wie der Gipsfall das arktische Ökosystem beeinflusst. Für ihre Arbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler nun den 1. Preis im Fach Biologie der Dr. Hans-Riegel-Stiftung, in Höhe von 600 Euro. Beim Effekt des „Gipsfalls“ bilden sich im Meereis Gipskristalle, die bei der Eisschmelze freigesetzt werden und in der Wassersäule hinabsinken. Bei der Auswertung von Videoaufzeichnungen aus dem Arktischen Ozean konnte der Gipsfall erstmals visuell beobachtet werden. Eine durch Gipsfall erhöhte Absinkrate von Algen könnte für das Ökosystem Arktis, wie für den gesamten Erdball Folgen nach sich ziehen. 

Ebenfalls ausgezeichnet wurden Ayla Marx, Julian Jackelbauer und Tjale Schütz mit dem 2. Dr. Hans-Riegel-Fachpreis im Fach Chemie, in Höhe von 400 Euro. Sie arbeiteten zusammen mit Dr. Torben Gentz am MICADAS (Mini Carbon Dating System), einem Massenspektrometer, um die Verunreinigung von kohlenstoffhaltigen Proben zu untersuchen.

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