Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Arktisches Meereis bei Sonnenaufgang. Blick auf einen Schmelzwasserteich und eine Presseiskante im vorderen Bereich.
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"Schlauer in 5 Minuten"

AWI-Direktorin Antje Boetius ist als Mitglied des Science Panels am Wissenschaftsjahr "Nachgefragt!" beteiligt und beantwortet im Video „Schlauer in 5 Minuten“ neugierige Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Polar- und Meeresforschung. Zum Video
Grafik zu Kli­ma­si­mu­la­tio­nen
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Ist das Temperaturrätsel dieser Warmzeit gelöst?

Hat sich das Klima in den vergangenen 10.000 Jahren kontinuierlich erwärmt hat oder gab es eine Warmzeit? Geologische Aufzeichnungen und Klimasimulationen geben unterschiedliche Hinweise. Im Januar 2021 stellten Wissenschaftler:innen aus den USA eine neue Methode vor, die das Rätsel vermeintlich löste. Thomas Laepple, Forscher am MARUM und AWI, hinterfragt zusammen mit internationalen Kollegen in der Zeitschrift Nature die Methode, da sie die Komplexität des Klimasystems stark vereinfacht. Bleibt das Temperaturrätsel dieser Warmzeit ungelöst? Zur Meldung
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Leopoldina empfiehlt Etablierung der Erdsystemwissenschaft

Um die Erde als Ganzes zu begreifen und effektiv zur Lösung der globalen Herausforderungen beizutragen, sollten die Geowissenschaften in Deutschland modernisiert werden und von der Leitidee der Erdsystemwissenschaft geprägt sein. Das empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina im Zukunftsreport Wissenschaft "Erdsystemwissenschaft – Forschung für eine Erde im Wandel". Der Report, an dem AWI-Direktorin Antje Boetius mitgewirkt hat, gewährt einen Überblick über das Forschungsfeld und schlägt Maßnahmen zur Etablierung des Konzepts vor.
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Albert II. Fürst von Monaco in Ny-Ålesund

Ende Juni besuchte Albert II. Fürst von Monaco die französisch-deutsche Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund auf Spitzbergen, die gemeinsam vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) und dem französischen Polarinstitut Paul Emile Victor (IPEV) geführt wird. Der Höhepunkt des Besuchs war der Start des Wetterballons, den der Fürst selbst durchführte. (Foto: Oceanographic Institute - Olivier Borde)
Das autonome Unterwasserfahrzeug ABYSS wird am Heck des Forschungsschiffs METEOR ausgesetzt.
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Datenschatz aus der Tiefsee zugänglich machen

Bislang sind tausende von Foto- und Videoaufnahmen aus der Tiefsee von Meeresforschungsinstituten im Internet kaum zugänglich, weil sie nicht einheitlich katalogisiert und beschrieben werden. Ein Team der Helmholtz-Zentren hat unter Mitwirkung des AWI, GEOMAR und Hereon einen einheitlichen Datenstandard für Unterwasseraufnahmen entwickelt, der eine globale Nutzung solcher Bilddaten ermöglichen soll. Das neue Metadaten-Format stellt die Gruppe in dem Fachmagazin "Nature Scientific Data" vor.​ Zur Pressemeldung vom GEOMAR
Logo des Freundeskreises zur Förderung der Wissenschaft
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Austausch am AWI: Speed-Networking

Das zweite Speed-Networking für Wissenschaftler:innen fand am 6. Juli am AWI statt. Die Veranstaltung wurde von dem "Freundeskreis zur Förderung der Wissenschaft" organisiert, mit dem Ziel, die Wissenschaft in Bremerhaven zu vernetzen und zu unterstützen. Auch AWI-Wissenschaftler:innen nahmen an dem Speed-Networking teil. Es waren zudem Forschende der Hochschule Bremerhaven, des Thünen Instituts, des TTZ Bremerhaven, des Fraunhofer-Instituts Bremerhaven für Windenergiesysteme, sowie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) vor Ort. Mehr Infos
Logo des Bildungskurses "klimafit"
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137 Tonnen weniger CO2 in nur neun Wochen

Teilnehmer:innen eines Bildungskurses an Volkshochschulen und der öffentlichen Challenge „klimafit“ haben in diesem Jahr 137 Tonnen klimaschädliche CO2-Emissionen eingespart. Dafür haben sie fast 2000 Klimaschutzmaßnahmen im Bereich Ernährung, Energie und Mobilität umgesetzt. Die Challenge gehört zum Fortbildungskurs, der von der WWF gemeinsam mit dem Helmholtz-Verbund "Regionale Klimaänderungen und Mensch" (REKLIM) entwickelt wurde. In diesem Jahr haben bundesweit 98 Volkshochschulen die „klimafit“-Kurse angeboten. Zur Originalpressemitteilung
Aufnahme von Mikroplastik im Sediment
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Starke Belastung der Biodiversität durch Mikroplastik

Im Rahmen einer Untersuchung des westpazifischen Kurilen-Kamtschatka-Grabens haben Senckenberg-Forscher:innen mit der Unterstützung von AWI-Wissenschaftler:innen sowie Forschenden der Goethe-Universität Frankfurt eine hohe Mikroplastik-Verschmutzung nachgewiesen, die größer ist als zuvor angenommen. Bei der Auswertung der Sedimentproben stellte das Forschungsteam fest, dass in jeder der 13 entnommenen Proben aus bis zu 9450 Metern Tiefe zwischen 215 und 1596 kleinste Mikroplastik-Teilchen pro Kilogramm enthalten waren. Zur Originalpressemitteilung
 
Luftaufnahme geschädigter Wald nahe der Okertalsperre
Pressemitteilung

Nachhaltige Kooperation: AWI-Polarflugzeug im Harz

Der Harz ist eine besonders stark vom Klimawandel betroffene Region in Deutschland: In bisher unvorstellbarem Maße schädigen Sturm, Trockenheit und nachfolgender Borkenkäferbefall den Wald. Meereisforschende vom Alfred-Wegener-Institut unterstützen die Quantifizierung der Schäden und den Erfolg von Aufforstungsmaßnahmen jetzt aus der Luft. Für notwendige Gerätetests für eine bevorstehende Arktiskampagne fliegen sie über den Harz und erproben dort ihre hochauflösenden Kamerasysteme.
AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius
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Mensch und Natur im Einklang

"Welche Ziele haben wir für den Schutz von Lebensvielfalt und wie können wir sie erreichen?" - Dieser Frage widmet sich AWI-Direktorin Antje Boetius am 12. Juli ab 18:15 Uhr bei der Abschlussveranstaltung der Johannes-Gutenberg-Stiftungsprofessur in Mainz. Die Veranstaltung wird online gestreamt. Die Vorlesung ist der neunte Termin im Rahmen der Vorlesungsreihe der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2022, bei der die Tiefseeforscherin mit verschiedenen Gästen die Beziehung von Mensch und Natur ergründet hat.