Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Wochenbericht

Woche 1 an der Eisstation

Nachdem alle Messplätze erfolgreich aufgebaut wurden, haben wir nun eine volle Woche mit einer Vielzahl von Messungen erreicht. Dieser Bericht zeigt einige Beispiele, was und wie wir in unserer kleinen weißen Scholle, die unser Zuhause ist, messen. Seltsamerweise haben wir es nicht geschafft, ihr einen Namen zu geben - vermutlich weil wir wissen, dass sie bald verschwunden sein wird.    Mit Beiträgen von Ulrike Egerer, Hauke Flores, Allison Fong, Ilka Peeken, Priit Tisler  
Wochenbericht

Im und auf dem Eis

Wie geplant wurden am 30. 5. auf der Höhe Longyearbyen drei Personen per Helikopter ausgetauscht und Polarstern nahm Kurs auf die geplante Schollenposition.
FS Heincke in Spitzbergen
Pressemitteilung

Wie der Arktische Ozean salzig wurde

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging. Dadurch lässt sich die Geburt der Arktischen Zirkulation wie wir sie heute kennen auch erstmalig genauer beschreiben. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachmagazin Nature Communications.
Antarktischer Krill (Euphausia superba), Aquariumsaufnahme.
Pressemitteilung

Warum schwanken antarktische Krillbestände?

Er ist nur knapp sechs Zentimeter groß und spielt doch eine große Rolle im Ökosystem der Antarktis: Der Kleinkrebs Euphausia superba (Antarktischer Krill). Er ist eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Welt und die Nahrungsgrundlage für viele Tiere im Südpolarmeer. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, warum die Größe der Krillbestände immer wieder stark schwankt. Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Bernd Blasius, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Bettina Meyer,…
Pressemitteilung

Geowissenschaftlicher Nachweis von subglazialen Seen

Unter dem Eispanzer der Antarktis gab es auch während der letzten Eiszeit - als der Eisschild sehr viel dicker war als heute - subglaziale Seen. Einem internationalen Forscherteam ist jetzt der Nachweis gelungen, dass deren Überreste als mehrere Meter dicke See-Sedimente unter einer marinen Sedimentschicht am Meeresboden lagern. Das ist das Ergebnis einer Studie von Gerhard Kuhn und Kollegen, die heute in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wird.
Leben unter dem Meereis
Pressemitteilung

Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität offiziell gegründet

Die Bewohnbarkeit unseres Planeten ist eng mit der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt verknüpft – nicht nur an Land, sondern auch im Wasser. Wie und warum verändert sich die marine Biodiversität im globalen Wandel? Wie wirkt sich diese Veränderung auf marine Ökosysteme und ihre Funktionen aus? Und wie kann die Gesellschaft sich anpassen oder Folgen mildern? Diesen Fragen gehen künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) nach, das heute an der Universität Oldenburg offiziell…
Online-Meldung

Memorandum of Understanding in China unterzeichnet

Die Chinesische Arktis- und Antarktis Administration (CAA) und das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung haben ihre zukünftige Zusammenarbeit in einem Memorandum of Understanding festgehalten.
Wochenbericht

Beobachtungen unterwegs

Am 24. 5. 2017 12:00 hat Polarstern pünktlich zu den Arktis-Expeditionen im Sommer 2017 abgelegt.
Pressemitteilung

Festakt zu 125 Jahre Meeresforschung auf Helgoland

Die Meeresforschung hat in Deutschland eine lange Tradition und erlebte im 19. Jahrhundert ihre erste Blütezeit. Vor 125 Jahren wurde auf Helgoland die Königliche Biologische Anstalt gegründet, 1924 folgte ein Zweiglaboratorium in List auf Sylt. Aus beiden Standorten entstand später die Biologische Anstalt Helgoland (BAH), die 1998 Teil des Alfred-Wegener-Instituts wurde. Gäste aus ganz Deutschland kamen heute nach Helgoland, um dieses Jubiläum zu feiern.
Pressemitteilung

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Bewohner der Arktis aus?

49 Atmosphären- und Wolkenforscher, Meereisphysiker, Meeresbiologen und Biogeochemiker starten am Mittwoch, den 24. Mai 2017 von Bremerhaven aus zu einer gemeinsamen Expedition Richtung Spitzbergen. An Bord des Forschungsschiffes Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) eint sie über alle Fachdisziplinen hinaus die Frage: Wie verändert sich das Klima der Arktis und wie wirkt sich das aus? Von Longyerbyen (Spitzbergen) aus starten parallel die AWI-Forschungsflugzeuge Polar 5 und Polar 6 zu…