Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Polareis könnte weicher sein als gedacht
Eismassen der polaren Eisschilde fließen unter der Last ihres eigenen Gewichts Richtung Ozean. Um künftige Schwankungen des Meeresspiegels insbesondere unter veränderten Klimabedingungen vorhersagen zu können, ist es wichtig, die Fließgeschwindigkeit des Eises möglichst genau zu bestimmen. Dazu haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts gemeinsam mit der Universität Tübingen, der University of Otago (Neuseeland) und der Autonomen Universität Barcelona (Spanien) eine neue Studie am grönländischen Eisschild durchgeführt, die in den Geophysical…
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Wissenschaft erlebbar und zugänglich machen
Am heutigen Donnerstag startet in Halle an der Saale das Silbersalz Festival. Vier Tage lang dreht sich alles um Filmvorführungen, Virtual Reality, Apps und Live-Performances zu verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen.
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Ein Jahr eingefroren in der Arktis
Es wird die größte Arktis-Forschungsexpedition aller Zeiten: Im September 2019 wird der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern vom norwegischen Tromsø in die Arktis aufbrechen und ein Jahr lang fest eingefroren im arktischen Eis durch das Nordpolarmeer driften. Versorgt von weiteren Eisbrechern und Flugzeugen werden insgesamt 600 Menschen aus 17 Ländern an der Expedition teilnehmen. Ein Vielfaches an Wissenschaftlern wird mit den Daten arbeiten, um die Klima- und Ökosystemforschung auf ein neues Niveau zu heben. Geleitet wird die Mission vom…
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Warum die Eiszunge des Pine-Island-Gletschers plötzlich schrumpfte
Der Pine-Island-Gletscher in der Westantarktis gehört nicht nur zu den am schnellsten fließenden Eisströmen auf der Südhalbkugel. In den zurückliegenden elf Jahren sind auch viermal große Eisberge von seiner schwimmenden Eiszunge abgebrochen. Wissenschaftlern an Bord des deutschen Forschungseisbrechers Polarstern ist es im Februar 2017 gelungen, jenen Meeresboden zu kartieren, der noch kurz zuvor vom Gletschereis bedeckt war. Ein Abgleich dieser neuen Karten mit Satellitenaufnahmen des Eisstromes verrät nun, warum sich der Gletscher plötzlich so weit…
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Aktuelle Zahlen zum Meeresspiegelanstieg
Eisverluste in der Antarktis führten seit dem Jahr 1992 zu einem Meeresspiegelanstieg von 7,6 Millimetern. Zwei Fünftel davon (3,0 Millimeter) traten in den letzten fünf Jahren auf. Das berichten 84 Wissenschaftler von 44 internationalen Organisationen – darunter das Alfred-Wegener-Institut - jetzt in der Fachzeitschrift Nature. Sie kombinierten für ein großes Klimagutachten im Rahmen der Ice Sheet Mass Balance Inter-Comparison Exercise (IMBIE) Daten von 13 Satellitenmissionen.
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Endspurt
Nach Ablaufen von Las Palmas, Gran Canaria, haben wir am 05.06. unsere Fahrtgeschwindigkeit noch einmal für 5 Stunden etwas verlangsamt, um Triaxus/topAWI für einen weiteren Test zu schleppen. Anschließend folgte eine abschließende Vergleichsstation mit CTD-Sonde und optischen Messinstrumenten. Danach sollte es ohne weitere Unterbrechungen zügig nach Bremerhaven gehen.
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AWI-Direktorin Antje Boetius berät Initiative der Vereinten Nationen
Die Meere und Ozeane sind Klimamaschine, Lebens- und Wirtschaftsraum zugleich. Sie liefern Rohstoffe, Nahrungsmittel, dienen als Verkehrswege und Erholungsraum. Doch dieser Raum ist auch bedroht: von der Vermüllung und Überfischung bis hin zur globalen Klimaerwärmung. Zum Schutz der Meere begehen die Vereinten Nationen (UN) jährlich am 8. Juni den Tag des Meeres (World Oceans Day).
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Wie verändert sich das Ökosystem um die Antarktische Halbinsel?
Rund um die Antarktische Halbinsel gab es noch im Herbst große Mengen an laichreifem Krill und Salpen. Bedingt durch wärmere Wassertemperaturen setzte die Meereseisbildung spät ein, so dass einzellige Algen, die wesentliche Nahrungsgrundlage dieser Tiere, in hoher Konzentration vorkamen. Wie sich das Leben im Südozean an solche Änderungen anpassen wird war ein wichtiges Thema der diesjährigen Antarktissaison des Forschungsschiffes Polarstern, die am Montag, den 11. Juni 2018 nach knapp sechs Monaten mit dem Einlaufen des Schiffes in seinen…
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Tropischer Nordatlantik: Wasser kühl, Luft staubig
Die ganze Woche fuhren wir unter nur leicht bewölktem Himmel in der Zone des Nordostpassates, der Polarstern meist stark entgegen blies. Mit Überquerung des nördlichen Wendekreises (Wendekreis des Krebses) auf 23° 26′ 05″ Nord haben wir in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni die Tropen verlassen und befinden uns nun wieder in den Subtropen, jetzt den nördlichen. Obwohl wir uns in den Tropen und Subtropen bewegt haben, waren Wasser und Luft um uns herum mit Temperaturen um 20°C oder knapp darüber relativ kühl, 10° kälter als tagsüber in weiten Teilen…
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Antje Boetius bei „Leute in der Losche“
AWI-Direktorin Antje Boetius war am 29. Mai Gast in der Reihe „Leute in der Losche“. Im Gespräch mit der Nordseezeitung und dem Publikum berichtete sie aus ihrem Leben als Meeresforscherin und über die Arbeit des Alfred-Wegener-Instituts. (Foto: Nordseezeitung)