Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Die Vermessung der Arktis: Rußpartikeln auf der Spur
Das AWI-Forschungsflugzeug Polar 5 bricht am 15. März auf nach Grönland. Vom äußersten Nordosten der Insel aus untersucht ein internationales Wissenschaftlerteam vier Wochen lang, wie sich die Arktis verändert. In der PAMARCMiP-Kampagne messen sie das Meereis und die Atmosphäre zwischen Grönland und Spitzbergen – am Boden, mit einem Fesselballon und vom Flugzeug aus. Dabei haben sie es vor allem auf Rußpartikel abgesehen.
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Das Weddellmeer querend
Flügelschnecken (Pteropoden) verbringen als Teil des Zooplankton ihren Lebenszyklus in der Wassersäule. Zur Fortbewegung nutzen sie ihren zu zwei Flügeln umgebildeten Schneckenfuß und „flattern“ damit durchs Wasser. Die dünne Kalkschale ist aus Aragonit und damit besonders empfindlich gegenüber der Ozeanversauerung (OA). Der zunehmende Gehalt an Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre führt gerade in den kalten Polarmeeren zu einer verstärkten Aufnahme von CO2 und damit zur Versauerung.
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Kick-Off Meeting für Nansen Legacy
Diese Woche trafen sich rund 160 Wissenschaftler, Politiker, Industrievertreter und weitere Arktisinteressierte im norwegischen Tromsø. Sie gaben bei einem Kick-Off Meeting den Startschuss für das multidisziplinäre Projekt Nansen Legacy. Unter den Teilnehmenden waren AWI-Direktorin und Arktisforscherin Prof. Antje Boetius und Michael Karcher, die beide im Advisory Board sind.
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Auf dünnem Eis in der warmen Arktis
Das Meereis in der Arktis schwindet weiter: Seit Satelliten in den 1970er Jahren die weiße Kappe über dem Nordpolarmeer im Blick haben, war die Fläche in keinem einzigen Februar so klein wie dieses Jahr. Grund dafür sind Warmlufteinbrüche, die nicht nur häufiger in die Arktis kommen, sondern auch stärker werden und weiter nach Norden dringen.
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Vom Nordprofil nach Halley Bay
Ein in dieser Woche bearbeitetes drittes Beprobungsprofil deckt auch den nördlichen Teil des Filchnergrabens ab. Mit Netzfängen, Wasserproben und kurzen Sedimentkernen waren alle Gruppen auf dem Schiff umfassend und 24 Stunden am Tag beschäftigt.
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Eis und Wasser im Filchner-Graben
Gute Eisverhältnis und eine stabile Wetterlage mit Wind aus Südwest ermöglichen es Polarstern, den Filchnergraben weit nach Süden zu befahren und direkt vor dem Filchner-Schelfeis bis nahe 44° West zu queren.
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Stagnation im tiefen Südpazifik
Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, vom Max-Planck Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI), konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der…
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Von den Polarregionen zu den Pazifischen Inseln
Auf der Berlinale-Veranstaltung "Indigenous Life and Global Climate Change – From Polar Regions to Pacific Islands. From Melting Ice to Sea Level Rise" beleuchten Wissenschaftler und Filmschaffende am 23. Februar 2018 im Kino Casablanca in Vorträgen, Gesprächen und Filmvorführungen die dramatischen Folgen der globalen Erwärmung und ihre regionalen Auswirkungen.
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Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft
AWI-Direktorin Antje Boetius eröffnet heute zusammen mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka das Wissenschaftsjahr 2018 zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“.
Aus der Ronne-Schelfeis Polynya
Diese Woche wurde ein Profil vor dem Ronne-Schelfeis bearbeitet. Es erstreckt sich zwischen ca. 50 und 60 Grad westlicher Länge. Alle an Bord befindlichen Geräte kamen zum Einsat.
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