Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Neue Herangehensweise an Klimawandelprognosen könnte regionale Kalkulationen präzisieren
Eine neue Methode zur Berechnung des menschlichen Einflusses auf Temperaturänderungen bestätigt derzeitige Prognosen einer erheblichen Klimaerwärmung noch in diesem Jahrhundert – allerdings deutet sie auch darauf hin, dass die individuellen Erwärmungsmuster in vielen Regionen deutlich von denen abweichen, die auf Schätzungen derzeit gängiger Computermodelle beruhen.
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Wir verlassen Punta Arenas
Das Wetter in Punta Arenas, Chile, zeigte sich bei unserer Ankunft am 5. und 6. Mai mit leicht bedecktem Himmel, Temperaturen knapp unter 10°C und kaum Wind unerwartet freundlich – unerwartet, weil hier auf der Südhalbkugel nun Herbst ist und das Klima am Südende Chiles ohnehin rau. Am 7. Mai ab 8 Uhr wurden die Fahrteilnehmer mit einer Hafen-Barkasse zur auf Reede liegenden Polarstern gebracht. Um 10 Uhr waren alle wohlbehalten an Bord.
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Forschungsschiffstaufe und Symposium in Kiel
Am 11. Mai 2018 fand in Kiel ein hochrangig besetztes Festsymposium im Gedenken an Eugen Seibold statt, an dem AWI-Direktorin Prof. Antje Boetius einen Festvortrag hielt. Der Meeresgeologe Seibold hat Generationen von Meeresforschern ausgebildet und geprägt, und wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Im Anschluss an das Symposium wurde eine neue Hochsee-Forschungsyacht auf den Namen „Eugen Seibold“ getauft.
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Hinweis auf Kipp-Punkt für Sauerstoffminimum-Zonen im Ozean
Ändern sich die Ozeantemperaturen, so reagieren die natürliche Variabilität der Sauerstoffversorgung und die damit verbundenen biogeochemischen Stoffkreisläufe nicht linear. Stattdessen gab es vor etwa 6.000 Jahren einen relativ rasch auftretenden Kipp-Punkt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler unter Leitung von Geologen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht haben.
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Neue Tierart in der Nordsee
Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universitäten Oldenburg und Potsdam ist der Nachweis einer neuen Flohkrebsart in der Nordsee gelungen. Sie nutzten erstmals überhaupt im Zuge einer Artneubeschreibung Erbgutinformationen, die sonst in anderen Bereichen der Genetik verwendet werden. Veröffentlicht wurde die Neuentdeckung von Epimeria frankei jetzt im Fachmagazin Scientific Reports. In der Zukunft könnten solche detaillierten Informationen mittels moderner molekularer Verfahren die Biodiversitätsforschung revolutionieren.
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Von Finnwal-Aggregationen, Spurenmetallen und dem Ende der Expedition
Nun hat die letzte Phase unserer Expedition begonnen. Nach einer Woche umgeben von Meer- und Gletschereis südwestlich der Antarktischen Halbinsel liegen wir erneut vor Elephant Island, wo wir die verbleibende Zeit der Expedition verbringen werden, bevor es wieder zurück nach Punta Arenas geht.
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Arktische Anpassungskünstler
Sie sind die Grundlage des arktischen Nahrungsnetzes – und äußerst widerstandsfähig: Auch wenn das Wasser saurer wird und sich das Licht oder die Temperaturen ändern, scheinen verschiedene arktische Mikroalgen-Gemeinschaften ihre Produktivität und Artenzusammensetzung beizubehalten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschenden des Alfred-Wegener-Instituts, die sie jetzt gemeinsam mit kanadischen Kollegen vorab online in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlichen. Doch ob sich die Nahrungsgrundlage von Robben, Walen und kommerziell…
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Im Fokus internationaler Zusammenarbeit zu Zeichen des Klimawandels
Die Delegationen informierten sich umfassend über die internationale Zusammenarbeit am Standort mit Fokus auf Klima- und Umweltforschung. Der Besuch in Svalbard bot den Gästen Gelegenheit, sich aus nächster Nähe die Auswirkungen des Klimawandels anzusehen, begleitet von Kim Holmen, Direktor für Internationales am Norwegischen Polarforschungsinstitut NPI.
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Die Zukunft des Thwaites-Gletschers
Ein gemeinsames britisches und US-amerikanisches Forschungsprogramm zählt zu den detailreichsten und ausführlichsten Untersuchungen eines massiven antarktischen Gletschers, die je vorgenommen wurden. Das Alfred-Wegener-Institut beteiligt sich mit einer einzigartigen Methode zur Erkundung der Eis-Struktur und des geologischen Untergrundes.
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AWI-Forscher messen Rekordkonzentration von Mikroplastik im arktischen Meereis
Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben im arktischen Meereis so viel Mikroplastik wie nie zuvor gefunden. Die meisten Partikel waren jedoch mikroskopisch klein. Die Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Die Plastik-Überreste waren zudem so charakteristisch im Eis verteilt, dass die Wissenschaftler ihre Spuren zurückverfolgen konnten. Diese reichen zum einen bis zum Müllstrudel im…
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