Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Forschungsschwerpunkte für die Arktis festgelegt
Die führenden internationalen Arktis-Forschungsorganisationen haben gemeinsame wissenschaftliche Ziele für die kommende Dekade festgelegt. Auch die indigenen Völker der Arktis waren in den Prozess eingebunden. Unter Federführung des am Alfred-Wegener-Institut in Potsdam angesiedelten International Arctic Science Committee (IASC) legen sie jetzt einen Bericht vor, der den Weg für eine gemeinsam konzipierte, lösungsorientierte Forschung zur nachhaltigen Entwicklung der Arktis und darüber hinaus beschreibt.
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Bremens Bürgermeister Sieling zu Besuch am AWI
Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling hat am heutigen Mittwoch das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung besucht. Am Hauptstandort Bremerhaven traf er AWI-Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte, Verwaltungsdirektor Dr. Karsten Wurr sowie den Leiter Logistik und Forschungsplattformen, Dr. Uwe Nixdorf.
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Projekt zur Erforschung der Nordsee-Lebewelt gefördert
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) erhalten in den kommenden zwei Jahren knapp 300.000 Euro, um die ökologischen Auswirkungen künstlicher Strukturen wie Offshore Windenergieanlagen, Pipelines und Schiffswracks in der Nordsee zu untersuchen. Das Projekt wird geleitet von AWI-Biologin Dr. Jennifer Dannheim, Partner sind belgische, britische und niederländische Forschungsinstitute.
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Die Expedition PS97 von Punta Arenas nach Punta Arenas
Der Fahrtabschnitt PS97 „Paläoozeangraphie der Drake Passage (PaleoDrake) wird am 16. Februar 2016 in Punta Arenas (Chile) beginnen und am 8. April 2016 wieder in Punta Arenas enden.
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Abschied von der Ostantarktis und Querung des Weddellmeeres
Nein - die vier Männer vom Drescher Inlet haben wir nicht überwintern lassen. Sie wurden samt Gerätschaften mit Hilfe der Helis letzte Woche an Bord geholt. Es war faszinierend zu sehen, wie sie mit dem typischen antarktischen Blick in den klaren Augen von ihren Arbeiten berichteten. Die Eindrücke sprudelten hervor wie aus einem aufgetauten Wasserfall.
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Ungewöhnliche Kälteperiode in der Stratosphäre schafft Bedingungen für starken Ozonabbau in der Arktis
Die Wetterentwicklung in der Arktis deutet derzeit auf ein Frühjahr mit erheblichen Ozonverlusten hin. Wie Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meereswissenschaften, berichten, hat in den zurückliegenden Wochen eine extreme Kälteperiode in der arktischen Stratosphäre jene chemischen Bedingungen geschaffen, die im März und April zu schweren Ozonverlusten über der Arktis führen könnten – vorausgesetzt, es kommt in den nächsten Wochen nicht zu einer entscheidenden Erwärmung.
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Wie stabil ist der Westantarktische Eisschild?
Eine zukünftige Erwärmung des Südlichen Ozeans bedingt durch steigende Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre könnte die Stabilität des Westantarktischen Eisschildes empfindlich stören. Ein Anstieg des globalen Meeresspiegels um mehrere Meter wäre die Folge. Ein Kollaps der Westantarktis könnte sich auch in der letzten Warmzeit vor 125.000 Jahren vollzogen haben, einer Zeit, in der die polare Oberflächentemperatur um etwa zwei Grad Celsius höher war als heute. Das ist das Ergebnis einer Reihe von Modellrechnungen, die Wissenschaftler des…
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Meterdicker Eiscocktail unter dem Meereis der Antarktis
Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie erstmals die Verbreitung und Mächtigkeit des sogenannten Plättcheneises in der Antarktis großflächig vermessen können. Bei diesem Eis handelt es sich um eine mehrere Meter dicke Schicht aus filigranen Eiskristallen unter dem Meereis, über die bisher nur relativ wenig bekannt ist. Das Plättcheneis ist in den Küstengewässern der Antarktis sowohl für das Leben im Meer als auch als Indikator für den Zustand schmelzender Schelfeisgebiete von zentraler Bedeutung.…
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REKLIM stellt auf Umwelt-Schau des Bundespräsidenten aus
Der vom Alfred-Wegener-Institut koordinierte Helmholtz-Verbund für Regionale Klimaänderungen (REKLIM) ist einer von 190 ausgewählten Ausstellern auf der 5. Woche der Umwelt - einer Umwelt-Schau des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Veranstaltung findet am 7. und 8. Juni 2016 im Berliner Schloss Bellevue statt und stellt Tausenden geladenen Gästen das Thema Umweltschutz und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen vor.
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Forschungsfinale
Jeder gute Spielfilm, Feuerwerk oder Symphonie enden mit einem Finale. Da zeigt nochmal jeder und alle zusammen, was sie können - so auch hier gegen Ende der Stationsarbeiten. Alle Geräte der Meeresforschung werden zu Wasser gelassen (nacheinander, nicht gleichzeitig!), die Komplexität der Einsätze und Technik und die Vielfalt der Ergebnisse muss man selbst erlebt haben um es nachvollziehen zu können. Nur einen Hauch von Eindruck können die ausgewählten Bilder mit unseren Berichten vermitteln.
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