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  • Klimaerwärmung trifft besonders die Arktis

    komplexe Natur der Klimaänderungen, die durch Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Eis, Ozean und Landoberflächen zustande kommen, wobei auch Pflanzen und Tiere auf den Kontinenten und [...] Fram Straße zwischen Spitzbergen und Grönland und nördlich davon Veränderungen im Ozean und im Treibeis untersucht. In diesem Bereich findet der wesentliche Austausch von Wassermassen [...] wärmer. Die Erwärmung setzt sich bis in Tiefen von 2000 Meter fort (Abb. 2). Für ozeanische Verhältnisse ist dies ein ausgesprochen deutliches Signal.

    Abb. 2: Differenz

  • Neue Akteure im Ökosystem der Arktis: Atlantische Flohkrebse pflanzen sich jetzt auch in arktischen Gewässern fort

    des Arktischen Ozeans dürften vor allem Seevögel, Fische und Wale sein. Der Grund: Die eingewanderten Flohkrebse sind mit einer Körperlänge von etwa einem Zentimeter kleiner als ihre arktischen Artgenossen [...] sich in den arktischen Gewässern westlich Spitzbergens auch Flohkrebse aus dem wärmeren Atlantik fortpflanzen. Diese überraschende Entdeckung deute auf einen möglichen Wandel der arktischen Zooplankton [...] ausschließlich aus den arktischen und subarktischen Vertretern Themisto libellula und Themisto abyssorum. Im Juli 2004 haben wir dann zum ersten Mal Exemplare der kleineren, im Atlantischen Ozean beheimateten Art

  • Flucht vor der Wärme: Der Atlantische Kabeljau erobert die Arktis

    solcher Konkurrenzkampf hätte weitreichende Folgen für das arktische Ökosystem, denn der Polardorsch ist ein wichtiger Bestandteil des arktischen Nahrungsnetzes und Futter für andere Fischarten, sowie Vögel [...] itutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), nach einer Expedition in jenes arktische Meeresgebiet, das einst vom Polardorsch dominiert wurde. Die Wissenschaftler wollen jetzt untersuchen [...] „Diese warmen Wassermassen stammen aus dem Atlantik und überlagern in den Sommermonaten die kalten arktischen Wassermassen aus der Barentssee in den Fjorden“, sagt Dr. Felix Mark, Biologe am Alfred-Wegene

  • Polarstern: DLR und AWI testen satellitengestützte Verfahren zur Verbesserung der Schiffsnavigation

    Antarktis unterwegs, um die Anwendbarkeit des Verfahrens zu testen.

     

    Der starke Rückgang des arktischen Meereises im Sommer eröffnet für die Schifffahrt neue Seewege, die sowohl die Erschließung fossiler [...] aus dem Institutsleben.

     

    Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige

  • Spuren riesiger Urzeit-Eisschilde: Klimageschichte des Arktischen Ozeans muss umgeschrieben werden

    seine Kollegen für die Zukunft noch eine Vielzahl überraschender Entdeckungen im Arktischen Ozean. „Je weiter die arktische Meereisdecke schrumpft, desto mehr bisher unerforschtes Meeresgebiet wird zugänglich [...] ersten Mal, dass sich innerhalb der vergangenen 800 000 Jahre im Zuge von Eiszeiten auch im Arktischen Ozean mehr als ein Kilometer dicke Eisschilde gebildet haben. Die Klimageschichte für diesen Teil [...] n 800 000 Jahren von der Ostsibirischen See in nordöstliche Richtung bis weit in den tiefen Arktischen Ozean bewegt haben“, sagt Frank Niessen.

    Diese neuen Erkenntnisse stellen die bisherige Lehrbuchmeinung

  • AWI-Langzeitstudie zeigt: Die Tiefen der Grönlandsee erwärmen sich schneller als der Weltozean

    Tiefen der Grönlandsee – einem Meeresgebiet, das unmittelbar südlich des Arktischen Ozeans liegt.

    Seit dem Jahr 1993 fahren Ozeanographen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Me [...] Diese Abkühlung des tiefen Ozeans, so die Forscherin, fand jedoch in den vergangenen dreißig Jahren nicht mehr statt. Das relativ warme Tiefenwasser aus dem Arktischen Ozean dagegen ströme weiterhin in [...] zwar nur einen kleinen Teil des Ozeans aus. Aber mit einer Erhöhung um 0,3 Grad haben wir in der tiefen Grönlandsee eine zehnmal schnellere Erwärmung als im Mittel im Weltozean. Allerdings müssen wir berü

  • Aktuelle Meereis-Entwicklung in der Arktis: Packeisgrenze weicht weit zurück, Fläche aber größer als im Jahr 2012

    lung
    Bremerhaven/Hamburg, 19. September 2013. Das jährliche Minimum der Meereisfläche im arktischen Ozean im September beträgt in diesem Jahr im Mittel etwa 5,1 Millionen Quadratkilometer und liegt [...] viel mehr in die geringen Werte der letzten Jahre ein und bestätige die langfristige Abnahme der arktischen Meereisdecke. „In diesem Jahr war nicht mit einem neuen Negativ-Rekord der Meereisfläche zu rechnen [...] ablaufen, sammelt es sich auf dem Meereis in Tümpeln. Schmelztümpel sind ein normales Phänomen auf arktischem Meereis, allerdings treten sie jetzt immer früher im Jahr und über einen längeren Zeitraum auf

  • Auf der Spur des Klimawandels in der Arktis - Neues deutsch-russisches Forschungsprojekt startet mit ersten Expeditionen ins Nordpolarmeer

    Forschungsschiff VIKTOR BUYNITSKIY aus Ozeanbeobachtungsstationen ausbringen, die ein Jahr lang die Veränderungen genau beobachten sollen, sowie ozeanographische, meereschemische und biologische Messungen [...] sp; P. P. Shirshov-Institut für Ozeanographie Moskauo    Lena-Delta Reservat Tiksio    Staatliches N. N. Zubov-Institut für Ozeanographie (GOIN)

    Hinweise für Redaktionen: [...] r> Bremerhaven/Kiel, 22. August 2013. Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Eisbildung in den arktischen Randmeeren aus? Wie beeinflussen die Veränderungen das Ökosystem? Und wie sehen die großräumigen

  • Deutsch-Russische Ausstellung zur Meeres- und Polarforschung eröffnet - Forschungsstaatssekretär Rachel eröffnet Wanderausstellung in St. Petersburg

    Innovation 2011/2012.

    Russland ist das flächenmäßig größte Land der Erde. Es grenzt an den Arktischen Ozean, an die Ostsee, an den Pazifik und ans Schwarze Meer, es reicht von den polaren bis in die [...] der Ausstellung.

    Forschungen zum Rückgang des Meereises in der Arktis oder zur Eisbildung in den arktischen Randmeeren werden genauso vorgestellt wie Gashydrat-Forschungen im Schwarzen Meer. In Nordostsibirien

  • Ausgewählt: Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts erhalten neue Fördermittel der Helmholtz-Gemeinschaft

    Erosion arktischer Küsten (Pressemitteilung vom 18.04.2011) und damit einem Thema widmen, das die Lebensbedingungen nordischer Gemeinschaften ganz entscheidend verändern wird. Zwar sind arktische Landstriche [...] und gesellschaftliche Leben in der jeweiligen Region. Da rund 34 Prozent der weltweiten Küsten in arktischen Dauerfrostgebieten liegen, handelt es sich um riesige Gebiete, die von zunehmender Erosion betroffen [...] mit der Universität Potsdam wird die neue  Nachwuchsgruppe des Alfred-Wegener-Instituts die arktische Küstenerosion deshalb eingehend am Beispiel der kanadischen Beaufortsee studieren. Dort geht die