Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Start des Wetterballons an Silvester
Wochenbericht

Überquerung des Wendekreises des Steinbocks zu Silvester

Nach unzähligen Stunden Datenverarbeitung und Korrektur der bathymetrischen Aufzeichnungen der letzten Wochen neigen die Tage dazu, ineinander überzugehen. Das Sedimentecholot-Trainingsprogramm wurde in Las Palmas beendet, aber die Daten werden immer noch gesammelt und auf interessante Untergrundstrukturen hin überprüft.
Tropos Lidar
Wochenbericht

Ein grüner Laser durchbohrt den klaren Nachthimmel

Die Woche vor den Weihnachtsfeiertagen war sehr ereignisreich: Freiluftkino auf dem Helideck, mehr Saharastaub in der Luft als zuvor und der Start einer zusätzlichen Radiosonde.
Vorbereitung des Sound velocity profiler für den Bathymetrie patch test
Wochenbericht

Einige letzte Tests und ein sonniger Abschied

Finale Gerätetests, Zusammenpacken des Equipments, interessante Wetterbeobachtungen und ein Grillfest bestimmten die Woche vor dem Einlaufen in Las Palmas.
Leben am Meeresboden
Online-Meldung

77 Tierarten unter dem antarktischen Schelfeis entdeckt

Unter dem Schelfeis der Antarktis gibt es mehr Meereslebewesen als erwartet. Das zeigt eine aktuelle Studie des British Antarctic Survey zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Bei ihren Untersuchungen entdeckte das Team die große Anzahl von 77 Tierarten, die den Meeresboden unter einem Schelfeis besiedeln. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie jetzt in der Fachzeitschrift Current Biology.
Pine Island Gletscher Frühjahr 2017
Online-Meldung

Antarktisches Eis anfälliger für Erwärmung?

Ein Forschungsteam unter der Leitung des Imperial College London hat den Zustand der antarktischen Eisschilde während des frühen Miozäns (vor etwa 18-16 Millionen Jahren) untersucht. In diesem Erdzeitalter gab es sowohl Warm- als auch Kaltzeiten. Die Studie mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, dass der Westantarktische Eisschild (WAIS) mehr zum Anstieg des Meeresspiegels vor Millionen von Jahren beigetragen hat, als bisher erwartet. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team in der Fachzeitschrift Nature.
Polarstern-Expedition ARK-XXVII/1
Pressemitteilung

Schmelzwasser beeinflusst Ökosysteme im Arktischen Ozean

In den Sommermonaten driftet das Meereis der Arktis über die Framstraße in den Atlantik. Um das Drifteis herum bildet sich im Ozean durch das Schmelzwasser eine stabile Schicht auf dem salzigeren Meerwasser, die sich stark auf die biologischen Prozesse und Organismen auswirkt. Dies beeinflusst wiederum, wann Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufgenommen und gespeichert wird. Das hat ein Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts mithilfe des FRAM Ozeanbeobachtungssystems herausgefunden. Die Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift N…
Abb. 1: Bremerhaven Schleuse.
Wochenbericht

Ein stürmischer Beginn

Mit Schneewetter verabschiedete sich die Polarstern am 5. Dezember 2021 um 13 Uhr aus Bremerhaven und fuhr aus dem Hafen, durch die Schleuse in Richtung des Englischen Kanals.
FISP-Bohrcamp auf dem Filchner-Schelfeis
Online-Meldung

In die Vergangenheit der Antarktis bohren, um in die Zukunft zu schauen

Kann die Einhaltung der CO2-Emissionsziele und die damit verbundene Begrenzung der globalen Erwärmung verhindern, dass das Eis der Antarktis katastrophal schmilzt? Ein internationales Forschungsteam bereitet sich darauf vor, ins Sediment des Meeresbodens tief unter dem antarktischen Ross-Schelfeis zu bohren, um dies herauszufinden.
Antje Boetius
Kurze Meldung

Schnell mal das Klima retten - aber wie?

Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum veranstaltet die Universität Bremen eine Online-Talkreihe in der diskutiert wird, wie die Universität die großen Themen unserer Zeit mitgestalten kann. Unter dem Titel "Schnell mal das Klima retten - aber wie?" findet dazu am 14. Dezember von 18:00-19:30 Uhr die nächste Talkrunde statt, bei der auch AWI-Direktorin Antje Boetius zu Gast ist. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.  Weitere Informationen  
Krilllarven unter dem Meereis des Weddellmeeres
Online-Meldung

Rückzug des Antarktischen Krills reduziert Kohlenstofftransport in die Tiefe des Südozeans

Der vom Klimawandel getriebene Artenwandel in den Gewässern der Antarktischen Halbinsel könnte langfristig die Menge an Kohlendioxid reduzieren, die das Meer in dieser Region durch Algen aufnimmt und in der Tiefe einlagert. Dadurch könnte der Kohlenstofftransport in die Tiefsee langfristig abnehmen. Das ist das Ergebnis einer Vergleichsstudie, die ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Alfred-Wegener-Institutes mit Antarktischem Krill und seinen wärmeresistenteren Konkurrenten, den Salpen, durchgeführt hat. Im Fachmagazin Nature…