Suchergebnisse

  • Flaschenpost umrundet zwei Drittel des antarktischen Kontinents

    Klages: „Ich bin schon gespannt auf die wissenschaftliche Modellierung mit den Strömungsdaten während der Drift der Flaschenpost, die jedoch noch Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich freue mich jetzt

  • Machine Learning

    entwickelt sich zu einem wichtigen Werkzeug für die prädiktive Modellierung bei der Wettervorhersage und zur Verbesserung unseres Verständnisses der Klimaphysik. Die Hauptvorteile von ML in diesem Bereich

  • Eisschild Modellierung

    Ausmaß der heutigen horizontalen Fließgeschwindigkeit, berechnet mit dem Parallel Ice Sheet Model (PISM v0.6) mit einer Auflösung von 10 km. (Grafik: Thomas Kleiner, Alfred-Wegener-Institut) Die großen Eisschilde Grönlands und der Antarktis sind von entscheidender Bedeutung für das globale Klimasystem durch deren Interaktion mit dem Ozean und der Atmosphäre. Es ist bewiesen, dass Eisschilde und Gletscher weltweit an Masse verlieren. Der Massenverlust ist für mehr als die Hälfte des jährlichen Anstiegs des Meeresspiegels zwischen 2005 und 2010 verantwortlich. Nachweislich haben sich auch die Fließgeschwindigkeiten der Gletscher in den Randregionen von Grönland und der Antarktis signifikant erhöht. Aus diesem Grund transportieren die Gletscher immer mehr Eis in den angrenzenden Ozean und tragen so zunehmend zum Meeresspiegelanstieg bei. Je höher das Verständnis der Eisdynamik und deren zugrundeliegenden Prozessen, desto genauer sind die Vorhersagen über das Ausmaß des Meeresspiegelanstiegs. Derzeit mangelt es noch an vielen Orten an Schlüsselparametern, um die Dynamik des heutigen Systems und zukünftige Änderungen zu verstehen. Unter den großen Unbekannten in der Glaziologie befindet sich der Einfluss von subglazialem Wasser auf Eisschilde und –ströme, die Dynamik der Aufsetzlinie vom marinen Eisschilden, die Stabilität von Eisschelfen und Kalben von Eisbergen. Das Modellieren des Flusses von Eisschilden, Gletschern, Eisströmen, und Eisschelfen zielt darauf ab Prognosen über die zukünftige Entwicklung von Eisschilden tätigen zu können. Dazu führen wir numerische Simulationen der Dynamik von Eismassen wie Fließgeschwindigkeiten, Temperatur und der geometrische Entwicklung durch. Im Gegensatz zu Beobachtungen der Eisdynamik in Grönland und in der Antarktis, die die Reaktion des Systems auf viele Faktoren widerspiegeln, ermöglichen die Modelle das Testen von einzelnen Faktoren und erhöhen so das Verständnis der Interaktionen des komplexen Systems von Eisschilden, Eisströmen und Eisschelfen. Außerdem ermöglichen die Modelle das Trennen von internen Veränderungen des Systems und klimagetriebenen Veränderungen. Das Modellierungsteam der Glaziologie Arbeitsgruppe führt Systemstudien für die Eisschilde Grönlands und der Antarktis und für einzelne Eisstrom-Schelfeis-Systeme wie z.B. dem Recovery Gletscher, dem Filchner Schelfeis, dem Pine Island Gletscher, dem Jakobshavn Isbræ und dem 79°N Gletscher durch. Die Systemstudien folgen einer „hybrid-physics multi-scale“ Annäherung, die Unsicherheiten und rechnerische Quellen relativ effizient ausgleicht. Die Prozessstudien beinhalten des Modellieren von subglazialem Wasser, vom temperiertem Eis, von der Migration der Aufsetzlinie und vom Gleiten und Kalben. Das Modellierungsteam profitiert von vielen anderen glaziologischen Forschungsgebieten wie der Feldglaziologie, die für das Modellieren notwendige Beobachtungen durchführen, vom Prozessverständnis, das aus Mikrostrukturstudien gewonnen wird, und von dem Fernerkundungsteam, das Daten zur Validierung der Modelle sammelt. Gruppenleiterin Prof. Dr. Angelika Humbert Mitglieder Lea-Sophie Höyns Dr. Thomas Kleiner Dr. Michael Wolovick

  • Geophysik

    . Unsere Ergebnisse finden unter anderem in numerischen Modellierungen Anwendung, um tiefere Einblicke in die klimatischen Veränderungen und Umweltprozesse zu gewinnen. Ein Blick in die Liste unserer

  • Antarctica InSync

    Lamy (AWI) Anthropogener Fußabdruck: Ralf Ebinghaus (Hereon) Modellierung: Torge Marin (GEOMAR), Martin Werner (AWI) APECS-Vertreterin: Lena Nicola (PIK) Link Projekt-Website

  • Große Wissenslücken über die Kohlenstoffsenke im Ozean

    hat am IOC-Bericht mitgearbeitet und ihre Expertise zur Modellierung des ozeanischen Kohlenstoffkreislaufs eingebracht sowie zu den Rückkopplungen zwischen Kohlenstoff und Klima, die sich durch

  • REKLIM

    Meeresspiegelanstiegs Research Theme 2 Gekoppelte regionale Modellierung Research Theme 3 Extremereignisse auf unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Skalen Research Theme 4 Luftzusammensetzung

  • Benthosökologie

    Patagonisches Benthos Cryobenthos Felsküstenökologie Ökolog. Modellierung Robbenforschung in der Antarktis Molekulare Archive zu Erdgeschichte und Anpassung Glasschwämme Korallenriffe Bio-logging,

  • BEMO

    ) (Foto: Alfred-Wegener-Institut) BEMO - BEntische Ökosystem Modellierung (BMBF 03F0977B, 2024-2027) ist das vom AWI geleitete Teilvorhaben des Verbundprojektes BEnToolsMaPs um räumliche Ökosystemmodelle

  • CoastCarb

    der (sub)antarktischen Küstenökologie und der ökologischen Modellierung, um ein besseres Verständnis der komplexen Ökosystemprozesse zu erlangen und die nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen zu