Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Ein frisch versenkter Stamm im norwegischen Nordmeer.
Online-Meldung

Versunkene Baumstämme als vielfältiger und dynamischer Lebensraum

Wenn Holzstämme auf den Meeresboden sinken, erlauben sie den Tiefseewesen für begrenzte Zeit ein reichhaltiges Leben. Eine neue Untersuchung Bremer Wissenschaftler wirft einen genauen Blick auf die Bewohner des abgesunkenen Holzes und wie sie ihre Umgebung beeinflussen. Die Forscher zeigen, dass die versunkenen Stämme hochdynamische Lebensräume bilden und sehr wichtig für die Vielfalt und Verbreitung von Tieren ebenso wie Bakterien sind.
Wochenbericht

Unerwartete Schwierigkeiten

16. Januar 2017, 3 Wochen und 4 Tage auf See. Schon gestern mussten leider die Forschungsarbeiten an Deck eingestellt werden.
Wochenbericht

In das Weddellmeer

9. Januar 2017 - 3 Wochen und 3 Tage auf See. Bereits gestern Abend konnte sich Polarstern mit der ablaufenden Tide eine halbe Schiffslänge Freiraum zwischen den dichten Schollen des ehemaligen Festeises verschaffen.  
Zwergwale tauchen zwischen den Eisschollen auf, um zu atmen.
Pressemitteilung

Der Klang des Ozeans

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen. Die aufgezeichneten Geräusche liefern neue Erkenntnisse zur natürlichen Schallkulisse des Ozeans sowie zu Verhalten und Vorkommen der Tiere.
Wochenbericht

An der Neumayer-Station

  4. Januar 2017, 2 Wochen und 5 Tage auf See. Der Morgen findet Polarstern an der Schelfeiskante - genauer gesagt an dem sogenannten Nord-Ost-Anleger der Atka Bucht. 
Wochenbericht

Tagebuch einer Expedition

  21. Dezember, 5 Tage auf See. Heute steht eine (erzwungene) Premiere auf dem Arbeitsplan. Ein Bodendrucksensor (PIES: Pressure sensor equipped Inverted Echosounder), der 2010 ausgelegt wurde, soll aufgenommen werden.
Wer in den arktischen Gewässern künftig auf Fischfang gehen darf, ist eine der vielen Fragestellungen, in denen politische Entscheidungsträger wissenschaftlich fundierte Beratung benötigen.
Pressemitteilung

Deutsches Arktisbüro nimmt Arbeit als Ratgeber für Politik und Wirtschaft auf

Die rasanten Klimaveränderungen in der Arktis beschäftigen inzwischen nicht mehr nur die Wissenschaft. Schrumpfendes Meereis und zerfallende Permafrostküsten rücken als Themen auch auf die Agenda der internationalen Politik und Wirtschaft. Um Entscheidungsträgern auf direktem Wege wissenschaftliche Beratung anbieten zu können, hat das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) an seinem Potsdamer Standort nun ein Büro für Arktisangelegenheiten eingerichtet. Das Deutsche Arktisbüro hat am 1. Januar 2017 offiziell seine…
Sedimentschleier im Wasser vor der Küste Herschel Islands, Yukon, Kanada. Die Sedimente wurden entweder durch Küstenerosion oder durch kleine Flüsse in das Meer eingetragen.
Pressemitteilung

Wo die arktische Küste zerfällt, verändert sich das Leben im Meer

Das Auftauen und die Erosion der arktischen Permafrostküsten hat in den zurückliegenden Jahren so stark zugenommen, dass sich das Meer in manchen Regionen weiter als 20 Meter pro Jahr in das Land frisst. Die dabei abgetragenen Erdmassen trüben zunehmend die Flachwasserbereiche und setzen Nähr- und Schadstoffe frei. Welche Folgen diese Prozesse jedoch für das Leben in der Küstenzone und somit auch für Fischgründe haben, ist unerforscht.
Wochenbericht

Wir lassen Kapstadt hinter uns

  16. Dezember, Tag des Auslaufens Wie geplant drückt sich Polarstern um Punkt 18:00 von der Pier in Kapstadt ab und macht sich zu ihrer 103. Expedition auf den Weg in die Antarktis. 
Der Tiefseekrake "Casper", entdeckt an der Necker Ridge, Hawaii, in 4290 Metern Tiefe. Sein Mantel ist etwa 6,4 Zentimeter lang. Diese Aufnahme entstand mit dem US-amerikanischen Tauchroboter Deep Discovery.
Pressemitteilung

Manganknollen als Brutstätte für Tiefseekraken

Manganknollen am Meeresboden des Pazifischen Ozeans sind eine wichtige Brutstätte für Tiefseekraken. Wie ein deutsch-amerikanisches Biologen-Team in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Current Biology berichtet, heften die Kraken ihre Eigelege an Schwämme, welche nur auf den Manganknollen wachsen. Die Forscher hatten die bisher unbekannten Krakenarten auf Tauchexpeditionen im Pazifik in einer Tiefe von mehr als 4000 Metern beobachtet - ein neuer Tiefenrekord für diese Kraken. Ihre spezielle Abhängigkeit von Manganknollen als Brutstätte belegt, dass…