Einfluss globaler Erwärmung

Wir versuchen zu verstehen, ob und wie anthropogene Umweltveränderungen, vor allem der Einfluss globaler Erwärmung das Zusammenspiel von Arten und ihre Produktion beeinflussen. In Arktis und auch Antarktis führt die Erwärmung dazu, dass die Bedeckung durch Eis im Winter abnimmt und sich dadurch die Zeiträume photosynthetischer Aktivität verlängern und mechanische Störungen durch Eisabrieb verringert werden. Gleichzeitig werden die Sedimenteinträge in den Küstengebieten durch schmelzende Gletscher erhöht. Beide Prozesse haben gravierende Auswirkungen auf die polaren Makroalgen. Flächen, die zuvor eisbedeckt waren, werden besiedelt, wodurch die Biomasse der Makroalgen zunimmt und damit auch eine Nahrungsquelle für Konsumenten höherer trophischer Stufen. Gleichzeitig hat die verstärkte Sedimentation negative Einflüsse auf die Tiefenzonierung und die Rekrutierung der ansässigen Algenarten.

Verantwortliche Wissenschaftlerinnen

Dr. Inka Bartsch

Dr. Inka Bartsch

Dr. Katharina Zacher-Aued

Dr. Katharina Zacher-Aued

Dr. Cornelia Buchholz an Bord FS Meteo

Dr. Cornelia Buchholz