Online-Meldung

Forschungsministerin Dorothee Bär und AWI-Direktor Hajo Eicken besuchen Tromsø

Delegationsreise bietet Möglichkeit zum Austausch mit dem Norwegian Polar Institute (NPI)
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Delegationsreise Tromsø (Foto: Alfred-Wegener-Institut / Janika Roberta Wagner / Norwegian Polarinstitute)

Auf Einladung von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat der Direktor des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) Prof. Hajo Eicken an einer Delegationsreise nach Nord-Norwegen teilgenommen.

NPI-Direktorin Camilla Brekke hat die Delegation in Tromsø empfangen und gemeinsam mit weiteren Wissenschaftler:innen des NPI das Forschungsprogramm in der Arktis und der Antarktis vorgestellt. Schwerpunkte waren dabei Langzeitbeobachtungen des Ozeans im atlantischen Arktissektor sowie der Atmosphäre an der Ny-Ålesund-Forschungsstation. Darüber hinaus stand der Austausch über die wichtige Kooperation in der Polarforschung und der Raumfahrt zwischen Deutschland und Norwegen auf dem Programm. Die bisherige Partnerschaft soll intensiviert und ausgebaut werden.

„Deutschland und Norwegen verbindet eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Polarforschung“, so AWI-Direktor Hajo Eicken. „Diese Partnerschaft weiter zu vertiefen, ist gerade jetzt entscheidend, um den komplexen Veränderungen in der Arktis gemeinsam zu begegnen.“

Weiterhin gab es die Möglichkeit für einen internen Austausch zwischen dem NPI und dem AWI. In Begleitung der AWI-Kolleg:innen Prof. Dr. Stefanie Arndt, Dr. Marion Maturilli, Dirk Mengedoht und Dr. Rebecca McPherson konnte AWI-Direktor Prof. Hajo Eicken bei seinem Antrittsbesuch mit NPI-Direktorin Camilla Brekke und NPI-Forschungsteams über die Zusammenarbeit beider Institute sprechen, insbesondere im Bereich der anstehenden Forschungs-Großprojekte wie Antarctica InSync und dem 5. Internationalen Polarjahr 2032/33.

Die langjährige Kooperation zwischen dem NPI und dem AWI ist ein Eckpfeiler der norwegisch-deutschen Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Die beiden Institute sind vor allem im an der Schnittstelle von Langzeitstudien, Satellitenfernerkundung und Modellierung aktiv. Gerade in diesem Bereich sind die Forschungsplattformen beider Länder sowie neue Messkampagnen vielversprechend. Dadurch können wir uns ein besseres Bild von der zukünftigen Rolle der Arktis im Erdsystem machen, insbesondere in Bezug auf Europa.

Kontakt

Pressestelle

Marlena Witte
+49(471)4831-1539

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