Nachwuchswettbewerb

Olympioniken der Physik in Bremerhaven

Jugendliche kämpfen um Plätze für Internationale PhysikOlympiade im Juli in Lissabon
[28. Mai 2018] 

15 Nachwuchsgenies der Physik aus sieben Bundesländern kommen vom 26. bis 31. Mai zur deutschen Finalrunde der PhysikOlympiade in Deutschland ans Alfred-Wegener-Institut nach Bremerhaven. Sie stellen sich kniffligen theoretischen und experimentellen Aufgaben aus allen Bereichen der Physik in verschiedenen Klausuren. Die besten Fünf qualifizieren sich für die internationale PhysikOlympiade im Juli in Lissabon.

Ob in der Glaziologie, der Klimamodellierung oder der Ozeanographie – in vielen Fachbereichen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) arbeiten Physiker. Somit sind die PhysikOlympioniken in Bremerhaven bestens aufgehoben. Denn neben vormittäglichen praktischen und theoretischen Klausuren stehen Führungen durch das Institut, der Austausch mit Wissenschaftlern und ein Besuch des Eislabors auf dem Programm.

Auch Gleichaltrige treffen die Nachwuchs-Physiker in Bremerhaven: Die Schüler des AWI-HighSea Programms machen Platz in einem ihrer Klassenräume und organisieren ein gemeinsames Abendessen mit anschließendem Kamingespräch. Gastgeber des Wettbewerbs sind die HighSea-Leiterin Dr. Susanne Gatti und der Leiter des AWI-Familienbüros, Winfried Hebold-Heitz. AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius nimmt sich zum Abschluss am Donnerstag Zeit, um an Bord des Forschungsschiffes Heincke die Sieger zu ehren.

Der Wettbewerb

Die jährlich stattfindende PhysikOlympiade in Deutschland wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und mit finanzieller Unterstützung durch das BMBF organisiert und durchgeführt.

Am Wettbewerb um die Finalplätze nahmen im Jahr 2018 in zwei Vorrunden etwa 930 Schülerinnen und Schüler teil. Von ihnen traten die 50 Besten zu Jahresbeginn zum Vorentscheid am Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Göttingen an. Die dort ermittelten 15 Finalisten (eine Schülerin und 14 Schüler) stammen aus Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Brandenburg.

Weitere Infos gibt es auf der deutschen Webseite der Internationalen PhysikOlympiade (IPhO): http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ipho/index.html sowie Webseite der IPhO 2018 in Lissabon: http://ipho2018.pt/

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