Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Erfolgreicher Programmauftakt
Mit einem digitalen Kick-off-Meeting wurde das neue Helmholtz-Forschungsprogramm "Changing Earth - Sustaining our Future" gestartet. AWI-Direktorin Antje Boetius hat Vize-Präsidentin des Forschungsbereichs Erde und Umwelt 2019/2020 das Meeting eröffnet. Das neue Forschungsprogramm koordiniert die wissenschaftliche Arbeit von sieben Helmholtz-Forschungszentren aus dem Bereich "Erde und Umwelt". Die digitale Auftaktveranstaltung ist online abrufbar.
Experimente für zuhause
Schule geschlossen? Die Helmholtz-Gemeinschaft sorgt für Abwechslung im häuslichen Lernalltag. Gemeimsan mit Forschungszentren wurde eine Experimentierbroschüre für zuhause entwickelt. So können Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte spannende Experimente mit Aha-Effekt im Wohnzimmer durchführen. Auch das AWI-Schülerlabor auf Helgoland hat das Projekt unterstützt. Die Experimentierbroschüre ist online verfügbar. Weitere Infos zum Projekt: helmholtz.de/experiment
Wanderlustige Eisberge
Während Eiszeiten sind Eisberge aus der Antarktis viel weiter nach Norden gewandert als heute. Wie das möglich war und welche Konsequenzen das für die Ozeane hatte, hat jetzt ein internationales Team unter Leitung der Universität Cardiff und Beteiligung des AWI herausgefunden. Demnach wirkte sich der Ferntransport gefrorenen Süßwassers bis auf die nördliche Halbkugel und in die Tiefen des Atlantiks aus. Welche Konsequenzen dies für die Entwicklung des damaligen Klimas hatte, ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte.
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Südlich des Äquators – Nördlich der Roaring Forties
Die Reise verläuft weiterhin nach Plan. Das Ergebnis des dritten Abstriches zur Untersuchung auf CoV-2, den wir bei Las Palmas abgegeben hatten, erreicht uns. Alle negativ, die Antarktis kann kommen. Wird sie auch, in gar nicht allzu langer Zeit.
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Las Palmas – über den Äquator
Nach Abgabe des 3. CoV-2 Abstriches bei Las Palmas, setzt Polarstern die Reise Richtung Süd fort. Das Wetter zeigt sich zunehmend sommerlich. Auf Höhe der Kanaren steht das Thermometer bereits bei 18° C, die kapverdischen Inseln passieren wir bei 26°C, wolkenlosem Himmel und sanfter Dünung um 2 Meter aus Nord. Die hartverdienten Seebeine können sich vorerst ausruhen, es könnte wahrlich schlechter sein.
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Das neue Gesicht der Antarktis
Die Antarktis könnte künftig ergrünen und von neuen Arten besiedelt werden. Andererseits dürften Spezies verschwinden. Diese und viele andere Ergebnisse haben 25 Forscherinnen und Forscher in einem internationalen Großprojekt zusammengetragen, in dem sie Hunderte von Fachartikeln über die Antarktis aus dem letzten Jahrzehnt ausgewertet haben. Damit liefert das Team eine ungewöhnlich umfassende Einschätzung des aktuellen und künftigen Zustands des Kontinents und des ihn umgebenden Südlichen Ozeans.
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Bremerhaven – Las Palmas
Nach gut achttägiger Einzelquarantäne im Hotel Best Western Fischereihafen und 2 negativen PCR Tests auf CoV-2 verlegten wir am 20.12. plangemäß in zwei Chargen auf Polarstern. Die Kammern wurden bezogen, die Sicherheitseinweisung erfolgte in den zwei Gruppen, die bis zum Ende der weiteren Quarantänemassnahmen zusammenbleiben sollten. Zudem wurde eine Stellprobe auf dem Helideck durchgeführt.
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Allianz zwischen Kunst und Wissenschaft
Zum Abschluss des Jahres wendet sich das monegassische Institut Océanographique mit einem Appell an seine Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft und Kultur. Sie fordern konkret einen besseren Austausch zwischen der Wissenschaft und der Kultur, um als tragende Säulen unserer sozialen Gesellschaft den Planeten zu bewahren und um eine lebenswerte Zukunft mit der Natur und Kultur zu gestalten. Auch Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), hat diesen Aufruf unterzeichnet. Neben ihr…
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Die hundert Frauen des Jahres
AWI-Direktorin Antje Boetius wurde vom Magazin Focus zu den "Hundert Frauen des Jahres 2020" gewählt. Der Jury war es wichtig, "auch Frauen ins Gespräch zu bringen, die vielleicht nicht direkt die Ersten sind, die einem in den Sinn kommen, wenn man nach besonders inspirierenden Persönlichkeiten gefragt wird. Unbesungene Heldinnen eben." Antje Boetius wird vor allem für ihre Leistungen in der Tiefseeforschung ausgezeichnet. Mehr Infos.
Eingeschleppte Schlauchalge verändert das Wattenmeer
Die Schlauchalge Vaucheria velutina ist die „Alge des Jahres 2021“. Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. wählte die eingeschleppte Algenart, die dieses Jahr erstmals im norddeutschen Wattenmeer nachgewiesen wurde, „aufgrund ihrer plötzlichen Dominanz und der unabsehbaren ökologischen Folgen“, die ihre Anwesenheit dort mit sich bringen könnte. In den Schläuchen der Alge, die normalerweise nur am Ufer wächst, verfängt sich der Schlick, wodurch die Gänge der Wattwürmer verstopft werden. Somit verändert sich das Weltnaturerbe…
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