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Daniel Kaiser und Orchester auf der Bühne des Oldenburgischen Staatstheaters
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„White, Vanishing“ in Oldenburg uraufgeführt

Im 2. Sinfoniekonzert des Oldenburgischen Staatstheaters wurde gestern das Stück "White, Vanishing" von Daniel Kaiser uraufgeführt. Der Komponist besuchte im Frühjahr 2022 die AWI-Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund und nahm dort Klänge auf. Aus seinen vielen Toneindrücken wählte Kaiser 15 Aufnahmen aus und arbeitete sie nach seiner Rückkehr in die bereits von ihm vorbereitete Komposition ein. Er leistet mit diesem ersten Werk einer geplanten Reihe durch die Verknüpfung von Natur und Musik einen wichtigen Diskussionsanstoß zur aktuellen Klimakrise.
ECORD Award 2022
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ECORD-Preis

AWI-Geophysikerin Gabriele Uenzelmann-Neben erhält für ihren herausragenden Beitrag und ihr langjähriges Engagement für wissenschaftliche Ozeanbohrungen und das International Ocean Discovery Program (IODP) ebenso wie Ulla Röhl vom MARUM den ECORD-Preis 2022.
Auszeichnung HIGHSEA-Schüler:innen
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Dr. Hans-Riegel-Fachpreis für HIGHSEA Schüler:innen

Bereits zum dritten Mal in vier Jahren wurden Schüler:innen des HIGHSEA Programms mit dem Dr. Hans-Riegel-Fachpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 2. November 2022 an der Universität Bremen statt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro sowie sehr viel Lob und große Anerkennung für ihre herausragende Arbeit.
Forschung auf Grönland
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3,5 Millionen Euro für Permafrost-Forschung

Wie viele Treibhausgase entstehen beim Tauen der arktischen Böden in Westgrönland? – Dieser Frage widmet sich das neue Verbundprojekt "MOMENT". Das BMBF fördert dieses Vorhaben mit 3,5 Millionen Euro bis Ende Oktober 2025. Das Projekt wird von der Universität Hamburg geleitet und es arbeiten neben AWI-Forschenden, Wisseschaftler:innen aus sechs weiteren Einrichtungen an diesem Verbundprojekt. Zur Originalpressemitteilung.
Online-Meldung

In der Arktis: Analog zu extraterrestrischem Leben?

2014 entdeckte ein internationales Team von Forschenden um Prof. Antje Boetius (AWI) und Prof. Chris German (WHOI) an Bord des AWI-Forschungseisbrechers Polarstern ein aktives Hydrothermalquellenfeld in den Tiefen des Arktischen Ozeans nördlich von Grönland. Auf weiteren internationalen Expeditionen geleitet von Eva Ramirez-Llodra  (Rev Ocean, Norwegen) und Vera Schlindwein (AWI) wird das „Aurora“-Feld mit modernsten Geräten umfassend untersucht. Nun hat das Forschungsteam seine Ergebnisse im Fachmagazin Nature Communications vorgestellt. Das Aurora-Feld…
Plakat Gierson Award
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"Arctic Drift" ausgezeichnet

Erneut prämiert: "A Year in the Ice: The Arctic Drift", die englischsprachige Dokumentation zur MOSAiC-Expedition hat den britischen Grierson-Award in der Kategorie "Best Science Documentary" erhalten. Die Jury-Begründung lautete: "Wir waren von dem Ehrgeiz, dem Fachwissen und dem logistischen Aufwand dieser epischen Produktion wirklich überwältigt."
CO2-Austrittsstelle
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Keine Anzeichen für einen Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen

Im Jahr 2022 erreichen die fossilen CO2-Emissionen weltweit 36,6 Milliarden Tonnen CO2 und werden somit leicht höher liegen als vor der Corona-Pandemie. Zusammen mit Landnutzungsemissionen von 3,9 Milliarden Tonnen belaufen sich die Gesamtemissionen auf 40,6 Milliarden Tonnen und damit leicht unter den bislang höchsten Werten von 2019 (40,9 Milliarden Tonnen). Dies zeigt der aktuelle Bericht des Global Carbon Projects, an dem das Alfred-Wegener-Institut beteiligt war.
Manganknollenhabitat
Pressemitteilung

Umweltauswirkungen von Ressourcenabbau in der Tiefsee erforschen

Wie stark zerstört der Manganknollenabbau den Lebensraum in der Tiefsee? Das untersucht in den nächsten zwei Monaten die MiningImpact-Expedition SO295 mit dem Forschungsschiff SONNE in den Explorationslizenzgebieten der Clarion-Clipperton Zone im Nordpazifik. Beim Einsammeln von Manganknollen wird die belebte Zone des Meeresbodens abgetragen; zusätzlich bedecken die beim Abbau aufgewirbelten Sedimente große Flächen in der Umgebung. Ziel der Fahrt ist es, das komplette Ausmaß der Umweltauswirkungen anderthalb Jahre nach einem industriellen Gerätetest zu…
Porttät von Antje Boetius in Lloyd Werft, Bremerhaven
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Bremen als Wissenschaftsstadt

Das Bündnis 90/Die Grünen veranstaltet am Freitag, den 11. November im Haus der Wissenschaft ab 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Frage, welche Rolle die Wissenschaft in der Bremer und Bremerhavener Stadtgesellschaft spielt: Kann die Wissenschaft durch gute Vernetzung die Städte attraktiver machen? Was braucht die Wissenschaft, um zu einem zukunftsstarken Bremen beizutragen? An der Diskussionsrunde nimmt neben weiteren Mitgliedern der Bremer Wissenschafts- und Stadtgemeinschaft auch AWI-Direktorin Antje Boetius teil. Der Eintritt ist frei.
Eisverlust in Nordostgrönland deutlich unterschätzt
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Eisverlust in Nordostgrönland deutlich unterschätzt

Grönlands Gletscher verlieren immer schneller Eis und lassen so den Meeresspiegel stark ansteigen. Wieviel Eis bis zum Ende des Jahrhunderts tatsächlich verloren gehen könnte, wird von Klimamodellen bisher jedoch deutlich unterschätzt. Das legt eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature nahe, an der auch das Alfred-Wegener-Institut beteiligt war. Die Folge: Der Beitrag von Grönlands Gletschern zum zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels ist deutlich höher, als bisher angenommen.