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AWI-Forschende bei der Lindauer Nobelpreisträgertagung
Bei der 75. Lindauer Nobelpreisträgertagung trafen etwa 600 Nachwuchswissenschaftler:innen aus aller Welt auf Nobelpreisträger:innen, um aktuelle Forschungsthemen und globale Herausforderungen zu diskutieren. Unter den Teilnehmenden waren auch Ole Zeising und Xianyu Kong vom AWI. Im Rahmen der Sitzung „Next Gen Science: Explorations of Space, Earth and Time“ stellte Ole Zeising die Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Thwaites-Gletscher in der Westantarktis vor. Zu den Gästen der Tagung zählten darüber hinaus Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und…
Polarstern bricht zum arktischen Langzeit-Observatorium HAUSGARTEN auf
Im Jahr 1999 initiierte das Alfred-Wegener-Institut ein ehrgeiziges Projekt: das HAUSGARTEN-Observatoriumin der Framstraße zwischen Nordostgrönland und Spitzbergen. Diese einzigartige Infrastruktur, die von eisbedeckten Gewässern bis in Tiefen von über 5.500 Metern reicht, ist heute ein Schlüsselstandort für die Beobachtung der Auswirkungen des Klimawandels auf polare marine Ökosysteme. Jetzt fasst eine Sonderausgabe der Fachzeitschrift Deep-Sea Research Part II: Topical Studies in Oceanography die wichtigsten Erkenntnisse aus 25 Jahren…
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Südasiatischer Monsun reagiert unterschiedlich auf globale Klimaveränderungen
Im Sommer beeinflussen vor allem Klimaprozesse der Nordhalbkugel den Monsun, im Winter fällt mit steigenden globalen Temperaturen zunehmend mehr Niederschlag außerhalb des eigentlichen Monsuns. Der Wechsel von Trocken- und Regenzeiten bestimmt das Leben von mehr als zwei Milliarden Menschen.
Neue Technologie für große Proben in der chemischen Analyse
Laserablation ist eine weit verbreitete, hochmoderne Technologie zur mikrodestruktiven Materialprobennahme, insbesondere wenn sie in Verbindung mit induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie (LA-ICP-MS) zur chemischen Materialanalyse eingesetzt wird. Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert jetzt ein Projekt zur Weiterentwicklung dieser Methode am Alfred-Wegener-Institut für die nächsten 1,5 Jahre mit 150.000 Euro.
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Tag der offenen Tür des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
AWI-Wissenschaftlerin hat beim Tag der offenen Tür des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) das AWI vorgestellt und repräsentiert. Sie hatte die Gelegenheit mit den Besucher:innen sowie der Bundesforschungsministerin Dorothee Bär über Polarforschung zu sprechen. Im Gespräch mit den Astronauten mit Alexander Gerst und Matthias Maurer wurde deutlich, was Raumfahrt und Polarforschung verbindet: das Arbeiten an extremen, abgeschiedenen Orten.
Aufbruch zum Großen Atlantischen Sargassum-Gürtel mit den neuem Forschungsschiff „REV Ocean“
2027 wird die norwegische Initiative REV Oceans ihr neues Schiff auf seine erste Expedition schicken: Im April startet die schwimmende Forschungsplattform in Rio de Janeiro am Rande der Hauptkonferenz zur UN-Ozeandekade. Für ein Jahr wird die REV Ocean im Südatlantik, in der Karibik, der Sargassosee und dem östlichen tropischen Pazifik unterwegs sein. An Bord sind 10 Projekte von internationalen Forschenden, die unter anderem Ökosysteme von Unterwasserbergen, die Artenvielfalt an Korallenriffen, Wanderrouten von Haien und Walen sowie unerforschte…
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AWI-Ausstellung beim FONA-Forum 2026
Am 24. und 25. Juni stellte das AWI eine kleine Auswahl an Exponaten auf dem FONA-Forum 2026 in Berlin aus. Die Stücke vermitteln einen Eindruck der AWI-Forschungsarbeit, insbesondere in den polaren Regionen. Die Ausstellung besuchte auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. FONA steht für „Forschung für Nachhaltigkeit“ und bezeichnet die neue nachhaltigkeitsorientierte Strategie des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt, die auf dem Forum vorgestellt und diskutiert wurde.
Umwelt prägt Sicherheit
Globale Umweltveränderungen wie der Klimawandel, der Verlust der Biodiversität und die zunehmende Verschmutzung der Ökosysteme sind zentrale Sicherheitsrisiken, sie gefährden Menschen, gesellschaftliche Stabilität, wirtschaftliche Leistungskraft und die Handlungsfähigkeit von Staaten. Das betont der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in seiner jüngsten Lagebeurteilung. Es sei dringend geboten, diese Veränderungen in nationalen wie internationalen Sicherheitsstrategien vorrangig zu berücksichtigen.…
Gespräch mit Kanadas Arktisbotschafterin
In Berlin diskutierten Vertreter:innen aus Politik und Wissenschaft im Gespräch "Arctic security and cooperation in a time of geopolitical change" über wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Arktis. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Aspen Institute Germany und der Kanadischen Botschaft. Das AWI war durch Bernhard Diekmann, Volker Rachold und Bennet Juhls vertreten. Im Austausch mit Kanadas Arktisbotschafterin Virginia Mearns standen gemeinsame Projekte im Fokus, darunter die Arctic Pulse-Expeditionen 2027 und die Kontinuität bilateraler…
ERC Advanced Grant für Potsdamer AWI-Forscherin
In den kommenden fünf Jahren kann sich Ulrike Herzschuh verstärkt mit dem Aussterben von Pflanzen-Arten befassen und dafür neue Methoden und Modelle entwickeln. Die Forscherin vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam erhält einen renommierten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Diese Auszeichnung soll bahnbrechende und risikoreiche Forschung unterstützen, die neue wissenschaftliche Wege eröffnen könnte. Ihr Projekt „plantExtinct“ wird mit drei Millionen Euro gefördert.
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