Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Gruppenfoto der Konferenz in Potsdam.
Online-Meldung

Erste Konferenz für Forschungssoftware in Deutschland mit AWI-Beteiligung

Research Software Engineers (RSEs) – so bezeichnen sich Menschen, die Forschungssoftware entwickeln, unabhängig von ihrer Stellenbezeichnung und ihrem Abschluss. Im Wissenschaftspark Albert Einstein in Potsdam fand nun die erste Konferenz in Deutschland zum Thema Forschungssoftware statt. Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) veranstaltete die Konferenz gemeinsam mit der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) - Fachbereich Softwaretechnik (SWT), der de-RSE e.V. - Gesellschaft für…
Julia Wright, Carsten Rüpke, René Söderman, Einar Gunnarsson und Antje Boetius diskutierten zu Themen des Arktischen Rats (v.l.). Moderiert wurde die Veranstaltung von Volker Rachold (rechts im Bild).
Online-Meldung

Gemeinsam für eine nachhaltige Arktis

Im Mai 2019 wurde der Vorsitz des Arktischen Rats von Finnland an Island weitergegeben. Um die deutschen Arktisinteressenten zu informieren, hat das Arktisbüro des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, gemeinsam mit der Finnischen und der Isländischen Botschaft sowie dem Auswärtigem Amt ein Symposium organisiert.
Das Aquariumsregal im Zentrum für Aquakulturforschung am AWI Bremerhaven.
Online-Meldung

Start des Projekts „AquaVitae“

Neue Arten, Verfahren und Produkte, die zur Steigerung der Produktion und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in Wertschöpfungsketten für Aquakulturen im Atlantik beitragen: Deren Einführung ist das Ziel des EU-finanzierten Projekts „AquaVitae“. 
Sunny day at “Oldest Ice Reconnaissance” field camp in Dronning Maud Land. Drying laundry and sleeping cabin.
Online-Meldung

Die epische Suche nach dem ältesten Eis in der Antarktis beginnt

Am 1. Juni 2019 begann offiziell das europäische Projekt „BEYOND EPICA – Oldest Ice Core“ mit dem Ziel, 1,5 Millionen Jahre altes Eis zu erbohren und aus der Antarktis zu bergen. Das vorherige Projekt EPICA (1996-2005) barg Eis, dass 800.000 Jahre alt war. Jetzt möchte ein internationales Forschungsteam darüber hinaus gehen, auf englisch: „to go BEYOND“!
Marions Langstielassel (Macrostylis marionae) aus dem Puerto Rico Graben im Atlantik (8338 m Tiefe). Momentan sind 90 Arten aus der Gruppe der Langstielasseln beschrieben, und über 100 weitere Arten wurden in den letzten Jahren entdeckt. Ein Vielfaches davon, so wird erwartet, bleibt noch zu entdecken. Maßstab = 250 µm.
Online-Meldung

Druck aus der Tiefsee

Tiefsee-Taxonomie: Dies war das Leitthema eines Workshops, bei dem 27 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwölf Ländern – vor dem Hintergrund des stetigen Artensterbens – die zukünftige Ausrichtung ihrer Fachrichtung diskutierten, darunter auch Melissa Käß, Wissenschaftlerin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Forschenden fordern unter anderem eine stärkere Digitalisierung, eine stark verbesserte finanzielle Ausstattung taxonomischer Projekte und einen Stellenzuwachs in diesem Bereich.
Wochenbericht

Die letzte Woche auf See

Nach unserem Sturm am letzten Freitag, erholte sich die See nur sehr langsam und Stationsarbeiten waren erst spät in der Nacht zum Samstag mit zwei CTD-Stationen möglich. Die Messungen wurden etwa 60 km westlich des Spreizungszentrums an seiner Flanke durchgeführt. Dort ist der Meeresboden durch Nord/Süd-orientierte parallele Störungen in Schollen zergliedert und mit jungen Sedimenten bedeckt.
Ein CPR (Continuous Plankton Recorder) wird vorbereitet.
Pressemitteilung

Internationale wissenschaftliche Nachwuchskräfte an Bord Polarstern

25 wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus aller Welt nehmen im Rahmen einer Sommerschule an einer einmonatigen Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern von den Falklandinseln nach Bremerhaven teil. Auf dem sogenannten Süd-Nord-Atlantik-Training-Transekt erhalten sie Einblicke in die Meereswissenschaften und führen Kurzprojekte zu den Wechselwirkungen zwischen Ozean, Atmosphäre und Klima durch.
Die Veränderungen im Jetstream werden zumindest teilweise vom Rückgang des arktischen Meereises verursacht, so das Ergebnis der Untersuchungen.
Pressemitteilung

Erwärmung der Arktis führt zu Wetterextremen in unseren Breiten

Atmosphärenforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein Klimamodell entwickelt, das den immer öfter beobachteten Schlängelkurs des Jetstreams, einer großen Luftströmung über der Nordhalbkugel, richtig abbilden kann. Dieser Durchbruch gelang, nachdem die Wissenschaftler ihr globales Klimamodell mit einem neuen Machine-Learning-Algorithmus zur Ozonchemie kombiniert hatten. Mithilfe dieses neuen Kombi-Modells können die Forscher also nun zeigen, dass der wellenförmige Verlauf des Jetstreams im…
Wochenbericht

Die stürmische Woche der Expedition

Die rasche Wetteränderung, die uns am letzten Wochenende heimsuchte, war beispielhaft für die gesamte letzte Woche. Am Samstag konnten wir zwar noch den 450. Tauchgang des MARUM ROV QUEST (Abb. 2) im Spreizungsegment E2 des Ost-Scotia Rückens durchführen, aber der Sturm am Sonntag, den wir im Windschatten der Insel Zavodovski abwetterten, zeigte uns, dass hier der antarktische Winter beginnt.
Kurze Meldung

Permafrost-Comics ausgezeichnet

AWI-Wissenschaftler Michael Fritz erhält den diesjährigen Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunkation für das Projekt „Es taut!: Frozen Ground Cartoons“. Die Comics sind in Kooperation mit Künstlern entstanden.