Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Großes Potential für umfassende Beobachtung der Wassermassen im Ozean
Wie reagiert der Arktische Ozean, wenn mehr Schmelzwasser von Gletschern und größere Mengen Sedimente aus tauendem Permafrost in den Ozean gelangen? Das ist eine der großen Fragen, die Wissenschaftler weltweit umtreiben. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben jetzt gemeinsam mit internationalen Kollegen die Anwendung einer neuen optischen Methode veröffentlicht, mit deren Hilfe sie einfacher und schneller als zuvor unterschiedliche Wassermassen bestimmen können.
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Heiß und Kalt am Gakkelrücken des Arktischen Beckens
Die dritte Woche der Expedition PS101 war der Erforschung von heißen Quellen in der Tiefsee der eisbedeckten Arktis gewidmet. Und der arktische Herbst hat begonnen.
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Internationales Büro kommt an das Alfred-Wegener-Institut
Die Association of Polar Early Career Scientists (APECS) wird ab Februar 2017 ihr Büro für fünf Jahre am AWI in Potsdam haben. AWI und APECS unterzeichneten in dieser Woche dazu eine Vereinbarung (MoU), um die Rahmenbedingungen festzulegen. Frau Dr. Gerlis Fugmann wird das Team des internationalen APECS Büros leiten. Unterstützt wird sie dabei von Frau Heike Midleja, die aktuell als administrative Assistentin des International Arctic Science Committee (IASC) tätig ist.
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Deutsche Delegation mit AWI-Direktorin Karin Lochte beim Arktis-Gipfel in den USA
In Washington sind am Mittwoch Vertreter der Forschungsministerien aus 22 Nationen zusammengekommen, um eine verstärkte Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu verabreden.
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Leben unter dem Eis am Karasik-Seeberg
Die zweite Woche der Expedition PS101 war der Erkundung des riesigen Karasik-Seebergs gewidmet. Er liegt in der zentralen Arktis, ist über 4000 m hoch, und es wimmelt an ihm von Leben.
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Grönland verliert mehr Eis als gedacht
Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Ingo Sasgen und Veit Helm vom Alfred-Wegner-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung sowie Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ beteiligt waren. Die Veröffentlichung in Science Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde. Damit…
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Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung zwei Drittel ihres Zooplanktons
Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung bis zu zwei Drittel ihres Zooplanktons. Zu diesem Ergebnis kommt ein deutsch-australisches Forscherteam, welches die Riffe um Kohlendioxid-Austrittsstellen vor der Küste Papua Neuguineas untersucht hat. An diesen vulkanischen Quellen entweicht so viel Kohlendioxid aus dem Meeresboden, dass das Wasser jenen Säuregrad besitzt, den Wissenschaftler für die Zukunft der Weltmeere vorhersagen. Den Rückgang des Zooplanktons erklären die Forscher mit dem Verlust geeigneter Versteckplätze. Er wird…
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PS101 KARASIK
Die Expedition PS101 KARASIK ist der Untersuchung von geologischen, geochemischen und biologischen Prozessen an Seebergen und Hydrothermalquellen des Gakkelrückens der zentralen Arktis gewidmet. Bisher ist wenig bekannt über die Funktionsweise sogenannter „ultralangsamer Spreizungszonen“ von ozeanischen Platten. Sowohl der Gakkelrücken der Arktis wie auch der Südwestindische Rückens liegen in fernen Arbeitsgebieten mit schwierigen Umweltbedingungen, die von wenigen Forschungsschiffen erreicht werden können.
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Wie habt ihr den Wechsel von Papier auf Digital geschafft?
Führende Bibliothekswissenschaftler der zentralen indonesischen Forschungsorganisation LIPI haben gestern die AWI-Bibliothek besucht und sich während der zweistündigen Führung über die digitale Dienstleitungspalette der Fachbibliothek informiert.
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Offenes Wasser um den Nordpol: Arktisches Meereis auf dem Rückzug
In diesem September ist die Fläche des Arktischen Meereises auf eine Größe von knapp 4,1 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies ist die zweitkleinste Fläche seit Beginn der Satellitenmessungen. Weniger Meereis gab es nur im Negativ-Rekord-Jahr 2012 mit 3,4 Millionen Quadratkilometern. "Dies ist erneut ein massiver Eisverlust in der Arktis", so Prof. Lars Kaleschke von der Universität Hamburg. Prof. Christian Haas vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) bestätigt: "Der Trend setzt sich fort." Nordost- und Nordwestpassage sind jetzt gleichzeitig für…
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