Team
Projektleitung:
Stellvertr. Projektleitung und wissenschaftlicher Koordinator:
Techniker:
Die Nursery auf Helgoland dient der Aufzucht und Versorgung von Jungaustern, die zuvor in der Hatchery des Thünen-Institut für Fischereiökologie produziert wurden. Dort werden Europäische Austern unter kontrollierten Bedingungen herangezogen – von der Konditionierung der Elterntiere über die Mikroalgenproduktion und Larvenaufzucht bis hin zur Ansiedlung auf geeignetem Substrat. Nach dieser frühen Entwicklungsphase werden die Jungaustern in die Nursery überführt, wo sie bis zur Ausbringung in Wiederherstellungsgebiete weiter kultiviert werden.
In der Nursery-Phase werden die jungen Austern sorgfältig gepflegt und an die Bedingungen der Nordsee angepasst, während sie in ihren frühen und empfindlichen Entwicklungsstadien vor Prädation geschützt werden. Hierfür werden sie in Offshore-Austernkörben oder Netzsäcken gehalten, wo sie unter kontrollierten Bedingungen weiterwachsen können, bis sie eine größere und robustere Größe erreichen, die für die Ausbringung an Restaurationsstandorten geeignet ist. Bei Bedarf kann zudem eine vorübergehende Hälterung in landbasierten Tanksystemen erfolgen, wenn Umwelt- oder Betriebsbedingungen dies erforderlich machen.
Im Rahmen des Projekts wird die bestehende Nursery-Infrastruktur erweitert und optimiert. Dazu zählen die Entwicklung zusätzlicher Austernkörbe und Netzsysteme sowie die Optimierung von Methoden zur Vorbereitung der Ausbringung in Wiederherstellungsgebiete. Gleichzeitig werden nachhaltige Verfahren für die spätere Ausbringung der Austern entwickelt und getestet.
Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut für Fischereiökologie sowie europäischen Partnern des NORA-Netzwerks.
Projektleitung:
Stellvertr. Projektleitung und wissenschaftlicher Koordinator:
Techniker:
Das Vorhaben wird durch das BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.