Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Pine Island Gletscher Frühjahr 2017
Online-Meldung

Eisberg bricht von Pine Island Gletscher ab

Aktuelle Satellitenaufnahmen aus der Antarktis zeigen, dass vom Pine Island Gletscher ein großer Eisberg von etwa 265 Quadratkilometern Größe abgebrochen ist. Anders als im Larsen-Schelfeisgebiet, wo im Juli 2017 ein riesiger Eisberg abgebrochen war, beobachten Wissenschaftler hier zusätzlich, dass der Gletscher schon seit einiger Zeit ausdünnt, sein Abfluss sich beschleunigt und die Aufsetzlinie sich zurückzieht. Somit verliert er mehr und mehr Masse und trägt zum Anstieg des Meeresspiegels bei.
AWI-Gebäude A43 Telegrafenberg Potsdam
Pressemitteilung

25 Jahre AWI Potsdam

Mit der Gründung des AWI Potsdam ist vor 25 Jahren die Wiedervereinigung der deutschen Polarforschung gelungen. Deshalb blicken heute Vertreter aus Wissenschaft und Politik auf ein Vierteljahrhundert Potsdamer Polarforschung unter dem Dach des Alfred-Wegner-Instituts zurück – darunter Brandenburgs Forschungsministerin Dr. Martina Münch und Karl-Eugen Huthmacher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zum Jubiläum weihen sie den neuen Erweiterungsbau am Telegrafenberg ein.
Wochenbericht

Am 79°N Gletscher

Wir können auf eine sehr bewegte und aufregende Woche zurückblicken. Zu Beginn konzentrierten sich unsere Arbeiten noch auf den Bereich der Schelfkante Nordostgrönlands am Eingang des Westwind Trogs - einer sich zum inneren Schelf fortsetzenden, kanalartigen Vertiefung. In diesem Trog befindet sich am Boden das verhältnismäßig warme Atlantikwasser.
Müll-im-Meer-Forschung am AWI Helgoland
Pressemitteilung

Von der Weser bis zur Nordsee:

Weltweit steigt die Verschmutzung von Meeren, Flüssen und Seen durch Plastikmüll. Ein neues Projekt, das die Universität Bayreuth und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) gemeinsam koordinieren, geht das Problem jetzt erstmals aus einer ganzheitlichen Forschungsperspektive an. In der Modellregion Weser – Nationalpark Wattenmeer wollen die Wissenschaftler unter anderem durch empirische und modellgestützte Analysen herausfinden, wie kleinste Plastikteilchen (Mikroplastik) vom Festland bis ins Meer gelangen,…
Auf dem Rückweg zum Schiff
Online-Meldung

Die Zukunft der deutschen Polarforschung

Wo steht die deutsche Polarforschung? Was sind die wichtigsten Zukunftsfragen? Welche Infrastruktur wird benötigt? Diese Fragen beantwortet die Polarforschungsagenda 2030, die das Nationalkomitee für Polarforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter dem Vorsitz von Prof. Günther Heinemann (Universität Trier) und der Mitarbeit von 68 Autorinnen und Autoren aus 17 Instituten - darunter viele Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts - zusammengestellt hat.
Wochenbericht

Die Vorboten Grönlands

Am Nachmittag des 12. September verließ der Forschungseisbrecher Polarstern den Hafen von Tromsø. Mit an Bord sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Nationen, die das Spektrum von Physikalischer Ozeanographie, Geochemie, Glaziologie, Geodäsie, Geologie, Geophysik, Atmosphärenphysik- und Chemie sowie Biologie und Biogeochemie abdecken. Auf der Expedition “Greenland ice sheet/ocean interaction” (GRISO) sollen die komplexen physikalischen Wechselwirkungen zwischen dem Ozean und dem Eisschild in Nordostgrönland sowie deren Auswirkungen auf…
Helgoland
Online-Meldung

Expedition vor Helgoland

Am 21. September 2017 startet unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) eine besondere Expedition im deutschen Wattenmeer und in der Elbe. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HZG und des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) aus Leipzig analysieren die Elbe, um zukünftige Flutszenarien besser vorhersagen zu können. Außerdem untersuchen die Wissenschaftler, wie sich der großräumige Ausbau der Offshore-Windkraftanlagen auf die Nordsee…
Pressemitteilung

Arktisches Meereis erneut stark abgeschmolzen

In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.
Symbolbild Klimamodellierung
Online-Meldung

Zur rechten Zeit am rechten Ort

Neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, darunter das Alfred-Wegener-Institut, bauen in den kommenden fünf Jahren gemeinsam ein flexibles und mobiles Messsystem zur Erdbeobachtung auf: MOSES – Modular Observation Solutions for Earth Systems. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen, wie kurzfristige dynamische Ereignisse, etwa Hitzewellen oder Starkregen, mit der langfristigen Entwicklung von Erd- und Umweltsystemen zusammenhängen. Koordiniert wird MOSES am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
Wochenbericht

Neue technische Möglichkeiten in der tiefen See

Die zweite Woche unserer Expedition stand ganz im Zeichen der in ROBEX neu entwickelten robotischen Systeme.