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Arktisdialog in Potsdam: Auf Augenhöhe gemeinsam Lösungen finden
Die Arktis steht im Zentrum des Klimawandels: Sie erwärmt sich fast viermal schneller als der Rest der Erde. Das tiefe, traditionelle Wissen von Indigenen Völkern, das über Jahrtausende an Generationen weitergegeben wurde, kann uns helfen, Veränderungen zu erkennen und zu verstehen. Gleichzeitig können wissenschaftliche Methoden unterstützen, wichtige Datenlücken über die zunehmenden Folgen des Klimawandels zu schließen. Der 27. Arktisdialog am 14. April 2026 in Potsdam bringt beide Perspektiven zusammen, denn nur gemeinsam und auf Augenhöhe lassen sich…
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Unkartierte Insel demnächst auf Seekarten verzeichnet
Ein 93-köpfiges internationales Expeditionsteam erforscht seit dem 8. Februar 2026 an Bord des Eisbrechers Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts das nordwestliche Weddellmeer in der Antarktis. In dieser Schlüsselregion für globale Meeresströmungen standen der Ausstrom von Eis und Wasser aus dem Larsen-Schelfeis-Gebiet sowie der erstaunliche Meereisrückgang der letzten Jahre im Fokus. Als wegen der rauen Wetterbedingungen die Forschungsarbeiten unterbrochen werden mussten, um im Windschatten von Joinville Island Schutz zu suchen, wurden Wissenschaft und…
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Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen treiben Hitze-Dürre-Extreme an und verstärken die Klimarisiken für Länder mit niedrigem Einkommen
Neue Studie zeigt, dass kombinierte Hitze-Dürre-Ereignisse künftig häufiger auftreten werden und vor allem Länder treffen, die vergleichsweise wenig zum Klimawandel beitragen.
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Wie entstand die mächtigste Ozeanströmung der Erde?
Er transportiert weit mehr als 100-mal soviel Wasser wie alle Flüsse der Erde zusammen: Der Antarktische Zirkumpolarstrom rauscht ungehindert von Landmassen um den Südkontinent und ist damit ein fundamentaler Bestandteil des Klimasystems. Wie und wann in der Erdgeschichte sich dieser gewaltige Ringstrom entwickelt hat, beschreibt ein Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Überraschende Erkenntnis: Es brauchte mehr als die Öffnung der…
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Polarstern-Neubau: Modell meistert Tests
Bei der Konstruktion der neuen Polarstern sind wichtige Zwischenziele erreicht. Ein maßstabsgetreues Modell des künftigen Forschungseisbrechers absolvierte erfolgreich die Versuche im Eiskanal. Damit konnte die Testreihe des Seegangs- und Eisbrechverhaltens des Rumpfes abgeschlossen werden. Außerdem bestellte die vom Alfred-Wegener-Institut mit dem Bau beauftragte Werft TKMS weitere wichtige Komponenten: etwa die hydroakustischen Systeme sowie das Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagensystem für den Forschungseisbrecher. Zusätzlich wurde der Vertrag über…
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Wie bilden sich Wolken in der Antarktis? Erste fluggestützte Aerosol-Messungen seit 20 Jahren
Im Klimasystem der Erde trägt die Antarktis entscheidend dazu bei, Sonnenstrahlung in den Weltraum zu reflektieren. Dabei spielen die großen weißen Eisflächen und Wolken eine wichtige Rolle. Wie Wolken in der Antarktis entstehen, mit der Atmosphäre wechselwirken und von welcher Bedeutung Aerosole hierbei sind, ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Mit der Flugkampagne SANAT wollen das Alfred-Wegener-Institut, das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung und das Max-Planck-Institut für Chemie dazu beitragen, diese Wissenslücke zu schließen. Die…
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Prof. Dr. Hajo Eicken wird neuer Leiter des Alfred-Wegener-Instituts
Am 20. März 2026 übernimmt der Glaziologe die wissenschaftliche Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Bislang leitete er als Direktor das International Arctic Research Center der Universität von Alaska in Fairbanks.
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Aufbruch in eine Region im Umbruch
Mit dem Auslaufen des Forschungsschiffes Polarstern aus Punta Arenas (Chile) soll am Wochenende die internationale Expedition „Summer Weddell Sea Outflow Study“ (SWOS) beginnen. Bis Anfang April untersucht ein multidisziplinäres internationales Forschungsteam den nordwestlichen Teil des Weddellmeeres – ein Gebiet von zentraler Bedeutung für das globale Klima- und Ozeansystem, das wegen schwieriger Eisbedingungen jedoch ausschließlich von Forschungseisbrechern wie der Polarstern vor Ort erkundet werden kann.
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AWI und Uni Bremen können gefährdete Klima- und Umweltdaten weiterhin sichern
Bereits im Jahr 2025 haben das Alfred-Wegener-Institut (AWI) und die Uni Bremen umfangreiche Datensätze aus den USA gesichert. Nun hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) rund 860.000 Euro Förderung bewilligt, um auf Basis der Datenplattform PANGAEA gefährdete Daten systematisch zu identifizieren und langfristig zu sichern.
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Was Rufen und Singen über Grönlandwale verrät
Grönlandwale scheinen sich unter dem Meereis nordwestlich von Spitzbergen fortzupflanzen, während sie das offene Wasser in der östlichen Framstraße als Durchzugsgebiet nutzen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Gruppe Ozeanische Akustik am Alfred-Wegener-Institut, die mit Unterwasserrekordern die Rufe von Grönlandwalen aufzeichneten und mittels künstlicher Intelligenz auswerteten. Sie veröffentlichen ihre Studie zur Habitatnutzung des Grönlandwals in Abhängigkeit von der Meereisbedeckung jetzt in der Fachzeitschrift Scientific Reports.
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