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Meeresverschmutzung

Tiefsee der Framstaße ist Endlager für Mikroplastik aus der Arktis und dem Nordatlantik

Neue Studie zeigt: Meereis und Strömungen transportieren Plastikpartikel aus zwei Richtungen in die Tiefsee

[25. März 2020] 

Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in der arktischen Framstraße hohe Mikroplastik-Belastungen in der gesamten Wassersäule sowie im Meeresboden gemessen und durch zusätzliche Modellsimulationen auch eine Erklärung für diese hohe Verschmutzung gefunden.


Algenbeobachtung per Satellit

Wasserqualität und giftige Algenblüten

[18. März 2020] 

Mit einem neuen Algorithmus können Forscherinnen und Forscher des AWI jetzt aus Satellitendaten herauslesen, in welchen Meeresgebieten bestimmte Gruppen von Algen vorherrschen. 


Umfassende Datensynthese trägt zur Identifikation schutzwürdiger Meeresgebiete bei

Satellitenortung von Seevögeln, Pinguinen, Walen und Robben zum Schutz der Ökosysteme des Südlichen Ozeans

[18. März 2020] 

Mehr als 70 Forscher aus 17 Nationen, darunter auch AWI-Forschende,haben gemeinsam eine umfassende Datensynthese erstellt. Das ermöglicht es schutzwürdige Meeresgebiete in der Gegenwart und für die Zukunft auszuweisen.


MOSAiC-Expedition

MOSAiC-Flugkampagnen zur Vermessung von Atmosphäre und Meereis finden vorerst nicht statt

Polarstern-Crew bislang nicht durch Corona-Pandemie beeinträchtigt

[16. März 2020] 

Die MOSAiC-Projektleitung hat sich am Freitag, den 13. März dazu entschieden, die geplanten Messflug-Kampagnen im Frühjahr von der Basis der unter norwegischer Verwaltung stehenden Inselgruppe Spitzbergen vorerst auszusetzen. Grund ist die dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie. In der Zentralarktis sind derweil drei Eisbrecher für die MOSAiC-Expedition im Einsatz.


Zwei Rekorde am Nordpol

Versorgungseisbrecher erreicht nach schwierigen Eisbedingungen die MOSAiC-Expedition

[02. März 2020] 

Tagelang hat festes Meereis den Fortschritt des Versorgungseisbrechers Kapitan Dranitsyn in Richtung Nordpol verlangsamt, wo er von der Polarstern-Crew zum zweiten Schichtwechsel der MOSAiC-Expedition erwartet wurde. Die Annäherung verlief dennoch stetig, bis am Freitag, den 28. Februar um 12:20 Uhr (MEZ) schließlich das Anlegemanöver der Kapitan Dranitsyn gelang, die nun 970 Meter von der Polarstern entfernt an derselben Eisscholle liegt. Während auf der Scholle der Austausch in vollem Gange ist, macht sich in Russland ein weiterer Eisbrecher auf, um die Kapitan Dranitsyn auf dem Rückweg mit zusätzlichem Treibstoff zu versorgen.


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