Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Fische und Tintenfische im zentralen Arktischen Ozean gefunden
Einzelne Exemplare von Kabeljau und Tintenfisch kommen viel weiter nördlich vor als bisher angenommen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der internationalen MOSAiC-Expedition mit dem Forschungseisbrecher Polarstern haben Fische und Tintenfische in tiefem Wasser mitten im Arktischen Ozean gefunden. Die Ergebnisse der Universität Stockholm, des Alfred-Wegener-Instituts und weiterer Forschender des EFICA-Konsortiums werden heute in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.
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Bibliothek biologischer Unterwassergeräusche
Meeresexperten aus der ganzen Welt arbeiten zusammen, um eine globale Plattform mit den Geräuschen der Unterwasserwelt zu erstellen. Ziel ist es, die sich verändernde Umwelt zu überwachen und Informationen zum Meeresschutz zur Verfügung zu stellen. Sie stellen das Projekt jetzt in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and Evolution vor.
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Baubeginn für das BLUEHOUSE HELGOLAND
Der Baubeginn für Helgolands neue Attraktion steht kurz bevor: Im Frühjahr starten die ersten Arbeiten an dem BLUEHOUSE HELGOLAND. Ab 2024 sollen Besucherinnen und Besucher dann eine einzigartige Ausstellung erleben können, die von der Geschichte der Nordsee bis zur Zukunft der Meeresforschung reicht. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein 80.000-Liter-Aquarium, das die Unterwasserwelt Helgolands zeigt. Finanziert wird das Projekt mit rund 20 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Land Schleswig-Holstein und die…
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Beyond EPICA: Erste Bohrkerne aus dem tiefen Eis der Antarktis gehoben
Wie war das Klima vor tausenden oder gar Millionen Jahren? Antworten könnte das tiefe Eis in der Antarktis liefern: Es enthält Informationen über die Temperaturentwicklung und die Zusammensetzung der Atmosphäre der Vergangenheit. Mit einem Bohrkern, der Klimadaten der letzten 1,5 Millionen Jahre enthält, will ein internationales Forschungsteam diese Informationen im Projekt Beyond EPICA-Oldest Ice entschlüsseln. Ende Januar hat es die erste Kampagne erfolgreich abgeschlossen und die ersten Bohrkerne gehoben. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts…
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„Rio Grande Rise“ kein Teil eines Kontinents
Forschende des Alfred-Wegener-Instituts sind an einer Publikation unter Federführung der Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt, die nachweist, dass das „Rio Grande Rise“, ein submarines Plateau im Südatlantik, vulkanischen Ursprungs ist. Damit widerlegen sie eine frühere Theorie, die das Plateau als Kontinentalfragment beschreibt. Die Erkenntnisse wurden jetzt im renommierten Fachjournal „Communications Earth & Environment” veröffentlicht.
Ausstellung zum UNICEF-Foto des Jahres
Mit der Auszeichnung „UNICEF-Foto des Jahres“ prämiert UNICEF Deutschland seit dem Jahr 2000 Fotos und Fotoreportagen, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern weltweit auf herausragende Weise dokumentieren. Zur Vernissage der dazugehörigen Ausstellung im Willy-Brandt-Haus in Berlin hält AWI-Direktorin Antje Boetius am 17. Februar einen Kurzvortrag zum Thema Klimawandel und Kinderrechte. Die Ausstellung selbst kann noch bis 20. März täglich von 12:00-18:00 Uhr besucht werden.
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Wie der Klimawandel arktische Küsten zerstört
Die globale Erwärmung lässt die Permafrostböden der Arktis tauen und das Meereis schmelzen. Dadurch gelangen im Boden gespeicherter Kohlenstoff und klimaschädliches Kohlendioxid in Ozean und Atmosphäre. Das zukünftige Ausmaß und die Geschwindigkeit dieser Veränderungen haben Forschende der Universität Hamburg und des AWI nun erstmals für die gesamte Arktis bestimmt. Ihr Fazit: Jedes Grad Erwärmung beschleunigt die Veränderungen rasant. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift „Nature Climate Change“ veröffentlicht.
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Ein Gipfeltreffen für die Ozeane
Im zweiten Jahr der UN-Ozeandekade geht es vor allem darum, die internationale Staatengemeinschaft zu mobilisieren, um konkrete Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung eines gesunden und nachhaltigen Ozeans zu ergreifen. Dafür lud die französische Regierung vom 9. bis 11. Februar zum „One Planet Summit for the Ocean“ in Brest, Frankreich ein. Als Vertreterinnen aus der Wissenschaft waren vom Alfred-Wegener-Institut Antje Boetius, Judith Hauck und Nicole Biebow vor Ort.
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Frauen in der Wissenschaft
Unter dem Motto »Together, we can do better« stehen am 14. Februar bei einer Online-Veranstaltung des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) Frauen in der Wissenschaft im Mittelpunkt. Der öffentliche Vortrag “Women on board(s)! Exploring the path to a good place for all” von AWI-Direktorin Antje Boetius sowie die anschließende Podiumsdiskussion sind an den Dokumentarfilm „Picture a Scientist“ angelehnt.
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Starke Gletscherschmelze belegt veränderte Windströmung in der Arktis
Gletscher in Nordkanada und auf Spitzbergen haben in den letzten zwanzig Jahren zusammen jährlich ca. 44 Milliarden Tonnen Eis verloren. Die Eisschmelze in diesen Regionen wurde bisher durch starke Westwindströmungen beeinflusst. Unter Federführung des Alfred-Wegener-Instituts hat nun ein Team aus internationalen Forschenden den vermehrten Einstrom von Kaltluft aus dem Norden und Warmluft aus dem Süden, wechselseitig in beiden Regionen, festgestellt. Verursacht durch die anhaltende globale Erderwärmung könnten diese Schwankungen der Luftströmungen auch…
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