Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Vom Advent ins Neue Jahr
Die „Polarstern“ hat Bremerhaven am 20.12.2017 gemäß langfristiger Planung pünktlich mit dem Nachmittagshochwasser bei dichtem Nebel und ruhiger See verlassen. An Bord sind 44 Mitglieder der Besatzung und 9 Wissenschaftler. Mit dabei sind 4 Ingenieure und Techniker von Firmen, die Restarbeiten der Werftzeit zu erledigen haben und 2 Inspektoren der Reederei Laeisz.
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Den Meeresboden im Blick haben
Welche Umweltrisiken hätte der Abbau von metallischen Rohstoffen aus der Tiefsee und wie kann ein Abbau möglichst umweltschonend gestaltet werden? Diese Fragen haben Forschende aus elf europäischen Ländern im Rahmen des Projektes MiningImpact untersucht. Ihre Befunde und Einschätzungen haben AWI-Mikrobiologin Prof. Antje Boetius und Dr. Matthias Haeckel vom GEOMAR in einem aktuellen Beitrag in der internationalen Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
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European Research Council fördert Potsdamer AWI-Forscher
Wie hängen das globale Klima und regionale Schwankungen von Temperaturen und Niederschlägen zusammen? Auf welche Bandbreite der Schwankungen müssen wir uns einstellen? Um diesen Fragen nachzugehen, erhält Dr. Thomas Laepple in den kommenden fünf Jahren vom European Research Council (ERC) 1,5 Millionen Euro für seine Nachwuchsgruppe SPACE. Mit einem fünfköpfigen Team wird der Klimawissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam aktuelle Beobachtungen mit der Analyse von Klimaarchiven…
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Polarstern startet Richtung Antarktis
Am Mittwoch, den 20. Dezember 2017 läuft das Forschungsschiff Polarstern von Bremerhaven in Richtung Süden aus. Nach einem Zwischenstopp in Kapstadt wird die Neumayer-Station III versorgt. Anschließend sammeln Wissenschaftler im ganzjährig von Meereis bedeckten südlichen Weddellmeer am Filchner-Rønne Schelfeis grundlegende Daten, um die Schmelzraten der antarktischen Gletscher zu messen. Ab März 2018 erforschen Biologen die Meereslebewesen rund um die Antarktische Halbinsel. Auf der Rückfahrt nach Bremerhaven, wo der Eisbrecher am 11. Juni 2018 erwartet…
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Neue Speziallinsen ermöglichen Röntgenmikroskopie mit Rekordauflösung
In Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut sind am DESY, Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft, Speziallinsen entwickelt worden, die erstmals Röntgenmikroskopie mit einer Rekordauflösung im unteren Nanometerbereich ermöglichen. Dadurch können etwa die vom AWI untersuchten Kieselalgen deutlich besser untersucht werden.
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Sonderausgabe: Einfluss des sich ändernden arktischen Klimas
Welchen Einfluss hat der Klimawandel in der Arktis auf Regionen in mittleren Breitengraden? Eine neue Sonderausgabe des Journals Advances in Atmospheric Sciences (DOI: 10.1007/s00376-017-7004-7) rückt unter Beteiligung des AWI-Klimawissenschaftlers Thomas Jung die Forschung zu dieser Frage in den Mittelpunkt.
"Business as usual" wäre fatal
Überfischung der Meere ist heutzutage eines der vielen Umweltprobleme. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die Ozeane dazu beitragen können, bei einer wachsenden Bevölkerung den weltweiten Nahrungsbedarf zu decken.
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Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon
Permafrostböden prägen ein Viertel der Landmasse auf der Nordhalbkugel. Durch den Klimawandel tauen speziell die arktischen Küsten verstärkt ab und setzen zusätzliche Mengen an Treibhausgasen frei. Ein großes EU-Projekt, das vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) koordiniert wird, untersucht jetzt die Folgen für das weltweite Klima und die Bewohner der Arktis. Doch nicht nur das: Zusammen mit Bürgern der arktischen Region werden die Forscher Zukunftsstrategien entwickeln, mit denen die Bevölkerung den…
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Auszeichnung für herausragende Forschungsleistung
Das Land Brandenburg würdigt mit dem Landespreis herausragende Forschungsleistungen der wissenschaftlichen Nachwuchstalente seiner Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
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Internationale Austern-Allianz
Auf einem internationalen Workshop haben Naturschutzbehörden, Wissenschaft, Naturschutzverbände und Austern-Farmer ein europäisches Netzwerk gegründet. Ihr Ziel ist die Wiederansiedlung und Bestandsstärkung der inzwischen sehr seltenen und stark bedrohten heimischen europäischen Auster.
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