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Krill
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Klimawandel und Fischerei setzen Antarktischem Krill zu

Kommende Woche startet in Hobart, Australien, die diesjährige Sitzung der Internationalen Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR). Die Kommission legt unter anderem Fangquoten für die Fischerei im Südlichen Ozean fest, darunter die für Antarktischen Krill. Diesem Thema widmet die wissenschaftliche Fachzeitschrift Science ein Editorial von Bettina Meyer, Biologin am Alfred-Wegener-Institut und ihrem Kollegen So Kawaguchi von der Australian Antarctic Division.
Künstlerisch-wissenschaftliches Projekt "Common Grounds"
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Installationsprojekt „Common Grounds"

Common Grounds ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen HIDA und der Theaterakademie Dortmund, das nach Wegen sucht, Klimaforschung durch Kunst zu vermitteln. Die Installation von Kerstin Ergenzinger und Bnaya Halperin-Kaddari des Sono-Choreographic Collective schafft einen künstlerischen Klangraum, in dem akustisch ein Datensatz von 20 Jahren Permafrosttemperaturen und begleitenden Klimamessungen auf Spitzbergen wiedergegeben wird. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Permafrost-Forschungsgruppe am AWI Potsdam unter der Leitung von Julia Boike.
Kohlenstoff-Emissionen
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Treibhausgasemissionen vom „Land des Permafrosts“

Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird der Permafrostboden in der sich rasch erwärmenden Arktis wahrscheinlich so viel Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre emittieren wie eine große Industrienation. Dieses „Land des Permafrosts“ hat dann möglicherweise sogar mehr der Treibhausgase emittiert als die USA seit Beginn der industriellen Revolution. Das ist eines der Ergebnisse einer internationalen Studie unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts, die jetzt in der Zeitschrift Annual Review of Environment and Resources veröffentlicht wurde.
Polarstern
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Biologische Schatztruhe im Nordpolarmeer geöffnet

Internationale Forschende haben während der MOSAiC-Expedition einen umfassenden Genomdatensatz des marinen polaren Ökosystems erhoben. In der Fachzeitschrift PLoS Biology stellen sie jetzt vor, wie dieser Datensatz dazu beitragen kann, die Artenvielfalt zu messen und zu verstehen, wie sich das Verschwinden des Meereises aufgrund des Klimawandels auf das arktische Ökosystem auswirkt.
AWI-Direktorin Antje Boetius und MOSAiC-Expeditionsleiter Markus Rex auf der Bühne bei den Arctic Circle Awards 2022
Pressemitteilung

Antje Boetius und Markus Rex nehmen Arctic Circle Preis entgegen

Das Alfred-Wegener-Institut sowie die MOSAiC-Forschungsexpedition wurden am Samstag, den 15. Oktober 2022 in Reykjavik mit dem Arctic Circle Preis ausgezeichnet. Die internationale Organisation Arctic Circle würdigt mit dem Preis außerordentliche Beiträge zur Sicherung einer nachhaltigen und wohlhabenden Zukunft in der Arktis. Der Preis wird zum dritten Mal seit 2016 verliehen, vorherige Preisträger waren Ban Ki-moon (damaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen) und John Kerry (ehemaliger US-Außenminister und US-Vorsitzender des Arktischen Rates).
Plenarveranstaltung „Urgent messages from global science leaders“ bei der Arctic Circle-Konferenz 2022
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„Urgent messages from global science leaders"

AWI-Direktorin Antje Boetius sprach gestern in der Plenarveranstaltung Urgent messages from global science leaders der Arctic Circle-Konferenz in Reykjavík. Sie verwies in der Sitzung auf die Notwendigkeit von internationalem Handeln, um Klimakipppunkte zu vermeiden. Die Arktis sei der Klimahotspot mit globalen Auswirkungen, so Boetius. Wissenschaftliche Beobachtungen und Bewertungen seien Teil der Lösung. Weitere Teilnehmende des Panels waren Roberta Marinelli und Dame Jane Francis. Moderator der Veranstaltung war der Präsident des IASC Henry Burgess.
Entnahme von Wasserproben
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Methanmessungen in der Ostsee

Am 26. September vermeldeten die Betreiber der Nord-Stream-Pipelines einen Gasaustritt an mehreren Stellen der Unterwasserleitungen. Nach Rücksprache mit der Universität Göteborg und den zuständigen Behörden brach eine schwedisch-deutsche Gruppe unter Leitung von Katarina Abrahamson nach einer Vorbereitungszeit von nur drei Tagen mit dem Forschungsschiff Skagerak zu einer fünftägigen Expedition zur Austrittsstelle auf. Ellen Damm, Samuel Sellmaier und Volkmar Assmann vom Alfred-Wegener-Institut waren dabei, um zu erfassen, wie viel des freigesetzten…
Steilwand aus Eis und Sedimenten
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Im Permafrost steckt mehr Stickstoff als gedacht

Weltweit taut als Folge der globalen Erwärmung der Permafrost auf. In der Folge können klimawirksame Treibhausgase mit Kohlenstoff (Kohlendioxid, Methan) und Stickstoff (Lachgas) aus den Böden in die Atmosphäre gelangen. Für gute Klimaprognosen ist es daher unabdingbar, möglichst genaue Zahlen zur Speichermenge beider Elemente zu haben. Während die Kohlenstoffreservoirs im Permafrost gut untersucht sind, ist über den Stickstoff wenig bekannt. Ein Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts hat nun die Größe des Stickstoffreservoirs bestimmt…
Die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Prof. Dr. Antje Boetius, mit den Preisträger:innen bei der Georg von Holtzbrinck Preisverleihung für Wirtschaftsjournalismus.
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Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

Am 11. Oktober wurde der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus im Hotel de Rome in Berlin verliehen. Mitglied der Jury war auch AWI-Direktorin Antje Boetius. Sie hielt die Laudatio für Dr. Eckart von Hirschhausen, der zum Preisträger in der Kategorie „Elektronische Medien“ ausgezeichnet wurde. Klaus Bachmann erhielt den Preis in der Kategorie „Text“ und Verena Mischitz in der Kategorie „Nachwuchs“. Weitere Informationen.
Cold Response, Übung, NATO, arktisches Gelände, Eis, Schnee, Soldaten, Heer, Fernspäher, Luftlandebrigade 1, Aufklärung, Ausrüstung
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Analyse zur Sicherheitspolitik in der Arktis

Das Deutsche Arktisbüro hat eine Analyse zur Sicherheitspolitik in der Arktis zusammengestellt, die unter anderem aus Beiträgen vom Auswärtigen Amt, vom Bundesministerium für Verteidigung und der Stiftung Wissenschaft und Politik entstanden ist. Mit dem Klimawandel werden in der Arktis wertvolle Ressourcen zugänglich und neue Schifffahrtswege eröffnen sich. Damit ändert sich die geopolitische Situation rasant und zwischenstaatliche Konflikte können entstehen. Die neue Publikation liefert einen Abriss sowie einen Ausblick der relevanten Themen.