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  • Kick-off für neues Polarforschungsprojekt

    Tieren im saisonalen Jahresverlauf ändert sich, möglicherweise mit gravierenden ökologischen Konsequenzen.

    Im Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) [...] sollen die eigentlichen Forschungsarbeiten im Kongsfjord auf Spitzbergen im Sommer 2024 beginnen. In Ny-Ålesund, wo die AWIPEV-Forschungsstation liegt, leben im Winter nur rund 30 Personen. Ein Jahr lang [...] hier die Temperatur des Meeres doppelt so schnell erhöht wie in anderen Erdregionen. Ein Stressfaktor für viele Lebewesen: Denn höhere Temperaturen beschleunigen die Prozesse im Körper und führen so zu

  • Antarktische Nahrungsnetze

    ist sehr empfindlich gegenüber Veränderungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Veränderungen in der Eisdynamik, der Meeresstruktur und der Verfügbarkeit von Nahrung können Auswirkungen auf

  • Proxy-Entwicklung

    ktionen der Vergangenheit. In Meeressedimenten sind nützliche Informationen über die geologische Geschichte des marinen Karbonatsystems konserviert. Um die Bedingungen im Ozean der Vergangenheit zu re [...] Dies kann mit geochemischen Analysen gemessen werden. Abb. 2: Taucher sammeln lebende Foraminiferen im Ozean (Foto: Bärbel Höhnisch) Foraminiferen (einzellige Organismen, die eine Karbonatschale bilden) [...] belastbar wie wir uns das wünschen. In-situ Druck- und Kulturexperimente (Abb. 2-3) sowie Feldstudien im Zusammenwirken mit numerischen (Zell-) Modellierungen und ein tiefes Verständnis des Biomineralisa

  • Eisstrom auf Grönland ist wohl „nur“ 2.000 Jahre alt

    durch Schmelzwasser und kalbende Gletscher ans Meer verloren ging, als durch Schneefall im Inneren der Insel neu hinzukam. Die globalen Pegel stiegen dadurch im Schnitt um knapp 0.8 Millimeter pro Jahr. Der [...] dische Eisstrom transportiert enorme Eismengen aus dem Inselinnern zum Meer und beeinflusst damit auch den globalen Meeresspiegel. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts [...] jüngst im Fachmagazin Nature Communications erschienen.
    Die Massenbilanz des gewaltigen Grönländischen Eisschilds spielt eine entscheidende Rolle für den Anstieg des globalen Meeresspiegels. So verlor

  • Hitzewellen im Meer könnten sich über die erwarteten Trends hinaus verstärken

    Temperaturen innerhalb der marinen Hitzewelle fest, die im küstennahen und zentralen Nordostpazifik besonders ausgeprägt ist.

    Hitzewellen im Meer stellen eine Bedrohung für marine Arten und Ökosysteme [...] Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), veröffentlicht.
    Was wäre, wenn die rekordbrechende marine Hitzewelle im Nordostpazifik aus 2019 in einem Klima stattgefunden [...] selbst wenn man den langfristigen Anstieg der Meerestemperaturen aufgrund des Klimawandels berücksichtigt.

    Dies wird auf Rückkopplungen zwischen Luft und Meer zurückgeführt, die Temperaturänderungen innerhalb

  • Spuren der Eiszeitjäger in der Ostsee entdeckt

    Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (LAKD M-V).

    Die Steinmauer und der umgebende Meeresboden sollen jetzt mithilfe von [...] Ein geologisches Forschungsteam fand bei einer studentischen Ausfahrt im Jahr 2021 eine ungewöhnliche, fast einen Kilometer lange Steinreihe am Grund der Mecklenburger Bucht. Die Fundstelle liegt etwa [...] Struktur errichtet haben, um Rentiere zu jagen. Es ist das erste Mal, dass eine solche Jagdstruktur im Ostseeraum entdeckt wurde, berichtet die Gruppe unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt

  • Geringe Belastung von Antarktischem Krill mit Mikroplastik

    und Dr. Sebastian Primpke vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Krill-Mägen analysiert. Das Ergebnis: Lediglich 4 von 60 Mägen enthielten Mikroplasti [...] er Protokolle für die Probenahme und Analyse von Mikroplastik in Organismen und ihren Lebensräumen im Südpolarmeer und weltweit zu unterstützen.

    Das Team legte bei der Untersuchung besonderen Wert auf

  • Warmes Atlantikwasser lässt größte schwimmende Gletscherzunge Grönlands schmelzen

    Ganzes und die für seine weitere Entwicklung entscheidenden Kontaktregionen mit dem Ozean im Detail im Blick zu behalten und genau zu verstehen“, sagt Claudia Wekerle. „Und eine dieser Schlüsselregionen ist [...] schließlich in die Kaverne unter der Gletscherzunge strömt und das Eis dort von unten schmilzt. Die nun im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Erkenntnisse legen die Basis für genauere Prognosen [...] Prognosen zur Zukunft des grönländischen Eisschildes und zum weiteren Anstieg des globalen Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung.
    Der gigantische Eisschild auf Grönland beinhaltet fast 3 Millionen

  • 2 °C Erwärmung könnten zu erheblichem Abschmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises führen

    ung der globalen Erwärmung von 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum wird wahrscheinlich zu deutlich erhöhten Tiefenwassertemperaturen im Filchner-Trog im Weddellmeer in der Antarktis führen [...] erheblichen Anstieg des globalen Meeresspiegels zur Folge hätte.
    Das Filchner-Ronne-Schelfeis ist der zweitgrößte Eisschild der Erde und bedeckt den südlichen Teil des Weddellmeeres, das an die Antarktis grenzt [...] Sozioökonomischen Pfaden (SSPs) des IPCC. Im besten Szenario (SSP1-2.6, das den Schwellenwert des Pariser Klimaabkommens von nicht mehr als 2 °C globaler Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum

  • POLARIN: Netzwerk für polare Forschungsinfrastrukturen

    Herausforderungen in beiden Polarregionen stellt.
    Die Polarregionen spielen eine Schlüsselrolle im System der Erde und sind besonders wichtig für unser Klima. Um die komplexen Prozesse in den Polarregionen [...] POLARIN ist das größte Projekt, das das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) derzeit koordiniert. Die EU finanziert POLARIN ab dem 1. März 2024 mit 14,6 Millionen Euro [...] Klima von entscheidender Bedeutung. Zugleich gelten sie als Frühwarnsysteme des Klimawandels und stehen im Fokus der menschlichen Ausbreitung und der Erschließung neuer Ressourcen. Die Polarregionen sind geprägt