Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

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Verursacher von Muschelvergiftungen identifiziert

Der Ursprung des Nervengiftes Azaspiracid, welches nach Anreicherung in Muscheln zu schweren Vergiftungen beim Menschen führen kann, ist identifiziert worden. Wie die Zeitschrift European Journal of Phycology in ihrer neuesten Ausgabe (Vol. 44/1: p. 63-79) berichtet, handelt es sich dabei um eine winzige Algenart, den Dinoflagellaten Azadinium spinosum. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung haben den bisher unbekannten und nun erstmals beschriebenen Organismus aus der Nordsee isoliert, im Labor vermehrt und als…
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Westantarktis war in Warmzeiten eisfrei - Geologische Daten signalisieren dynamische Entwicklung des Eisschildes vor drei bis fünf Millionen Jahren

Die Eiskappe der Westantarktis ist vor drei bis fünf Millionen Jahren offenbar wiederholt vollständig abgeschmolzen. Wie die Fachzeitschrift nature in ihrer neuesten Ausgabe (Vol. 458) berichtet, sind diese regelmäßigen Abschmelzphasen durch die Veränderungen der Neigung der Erdachse in Zeiten erhöhter CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre ausgelöst worden. Dies ergab die Analyse eines Sedimentkerns, der 2006 im Rahmen des internationalen Bohrprojekts ANDRILL (ANtarctic geological DRILLing) mit deutscher Beteiligung unter dem antarktischen Ross-Schelfeis…
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In Filzpantoffeln zum Nordpol - Wie man in Berlin die Arktis erkunden und dabei viel über aktuelle Forschung lernen kann

Wer wollte nicht schon einmal zum Nordpol wandern? In Berlin ist das für sechs Wochen sogar in Filzpantoffeln möglich. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt zeigen das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Ausstellung „Expedition:Arktis – Zukunftsforschung im Hohen Norden“ in der deutschen Hauptstadt.
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Wissenschaftliches Festkolloquium zum achtzigsten Geburtstag von Prof. Gotthilf Hempel am Alfred-Wegener-Institut

Fünf deutsche Forschungsinstitute veranstalten am 16. März im Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ein wissenschaftliches Festkolloquium. Anlass ist der achtzigste Geburtstag von Prof. Gotthilf Hempel. Alle fünf Institute wurden von Prof. Hempel zeitweise geleitet, vier wurden von ihm gegründet. Statt feierlicher Reden werden im Rahmen des Kolloquiums junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ihren aktuellen Arbeiten berichten. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion über die Zukunftsaufgaben der…
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Zum Ende des Internationalen Polarjahres 2007/2008: Wissenschaftler aus ganz Deutschland ziehen positives Resümee

Das Internationale Polarjahr 2007/2008 geht zu Ende. Rund 120 Personen feiern heute im Klimahaus Bremerhaven zwei Jahre intensiver, international koordinierter wissenschaftlicher Kampagnen in beiden Polarregionen der Erde. Während der deutschen Abschlussveranstaltung zum Internationalen Polarjahr 2007/2008 blickten sie aber nicht nur auf neue Erkenntnisse und erfolgreiche deutsche Beiträge zurück, die Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet betonten auch die künftige Bedeutung der Polarforschung.
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Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan weiht hochmoderne deutsche Antarktisstation ein - Neumayer-Station III nimmt den wissenschaftlichen Betrieb auf.

Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan weihte heute Mittag die Neumayer-Station III ein. Die neue deutsche Forschungsbasis nimmt damit ihren wissenschaftlichen Betrieb auf. Sie liegt 6,5 Kilometer südlich der alten Neumayer-Station auf dem Ekström-Schelfeis im Dronning Maud Land in der Antarktis. Die Station dient als Basis für die wissenschaftlichen Observatorien, sowie als logistisches Zentrum für Inlandexpeditionen und Polarflugzeuge.
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Stellungnahme des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung zur Auswahl des aktuellen Untersuchungsgebietes von Polarstern

In der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“ wird über falsche Vorwürfe berichtet, die das Bundesumweltministerium gegen das Eisendüngungsexperiment des Forschungsschiffs „Polarstern“ erhebt.
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Polarstern-Expedition „LOHAFEX“ kann durchgeführt werden

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft kann seine aktuelle Polarstern-Expedition „LOHAFEX“ durchführen. Unabhängige wissenschaftliche und juristische Gutachten, erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bzw. des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kamen zu dem Ergebnis, dass das Eisendüngungsexperiment LOHAFEX weder gegen Umweltstandards, noch gegen geltendes Völkerrecht verstößt.
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Fassade der Neumayer-Station III vollständig montiert

Die neue deutsche Forschungsbasis Neumayer-Station III ist erstmals in ihrer endgültigen Form zu sehen. Mit der kompletten Montage der Außenhülle ist in der Antarktis ein weiterer Meilenstein beim Bau der Station erreicht. Die Fassade schützt die beiden oberen, aus Containermodulen aufgebauten Stockwerke der Station vor den äußeren Witterungseinflüssen.
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LOHAFEX: Ein deutsch-indisches Kooperationsprojekt - Wie wirkt sich Eisendüngung auf Ökologie und Kohlenstoffaufnahmepotential des Südlichen Ozeans aus?

Das deutsche Forschungsschiff Polarstern ist derzeit auf dem Weg in Richtung des südwestlichen atlantischen Sektors des Südlichen Ozeans. Das Team mit 48 Wissenschaftlern an Bord (30 davon aus Indien) verließ Kapstadt, Südafrika, am 7. Januar, um das deutsch-indische Eisendüngungsexperiment LOHAFEX (Loha bedeutet Eisen auf Hindi, FEX steht für Fertilization EXperiment also Düngungsexperiment) durchzuführen.