Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

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Die Antarktis und der Klimawandel

Vertreter von 32 Nationen beschließen Schwerpunktprogramme für die Erforschung der Antarktis Die Erforschung der Antarktis ist vor dem Hintergrund der Diskussion um den globalen Klimawandel von großer Bedeutung. Die internationale antarktische Forschergemeinde hat daher jüngst im Rahmen des für die Koordination zuständigen internationalen Gremiums SCAR (- Scientific Committee on Antarctic Research) ihre wissenschaftlichen Programme neu definiert und aufeinander abgestimmt. Die Projekte werden zukünftig in fünf Schwerpunkten gebündelt, die sich alle mit…
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Forschungseisbrecher „Polarstern“ läuft in die Antarktis aus

Driftende Station auf dem Meereis geplant Nach einem kurzen Werftaufenthalt in Bremerhaven sticht „Polarstern“, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, am 12. Oktober 2004 wieder in See. Die acht Monate dauernde 22. Antarktisexpedition führt Wissenschaftler und Besatzungsmitglieder ins Weddellmeer und in die Scotia See.  
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Zwanzigste Polarstern-Expedition in die Arktis geht zu Ende

Am 3. Oktober wird das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung von seiner 20. Arktisexpedition nach Bremerhaven zurückkehren. Während des letzten Fahrtabschnittes haben 44 Wissenschaftler aus Deutschland, Russland und Südkorea, unterstützt von Besatzungsmitgliedern, Hubschrauberpiloten und Technikern, das Gebiet nördlich und westlich von Spitzbergen erforscht. Schwerpunkte waren geophysikalische und geologische Untersuchungen der Framstraße und des Yermak-Plateaus. Dabei standen seismische…
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Gensequenz der Kieselalge Thalassiosira pseudonana entziffert

Zum ersten Mal ist es gelungen, das Erbgut einer Planktonalge der Meere zu sequenzieren. Dabei ist ein Team internationaler Wissenschaftler auf unerwartete Stoffwechselwege in der Kieselalge Thalassiosira pseudonana gestoßen. Die Ergebnisse werden diese Woche in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.
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Antarktisforscher kommen nach Bremerhaven

Treffen des Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR) vom 3. bis 8. Oktober 2004 Vom 3. bis zum 8. Oktober tagen in Bremerhaven die Delegierten des internationalen Wissenschaftlichen Komitees für Antarktisforschung (SCAR). Die Ergebnisse und Vorschläge für neue Forschungsvorhaben und internationale Zusammenarbeit in der Antarktis, die aus der 28. wissenschaftlichen Konferenz des Komitees im Juli hervorgegangen sind, sollen nun diskutiert und verbindlich vereinbart werden. Dazu werden rund 100 Delegierte aus 31 Ländern im Alfred-Wegener-Institut…
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Dunstschicht über der Arktis kann das globale Klima beeinflussen

Wie oft guckt wohl jeder von uns täglich in den Himmel? Immer wieder wandert der Blick nach oben, um das Spiel der vorbeiziehenden Wolken zu beobachten. Wolken, auch für die Arktis-Forscher bislang eine große Unbekannte in ihren Berechnungen, wenn sie das Phänomen des Arktischen Dunstes erklären wollen. Doch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) der Forschungsstelle in Potsdam konnten mit neuem Datenmaterial den Schleier ein gutes Stück lupfen. Die Ergebnisse wurden nun in „Geophysical Research Letters“…
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Eisbohrkern aus Nordgrönland enthüllt detaillierte Geschichte des Klimas

Zum ersten Mal wurde bei einer Bohrung in Nordgrönland ein Eiskern gewonnen, der die Klimageschichte der Nordhemisphäre über die letzte Eiszeit hinaus lückenlos erschließt. Die ersten Ergebnisse des internationalen Eiskern-Projekts NGRIP (North Greenland Ice Core Project) werden diese Woche in „Nature“ veröffentlicht. Vergleichbar den Jahresringen eines Baumes enthält der 3085 Meter lange Eiskern Schichten von Schneefällen der letzten 123.000 Jahre.
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Prof. Dr. Karsten Reise: „Sylt braucht Sand“

Weltweit weichen die Strände zurück. Das ist eine Folge des ansteigenden Meeresspiegels. Der wächst gegenwärtig im Jahr um 2,5 Millimeter an. Mit der globalen Erwärmung könnte diese Anstiegsrate sich in diesem Jahrhundert verdoppeln und beträgt dann rund einen halben Meter. Das ist nicht viel, aber das Meer entwickelt in Ufernähe einen Sandhunger, um durch gleichzeitigen Anstieg des Meeresbodens die Wellenenergie optimal verteilen zu können. Dazu braucht es Sand und den nimmt sich das Meer vom Strand.
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Höhere Wassertemperaturen und geringere Eisbedeckung im Nordpolarmeer

An Bord des Forschungsschiffes „Polarstern“ vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung haben Wissenschaftler in den vergangenen sechs Wochen in der Framstraße zwischen Spitzbergen und Grönland sowie nördlich davon Veränderungen in der Temperatur des Ozeans und in der Eisbedeckung untersucht. In diesem Bereich findet der wesentliche Austausch von Wassermassen zwischen dem Nordpolarmeer und dem Nordatlantik statt. Mit der globalen Erwärmung der vergangenen Jahre haben sich auch die Verhältnisse in der Fram Straße und im Nordpolarmeer…
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Deutsches Forschungsschiff Polarstern hat verlassene russische Station vom Eis geborgen

Das deutsche Forschungsschiff Polarstern entdeckte am frühen Morgen des 16. August 2004 bei 82 Grad Nord auf einer Eisscholle die Überreste der russischen Arktisstation Nordpol-32. Der Forschungseisbrecher befindet sich derzeit auf seiner zwanzigsten Arktisexpedition. Seit dem 16. Juli führt ein internationales Team von Wissenschaftlern im Rahmen internationaler Forschungsprogramme an Bord Luftmessungen durch, erhebt Daten im Meer und vom Meereis und sammelt Gesteinsproben vom Meeresboden.