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Ayla Murray erhält Annette-Barthelt-Preis
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Annette-Barthelt-Preis für Ayla Murray

Dr. Ayla Murray ist am Freitag am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel mit dem Wissenschaftspreis der Annette Barthelt-Stiftung für ihre am Alfred-Wegener-Institut erstellte Doktorarbeit ausgezeichnet worden. Die Stiftung erinnert an vier Kieler Wissenschaftler:innen, die 1987 bei einem Terroranschlag in Dschibuti ums Leben kamen. Auch Dr. Jenny Neuhaus und Benedikt Haimerl (beide Universität Hamburg) wurden geehrt. Hier gibt es weitere Informationen.
Am vergangenem Freitag (20.3.2026) hat Hajo Eicken als neuer Direktor das Steuerrad des Alfred-Wegener-Instituts von Maarten Boersma übernommen.
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AWI begrüßt seinen neuen Direktor

Der Glaziologe Hajo Eicken hat offiziell die Leitung des Alfred-Wegener-Instituts übernommen. Er kehrt nach fast 30 Jahren in Alaska nach Bremerhaven zurück. 
Foto im Hörsaal. Publikum sitzt und ein Sprecher, Maarten Boersma, steht vorne.
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Besuch des Internationalen Seegerichtshofs

Austausch am AWI: Der Internationale Seegerichtshof (ITLOS) hat den AWI-Haupttstandort in Bremerhaven besucht. AWI-Interims-Direktor Maarten Boersma hat die Delegation in Empfang genommen und begrüßt. Es folgten Vorträge aus dem AWI-Kollegium und ein Rundgang durch das Institut. Das ITLOS ist ein internationales Gericht, das auf der Grundlage des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1982 als eigenständige Organisation im UN-System tätig ist.
Eine neue Studie zeigt, dass es während der letzten Eiszeit immer wieder Polynjas gab, die sehr wahrscheinlich flächenmäßig größer als Deutschland waren und den Antarktischen Eisschild massiv beeinflusst haben
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Löcher im Meereis stärkten in der Vergangenheit den antarktischen Eisschild

Polynjas sind wie ein Fenster, durch das der Ozean und die Atmosphäre miteinander agieren können. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass heutige Veränderungen in der Antarktis verhindern könnte, dass diese entstehen. 
Südlicher Seeelefant (Mirounga leonina)
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Ozeanerwärmung lässt antarktisches Meereis schmelzen

Das antarktische Meereis spielt eine entscheidende Rolle für das Ökosystem und die Umwelt der Antarktis und des Südlichen Ozeans. Da das Eis die Sonnenstrahlen reflektiert und den Wärmeaustausch zwischen dem Ozean und der Atmosphäre blockiert, ist es entscheidend für unser Wetter und Klima. Daher müssen wir verstehen, was seine Ausdehnung beeinflusst, um zukünftige Klimamodelle und Vorhersagen zu verbessern. Dazu trägt eine neue Studie unter Leitung der Universität Göteborg und mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Nature…
Gruppenfoto
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Wissenschaftlicher Austausch am NCPOR

Im Rahmen einer Delegationsreise nach Goa, Indien, besuchten Maarten Boersma, Nicole Biebow, Frank Lamy, Lester Lembke Jene, Hanno Meyer und Wolfram Geissler auf Einladung von Direktor Thamban Melot das National Centre for Polar and Ocean Research (NCPOR). Bei dem Treffen am 12. und 13. März tauschten sich die Beteiligten über die weitere Zusammenarbeit zwischen dem AWI und dem NCPOR in Bereichen der Paläozeanologie sowie im Projekt Antarctica InSync aus. Grundlage dafür ist ein Memorandum of Understanding (MoU), das vor zwei Jahren unterzeichnet wurde.
Flugzeug in der Arktis
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Neue Messkampagne untersucht Wolken über dem arktischen Meereis

Die internationale Forschungskampagne COMPEX (Clouds over complex environment) startet mit Polar-5-Messflügen über der Arktis und untersucht die Eigenschaften der Wolken über dem Meereis, die von Satelliten nicht detektiert werden können. Da Wolken eine zentrale Rolle für das Klima der Polarregion spielen, helfen die Ergebnisse den Wissenschaftler:innen zu verstehen, warum sich diese Region im weltweiten Vergleich besonders schnell erwärmt. Geleitet wird das Forschungsvorhaben vom der Universität zu Köln. Zur Originalpressemitteilung.
Gasblasen treten aus einem ‚white vent‘ aus
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Wie Mikroben alten Kohlenstoff nutzen

Wie wird Kohlenstoff in unterschiedlichen Ökosystemen verstoffwechselt und verarbeitet? Für eine neue Studie im Fachmagazin Communications Earth & Environment haben Forschende um Erstautorin Joely Maak und Wissenschaftlerin im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – Unerforschte Schnittstelle der Erde“ den Kohlenstoffkreislauf in einem speziellen marinen Ökosystem verfolgt.
Wetterballon
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Antarctic Research Trends Report 2025

Die deutsche Forschung zu Antarktisthemen liegt auf internationalem Spitzenniveau. Das zeigt der gerade erschienene „Antartic Research Trends Report 2025“, in dem rund 30.000 akademische Veröffentlichungen zum Bereich Antarktis und Südlicher Ozean der Jahre 2016 bis 2024 ausgewertet wurden. So liegt Deutschland beispielsweise bei Publikationen, die in internationaler Kooperation entstanden sind, auf Platz drei, hinter den USA und Großbritannien, bei der Gesamtanzahl von Publikationen schafft es Deutschland auf Platz fünf. Die Publikationen von…
Blick vom Arbeitsdeck. Der Gravity Corer wird vom Schiff ins Wasser gelassen.
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Eisverlust durch warmes Meerwasser

Eine Studie unter der Leitung des British Antarctic Survey, an der auch der AWI-Geowissenschaftler Johann Klages als Co-Autor beteiligt war, kam zu dem Schluss, dass der Rückzug des westantarktischen Eisschildes seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren größtenteils durch warmes Meerwasser und nicht durch Luft verursacht wurde. Die Analyse von Sedimentkernen aus dem Kontinentalschelf des Amundsenmeeres zeigt, dass sich das Eis immer dann deutlich zurückzog, wenn warmes Tiefenwasser die Schelfe erreichte. Dieser Prozess beschleunigt heute…