Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

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Weiß vor schwarzem Hintergrund

Die Überwinterer der Neumayer-Station wurden Zeugen der letzten Sonnenfinsternis dieses Jahres Am 23.11. spätabends (Höhepunkt 23:27 UTC) war in der Antarktis eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen.
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Klimaforschung: Ältestes Eis in Bearbeitung

Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) bearbeiten in Bremerhaven das älteste Eis, das je in Menschenhand war: Die Eisbohrkerne, die im vergangenen Winter an der antarktischen Station Dome C abgeteuft wurden, sind bis zu 900.000 Jahre alt. Es stammt aus einer Tiefe von etwa 3200 Metern und gibt Auskunft über Klima und Atmosphäre früherer Zeiten. Das europäische Projekt EPICA unterhält zwei Bohrstellen in der Antarktis, an denen altes Eis für die Klimaforschung gewonnen wird.
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Sonnensturm in der Antarktis nachgewiesen

Störungen im Magnetfeld Alle Meßgeräte, die auf der Neumayer Station das Erdmagnetfeld permanent registrieren, zeigen in den vergangenen Tagen deutliche Fluktuationen durch die erhöhte Sonnenaktivität.
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Hummer-Forscher beenden erfolgreiche Freilandsaison

Mit sinkenden Wassertemperaturen der Nordsee werden die Hummer um Helgoland am Ende des Sommers träge. Die Fangkörbe bleiben leer. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Biologischen Anstalt Helgoland (BAH) des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) beenden nun ihre diesjährige Freilandsaison zur Erforschung und Rettung des Helgoländer Hummers und fassen die derzeitigen Forschungsergebnisse zusammen.
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Globale Forschung in Atmosphäre und Meer

Polarstern startet in die Antarktis Am Mittwoch, den 22. Oktober 2003, bricht der Forschungseisbrecher „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) zu seiner 21. Antarktis-Expedition auf. Auf dem Programm stehen Untersuchungen zur Zerstörung der globalen Ozonschicht und die Erforschung von Lebensgemeinschaften des antarktischen Meeresbodens.
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„Polarstern“ läuft in Bremerhaven ein

19. Arktische Forschungsreise erfolgreich beendet   Am 13. Oktober 2003 kehrt die „Polarstern“, der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), nach einem 20-wöchigen Forschungsaufenthalt in den Gewässern der Arktis zurück nach Bremerhaven. Über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 11 Nationen nutzten die 118 Meter lange „Polarstern“ während zweier Expeditionsabschnitte zwischen Mai und Oktober 2003 zur Erforschung biologischer, geologischer und ozeanographischer Prozesse westlich von Irland, in…
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Auszeichnung für Prof. Thiede

AWI-Direktor erhält Hans-Stille-Medaille   Für seine Verdienste bei der Erforschung der Arktis und in der deutschen Meeresforschung erhielt Prof. Dr. Jörn Thiede, Direktor des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), die Hans-Stille-Medaille der Deutschen Geologischen Gesellschaft (DGG). Der Vorsitzende Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wellmer überreichte die Auszeichnung kürzlich im Rahmen der 155. Jahreshauptversammlung auf der Tagung URBAN 2003 an der Ruhr-Universität in Bochum.
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Victor geht von Bord

“Polarstern” beendet elfwöchige internationale Tiefsee-Expedition Am 7. August wird die „Polarstern“, Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), plangemäß im Hafen von Tromsø, Norwegen, einlaufen. Ziele der Expedition waren Tiefseekorallen südwestlich von Irland, der Hakon Mosby Schlammvulkan nordwestlich von Norwegen und der “Hausgarten” des AWI, eine Tiefsee-Langzeitstation westlich von Spitzbergen in 2600 Metern Wassertiefe. Den insgesamt 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord von…
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Spätfolgen der Elbeflut

Insektizide in Muscheln und Flundern nachgewiesen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven stellten bei Untersuchungen an Flundern und Miesmuscheln in der Elbmündung und im nördlichen Wattenmeer krankhafte Veränderungen in den Zellen der Tiere fest. Diese sind auf Pestizide zurückzuführen, die mit dem Elbehochwasser des letzten Jahres auch in die Nordsee gelangt sind und sich in Muscheln und Fischen angereichert haben.
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Giftmörderin mit Appetit

Die Stoffwechselprodukte der Alge Prymnesium sind tödlich für ihre Feinde Die gerade ein hundertstel Millimeter messende, einzellige Alge Prymnesium parvum tötet ihre Feinde durch Gift und frisst die Opfer anschließend auf. Während in der Regel die Rolle von Konsumenten und ihrem Futter in der Natur klar verteilt ist, dreht die im Wasser schwebende Alge durch den Einsatz chemischer Waffen den Spieß einfach um.