Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
In größter Hungersnot verdauen sich Mikroalgen selbst
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, welche molekularen Mechanismen Mikroalgen einsetzen, um in Zeiten akuten Nährstoffmangels von schnellem Wachstum auf Stillstand umzuschalten. In Laborversuchen konnten sie beobachten, dass kalkbildende Mikroalgen bei Nährstoffmangel zunächst ihren Stoffwechsel auf Sparsamkeit und Effizienz trimmen, bevor sie sich notgedrungen sogar teilweise selbst verdauen. Die molekularen Schalter für diese Grundfunktionen…
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Plattentektonik ohne Ruckeln
Die Erdbebenverteilung an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken unterscheidet sich grundlegend von der anderer Spreizungszonen. Bis in 15 Kilometer Tiefe zirkulierendes Wasser führt hier zur Bildung eines Gesteins, welches wie Schmierseife wirkt.
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Ozeanische Randströme werden stärker und verlagern sich Richtung Pol
Die Erwärmung der Erde führt zu grundlegenden Veränderungen wichtiger Meeresströmungen. Wie Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes in einer neuen Studie zeigen, werden die vom Wind angetriebenen subtropischen Randströmungen auf der Nord- und Südhalbkugel bis zum Ende dieses Jahrhunderts nicht nur stärker. Der Kuroshio-Strom, der Agulhasstrom und andere Meeresströmungen verlagern ihre Pfade auch Richtung Pol und bringen mehr Wärme und somit Sturmgefahr in die gemäßigten Breiten. Für die Studie hatten die Forscher eine Vielzahl unabhängiger…
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Fliegender Wechsel ?
Am 23.06. endete wie geplant der erste Abschnitt der Polarstern-Expedition PS99 in Longyearbyen. Die im ersten Wochenbericht erwähnten hydrographischen, biologischen und geologischen Arbeiten im Rahmen zweier EUROFLEETS2-Projekte konnten sehr erfolgreich zu Ende geführt werden. Innerhalb der zur Verfügung stehenden Schiffszeit von nur 2½ Tagen wurden nordwestlich der Bäreninsel und südwestlich Spitzbergens an insgesamt 40 Stationen in Wassertiefen zwischen 150 und 1800 m Wasser- und Sedimentproben gewonnen, Kamerasysteme über den Meeresboden geschleppt…
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Wiederansiedlung der einheimischen Europäischen Auster
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat ein dreijähriges Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben gestartet, in dem erstmalig die mögliche Wiederherstellung der Bestände der einheimischen Europäischen Auster (Ostrea edulis) in der deutschen Nordsee eingehend im Freiland erforscht wird. Projektpartner ist das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven.
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Sibirische Lärchenwälder sind noch auf Eiszeit gepolt
Die sibirischen Permafrostregionen gehören zu jenen Gebieten der Erde, die sich im Zuge des Klimawandels besonders schnell erwärmen. Dennoch beobachten Biologen derzeit nur ein minimales Anpassungsverhalten der Baumvegetation. Dort, wo gemessen an der Lufttemperatur längst Kiefern- und Fichtenwälder wachsen müssten, gedeihen noch immer sibirische Lärchen. Ein Paradox, dessen Ursache Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der Universität Köln und internationaler Partnerinstitute nun mithilfe Millionen Jahre alter Blütenpollen auf die Spur gekommen…
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Prof. Dr. Heinz Miller erhält SCAR Medaille 2016
Prof. Dr. Heinz Miller vom Alfred-Wegener-Institut erhält in diesem Jahr die SCAR Medaille für internationale Koordination.
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Tagebücher Alfred Wegeners veröffentlicht
Eine Besonderheit sind die 70 handgezeichneten Skizzen aus Wegeners Tagebüchern, die mit großem Aufwand digital aufbereitet wurden. Dr. Reinhard Krause hat die Tagebücher um erläuternde Anmerkungen ergänzt.
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Auszeichnungen für AWI-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Antje Boetius
Prof. Dr. Antje Boetius vom Alfred-Wegener-Institut ist in die European Academy of Sciences aufgenommen worden. Zudem wird sie in Kürze in Japan mit der Goldschmidt Medaille 2016 ausgezeichnet.
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11. Internationale Permafrost-Konferenz in Potsdam eröffnet
Im Kongresshotel Potsdam hat soeben die 11. Internationale Permafrost-Konferenz (ICOP) offiziell begonnen. Cheforganisator Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten, Permafrost-Forscher des Alfred-Wegener-Institutes, begrüßte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung 751 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 40 Ländern.
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