Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

AWI-Rechenzentrumsmitarbeiter bei der Arbeit im Serverraum.
Online-Meldung

Ein offener Hafen für Forschungsdaten

Gemeinsames Datenmanagement ermöglicht disziplinübergreifend Forschungsdaten zu finden und zu nutzen. Das Alfred-Wegener-Institut baut in diesem Rahmen ein Angebot im Bereich Erde und Umwelt auf.
Pressemitteilung

Neues Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

Sie liefern uns Nahrung und Rohstoffe, beeinflussen Luftqualität und Weltklima, bauen Schadstoffe ab, dienen als Orte für Erholung und Tourismus – die marinen Ökosysteme. Die Funktion dieser Ökosysteme – und damit die Grundlage auch menschlichen Wohlbefindens – hängt von der biologischen Vielfalt der Meere ab. Wie der Klimawandel und menschliche Einflüsse die marine Biodiversität verändern, werden Wissenschaftler künftig an einem neuen Institut untersuchen: In Oldenburg entsteht ab dem kommenden Jahr das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine…
Bohrkerne des Chicxulub-Einschlagskraters vor der Küste Mexikos
Online-Meldung

Auswirkungen eines Meteoriteneinschlags auf die Lebewelt

Ein internationales Wissenschaftlerteam mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat Anfang dieses Jahres in den Chicxulub-Einschlagskrater vor der Küste Mexikos gebohrt. Dabei wurden Bohrkerne mit einer Gesamtlänge von über 830 Metern gewonnen, die jetzt am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen untersucht werden.
Abb. 1: Neues Meereis (graue Flächen) bildet sich zwischen den alten Schollen, die den vergangenen Sommer überlebt haben.
Wochenbericht

Neue Messsysteme für die Beobachtung des arktischen Wandels

Die Expedition PS101 erprobt verschiedene neue Messsysteme für Eis, Ozean und Meeresboden der zentralen Arktis. Ziel ist, die Veränderungen des Meereises sowie die Ursachen und Konsequenzen für Ozean und Leben zu beobachten und zu verstehen.
Bräunliche Färbung der Laptewsee durch einen starken Sediment-Eintrag
Online-Meldung

Großes Potential für umfassende Beobachtung der Wassermassen im Ozean

Wie reagiert der Arktische Ozean, wenn mehr Schmelzwasser von Gletschern und größere Mengen Sedimente aus tauendem Permafrost in den Ozean gelangen? Das ist eine der großen Fragen, die Wissenschaftler weltweit umtreiben. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben jetzt gemeinsam mit internationalen Kollegen die Anwendung einer neuen optischen Methode veröffentlicht, mit deren Hilfe sie einfacher und schneller als zuvor unterschiedliche Wassermassen bestimmen können.
Wochenbericht

Heiß und Kalt am Gakkelrücken des Arktischen Beckens

Die dritte Woche der Expedition PS101 war der Erforschung von heißen Quellen in der Tiefsee der eisbedeckten Arktis gewidmet. Und der arktische Herbst hat begonnen.
Online-Meldung

Internationales Büro kommt an das Alfred-Wegener-Institut

Die Association of Polar Early Career Scientists (APECS) wird ab Februar 2017 ihr Büro für fünf Jahre am AWI in Potsdam haben. AWI und APECS unterzeichneten in dieser Woche dazu eine Vereinbarung (MoU), um die Rahmenbedingungen festzulegen. Frau Dr. Gerlis Fugmann wird das Team des internationalen APECS Büros leiten. Unterstützt wird sie dabei von Frau Heike Midleja, die aktuell als administrative Assistentin des International Arctic Science Committee (IASC) tätig ist.
Spitzbergen
Online-Meldung

Deutsche Delegation mit AWI-Direktorin Karin Lochte beim Arktis-Gipfel in den USA

In Washington sind am Mittwoch Vertreter der Forschungsministerien aus 22 Nationen zusammengekommen, um eine verstärkte Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu verabreden.
Wochenbericht

Leben unter dem Eis am Karasik-Seeberg

Die zweite Woche der Expedition PS101 war der Erkundung des riesigen Karasik-Seebergs gewidmet. Er liegt in der zentralen Arktis, ist über 4000 m hoch, und es wimmelt an ihm von Leben.
Pressemitteilung

Grönland verliert mehr Eis als gedacht

Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Ingo Sasgen und Veit Helm vom Alfred-Wegner-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung sowie Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ beteiligt waren. Die Veröffentlichung in Science Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde. Damit…