Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
„Bodenarbeiten“
Wie bereits im letzten Wochenbericht angekündigt, wollen wir heute von den Arbeiten unserer benthischen Biogeochemiker und Biologen berichten. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen stehen die Organismen und Prozesse am Boden der Tiefsee.
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Ein Jahr allein in der arktischen Tiefsee
Fernab jeder Steuerung arbeitet ein Unterwasserroboter seit wenigen Tagen in 2.500 Metern Wassertiefe am Meeresgrund der Arktis, nachdem er einen erfolgreichen Testlauf absolviert hat. Forscher und Ingenieure des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben erstmals den Tiefsee-Crawler Tramper für eine ganzjährige vollständig autonome Mission ausgebracht. Der im Rahmen der Helmholtz-Allianz Robotische Exploration unter Extrembedingungen (ROBEX) entwickelte mobile Unterwasserroboter soll nun wöchentlich…
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Umweltministerin Hendricks besucht AWIPEV-Station
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht Spitzbergen, um sich über den Klimawandel zu informieren. Gemeinsam mit Direktorin Karin Lochte und Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) diskutiert sie über die globale Erwärmung, die in der Arktis besonders stark und rasch auftritt.
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Forscher simulieren die Entstehung von Rinnen im Meereis
Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Von…
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Aus der Luft dem arktischen Meeresmüll auf der Spur
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.
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Eisalgen: Der Motor des Lebens im zentralen Arktischen Ozean
Algen, die im und unter dem Meereis leben, spielen eine viel größere Rolle für das arktische Nahrungsnetz als bislang angenommen. In einer neuen Studie konnten Biologen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung erstmals nachweisen, dass sich nicht nur direkt unter dem Eis lebende Tiere von den sogenannten Eisalgen ernähren. Auch Arten, die vorwiegend in größeren Wassertiefen vorkommen, beziehen einen Großteil ihres Energiebedarfs ursprünglich aus diesen Algen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Rückgang des…
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Wasserwelten - was schwimmt denn da?
Wie bereits im letzten Wochenbericht angekündigt, wollen wir heute von den Arbeiten unserer Phytooptiker, Biogeochemiker, Planktologen und Sedimentologen berichten. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen stehen die Organismen und Prozesse in der Wassersäule.
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Permafrost-Netzwerk-Entwickler Boris Biskaborn gewinnt Data Stewardship Award 2016
AWI-Wissenschaftler Dr. Boris Biskaborn ist vom World Data System (WDS) zum diesjährigen Preisträger des Data Stewardship Award ernannt worden. Damit zeichnet das WDS den Potsdamer Polarforscher für den Aufbau des weltweiten Permafrost-Netzwerkes GTN-P (Global Terrestrial Network for Permafrost) aus.
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In der Luft, im Wasser und am Boden der Tiefsee
Seit gut einer Woche befinden wir uns nun im eigentlichen Untersuchungsgebiet dieser Expedition, dem LTER (Long-Term Ecological Research) Observatorium HAUSGARTEN. Neben vergleichsweise einfachen „traditionellen“ Geräten zur Erforschung des tiefen Ozeans wie z.B. Wasserschöpfern, Planktonnetzen, Bodengreifern und Verankerungsketten, kommen bei unseren Langzeituntersuchungen auch sehr komplexe und hochtechnische Großgeräte zum Einsatz. Hierzu gehören verschiedene unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), ein bis in 3000 m Wassertiefe…
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Projekt „Maritimes Zentrum Elbinseln“ erhält den Sonderpreis des Bundesbauministeriums
Das vom AWI unterstützte Schulprojekt Maritimes Zentrum Elbinseln (MZE) ist in Berlin beim neunten Wettbewerb zum Preis Soziale Stadt mit dem Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz (BMUB) ausgezeichnet worden. Die Initiatoren des Wettbewerbes ehrten damit die vorbildliche Netzwerkarbeit des MZE sowie die Nachhaltigkeit des Projektes, welches von Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Kultur getragen wird.
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