Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Datenbank mit AWI-Expertinnen und Experten

Pressemeldungen als RSS abonnieren

Projekt-Workshop auf Djerba
Online-Meldung

Deutsch-tunesisches Projekt zum Erhalt der Küstenlinie

Schwindende Strände auf der tunesischen Insel Djerba stehen im Mittelpunkt eines einwöchigen Workshops, der ab 14. November am Alfred-Wegener-Institut auf Helgoland stattfindet. Im Rahmen des gemeinsam mit der tunesischen Universität Sfax beantragten Projekts „Oceanographic and Ecological Data for Nature-based coastal protection” (ORIENTATE) treffen sich 15 Studierende sowie Vertretungen von Jugend- und Tourismusverbänden aus Tunesien mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen. Sie tauschen sich aus zu wissenschaftlichen Methoden und diskutieren…
Ausgewachsene Wollhandkrabbe / Adult Mitten Crab
Pressemitteilung

Invasive Wollhandkrabben: Neues Projekt zum Schutz der heimischen Ökosysteme geht an den Start

Invasive Arten wie die vor 100 Jahren eingeschleppte Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis) bedrohen heimische Ökosysteme und richten enorme ökologische und wirtschaftliche Schäden an. Erst vor wenigen Wochen mahnte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in seinem letzten Bericht zum wiederholten Male die Entwicklung von international koordinierten Strategien gegen invasive Arten an. Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) und die Technische Universität Dresden (TUD) starten nun gemeinsam mit Partnern aus Belgien, Frankreich und Schweden das europäische…
Ein Gruppenfoto von Daniel Michael Kaiser, Verónica Willmott, Marion Maturilli, Raphael Köhler, Erik F. Øverland, Volker Rachold, Serafima Andreeva, Ole Arve Misund, Jon L. Fuglestad
Kurze Meldung

Deutsch-norwegische Zusammenarbeit in der Arktisforschung

Im Rahmen der Berlin Science Week hat das Deutsche Arktisbüro am AWI gemeinsam mit der Norwegischen Botschaft in Berlin am 9. November ein Seminar in Potsdam veranstaltet, um Einblicke in die aktuelle deutsch-norwegische wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu gewähren. Es wurden Ergebnisse der jüngsten Arktisexpeditionen und zukünftige Forschungsvorhaben vorgestellt und diskutiert. Zu den präsentierenden Institutionen gehörten das Norwegische Polarinstitut, The Arctic University of Norway, das Fridtjof Nansen Institut sowie das AWI.
Akta Bay
Online-Meldung

One Planet - Polar-Gipfel: Neues Ozeandekade-Programm für die Antarktis angekündigt

Im Rahmen des „One Planet - Polar Summit“, der vom 8. bis 10. November in Paris, Frankreich, stattfand und vom Pariser Friedensforum ausgerichtet wurde, kündigte die UNESCO die Unterstützung eines neuen großen Programms an, das darauf abzielt, den Südlichen Ozean und die Antarktis im Rahmen der UN-Dekade der Ozeanforschung für nachhaltige Entwicklung 2021-2030 („Ozeandekade“) besser zu verstehen, zu schützen und nachhaltig zu bewirtschaften.
Vom Meer angespülter Müll am Stand des mexikanischen Fischerdorfes Puerto Morelos
Kurze Meldung

Neuer Beitrag über Technologien zur Entfernung von Plastik

Mechanische Reinigungsgeräte: Ein Mittel gegen Plastikverschmutzung in Gewässern oder eine Gefahr für Meereslebewesen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neuer Artikel einer internationalen Gruppe von Wissenschaftler:innen, der im One Earth-Journal erschienen ist. Hauptautorin ist AWI-Biologin Melanie Bergmann. Im Artikel wird gezeigt, dass Technologien zur Entfernung von Plastik Schaden anrichten können und keine Lösung für die globale Plastikverschmutzung bieten. Stattdessen müsse der Fokus auf der Vermeidung von Plastikverschmutzung liegen.
Nicole Biebow bei der One Planet - Polar Summit
Kurze Meldung

One Planet - Polar Summit

Vom 8. bis 10. November findet in Paris der One Planet - Polar Summit statt. Der Gipfel ist ein wissenschaftliches Forum zum Schutz der Polarregionen und Gletscher und bringt die internationale Wissenschaftsgemeinschaft zusammen. Expert:innen diskutieren während dieser dreitägigen Veranstaltung über Maßnahmen zur Erhaltung der Arktis und Antarktis und suchen nach Lösungen. Der Gipfel kann live im Internet verfolgt werden. Mehr Informationen
Verleihung der "Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Kurze Meldung

Kurs “klimafit” ausgezeichnet

Angesichts der Herausforderungen durch die Klimakrise liegt die Relevanz von Klimabildung auf der Hand. Daher erhielt der Kurs „klimafit“, ein gemeinsames Projekt von Reklim, dem WWF und der Universität Hamburg, die renommierte "Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung" des BMBF und der Deutschen UNESCO-Kommission. Der an Erwachsene gerichtete Kurs ermöglicht den Austausch der Teilnehmenden untereinander sowie mit Expert:innen über den Klimaschutz und findet bundesweit an Volkshochschulen statt. Zur Pressemitteilung
SWAIS 2C Bohrcamp
Pressemitteilung

Geologische Bohrmission im Inneren der Westantarktis

Am 16. November bricht ein internationales Team von Forschenden und Bohrfachleuten von Christchurch (Neuseeland) aus in die Antarktis auf, um unter dem inneren Ross-Schelfeis bis zu 200 Meter in den Meeresboden zu bohren. Das Team will geologische Aufzeichnungen über sich verändernde Ablagerungen gewinnen, welche die Umweltbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Entstehung in einer wärmeren Welt als heute widerspiegeln. Die Hoffnung ist, dass diese Aufzeichnungen wichtige Erkenntnisse über die Vergangenheit der Westantarktis liefern und wir so mehr über den…
Höhlenmineralien
Pressemitteilung

Beim Klimawandel die Regionen im Blick behalten

Bislang stehen Ergebnisse von Klimasimulationen manches Mal im Widerspruch zur Analyse von Klimaspuren aus der Vergangenheit. Ein Team um den Physiker Thomas Laepple vom Potsdamer Alfred-Wegener-Institut und die Klimatologin Kira Rehfeld von der Universität Tübingen hat deshalb Fachleute für Klimamodelle und Klimaspuren zusammengebracht, um zu klären, wie es zu den Diskrepanzen kommt. Das überraschende Ergebnis wurde jetzt im Fachmagazin Nature Geoscienceveröffentlicht: In gewisser Weise haben beide Seiten recht. Klimamodelle schätzen global…
Der Sibinacocha-See in Peru
Online-Meldung

Studie bringt Veränderungen im globalen Wasserkreislauf mit höheren Temperaturen in Verbindung

Ohne Wasser gäbe es kein Leben auf der Erde. Ein internationales Team von Forschenden hat jetzt in einer umfangreichen Datenanalyse den Wasserkreislauf der vergangenen 2.000 Jahre rekonstruiert. In der jetzt in Nature Geoscience veröffentlichten Studie untersuchen sie den Zusammenhang von Wasserkreislauf und Klimaveränderungen und tragen zu einem besseren Verständnis bei.