Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

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Europäische Wissenschaftsorganisationen gründen Allianz zur Klimaforschung

Eine Gruppe von führenden Klimaforschungsorganisationen aus acht europäischen Staaten gründete gestern im Europäischen Parlament die European Climate Research Alliance (ECRA). Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meersforschung, unterzeichnete die Kooperation stellvertretend für alle Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, die in der Klimaforschung tätig sind.
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Wie entstand das erste arktische Ozonloch im Frühjahr 2011?

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat enträtselt, wie im vergangenen Frühjahr das erste Ozonloch über der Arktis entstand. Dabei entdeckten sie auch einen Zusammenhang mit langfristigen Veränderungen im Klimasystem. Die umfassende Analyse des ungewöhnlich hohen Ozonabbaus im März/April 2011 wurde jetzt vorab in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Nature“ veröffentlicht.
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Ausgewählt: Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts erhalten neue Fördermittel der Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat in einem strengen Auswahlverfahren 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgewählt, die nun an einem der 17 Helmholtz-Zentren ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen können. Drei der bewilligten Anträge kamen aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, das damit überdurchschnittlich erfolgreich war.
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50 Millionen Jahre alte Muscheln geben Hinweise auf die Zukunft des El Niño-Phänomens

Die Erderwärmung wird vermutlich nicht zu einem dauerhaften El Niño-Zustand im südpazifischen Ozean führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es 50 Millionen Jahre alte Muschenschalen und Holz aus der Antarktis untersucht hat. In den Wachstumsringen dieser Fossilien fin-den sich Hinweise darauf, dass es auch in der letzten großen Warmphase der Erdgeschichte einen Klimarhythmus über dem Südpazifik gab, der dem heutigen El Niño-La Niña-Wechselspiel ähnelte.
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Sommerliches Meereis-Minimum in der Arktis: Ein neuer Minusrekord kündigt sich an

Die sommerliche Meereis-Bedeckung der Arktis wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich auf das Rekordniveau aus dem Jahr 2007 zurückgehen oder eventuell sogar noch darunter liegen. Prof. Dr. Rüdiger Gerdes, Meereis-Physiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gesellschaft, sagte am Montag im Rahmen eines Arktis-Workshops in Bremen, alles deute auf ein sehr niedriges September-Minimum hin.
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Das Eis gibt den Weg frei – Klimawissenschaftler forschen zu Chancen und Risiken der Arktis-Nutzung

Die Meereis-Ausdehnung der Arktis ist in diesem Sommer rekordverdächtig weit zurückgegangen, sodass sowohl die Nordost-Passage als auch die Nordwest-Passage befahren werden können. Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung nehmen diese Veränderungen in der Nordpolarregion zum Anlass, um mit Partnern über die Perspektiven und Folgen einer verstärkten kommerziellen Nutzung der Arktis zu forschen. ACCESS heißt dieses europäische Projekt, dessen zweiter Workshop am 5. und 6. September in Bremen stattfindet.
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Forschungsschiff Polarstern am Nordpol

„Höher“ geht es nicht: Am 22. August 2011 erreicht der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft den Nordpol. Veränderungen im Hohen Norden zu dokumentieren, ist das Ziel der aktuellen Expedition. Und so führen die Forscher an Bord auch am nördlichsten Punkt der Erde ein ausgiebiges Untersuchungsprogramm in Wasser, Eis und Luft durch. Die geringe Meereisbedeckung erlaubt die Route über den Pol ins Untersuchungsgebiet Kanadische Arktis.
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Neues Zuhause für Meeresforscher: Wattenmeerstation Sylt weiht zwei Gästehäuser ein

Am 23. August weiht Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, in List zwei grundsanierte Gästehäuser der Wattenmeerstation Sylt ein.
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Neue Studie in Fachzeitschrift Nature: Kalkbildende Mikroalgen sind Zeugen zunehmender Ozeanversauerung

Erstmals haben Forscher in globalem Maßstab untersucht, wie Kalkalgen in ihrem natürlichen Lebensraum auf die zunehmende Versauerung durch erhöhten Eintrag von Kohlendioxid reagieren.
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Wie verändert sich der Arktische Ozean? - Forschungsschiff Polarstern startet zu Expedition ins Nordpolarmeer

Am kommenden Mittwoch, den 15. Juni wird das Forschungsschiff Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft zu seiner 26. Arktisexpedition aufbrechen. Über 130 Wissenschaftler von Forschungsinstitutionen aus sechs Ländern nehmen an drei Fahrtabschnitten teil.