Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Wochenbericht

Transit von Tromsø und erste Arbeiten vor Nordost-Grönland

Mit der Reise PS115.1 von FS Polarstern sollen geowissenschaftliche Forschungsarbeiten durchgeführt werden, die zu einem besseren Verständnis der geologischen Entwicklung des Europäischen Nordmeeres und der Schelfgebiete angrenzender Regionen führen sollen.
Meteorologe Thomas Schmidt laesst bei starkem Wind einen Wetterballon vom Dach der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III steigen
Online-Meldung

Unbemannte Flugsysteme im Einsatz für Wetter und Klima

Wetterballons liefern unverzichtbare Daten, sind aber nicht steuerbar und wenig nachhaltig. Im Projekt AEROMET_UAV entwickelt die Technische Universität Braunschweig gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut und weiteren Partnern eine Alternative dazu: ein unbemanntes Flugsystem, das robust, steuerbar und einfach zu bedienen ist. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen von mFUND gefördert.
Ein reiner, Eiskristall, beobachtet am Lichtmikroskop (grünes Bild) und gleichzig am Interferenzmikrokop (rotes Bild). Das Bild am Lichtmikroskop zeigt deutlich die Morphologie der Kristalle und das Wachstum der Dendriten. Aus den charakteristischen gestreiften Interferenzmuster im rechten Bild werden Informationen zu dem Wachstum der Kristalle in der Höhe, also senkrecht zu der basalen Fläche, abgeleitet. Die Maßstableiste entspricht 0,2 mm. Erschienen in Proceedings of National Academy of Science; DOI: 10.1073/pnas.1807461115
Pressemitteilung

Neue Erkenntnisse über Frostschutzproteine

Proteine, die polare Organismen davor schützen, Frostschäden zu erleiden, könnten anders funktionieren, als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die ein internationales Wissenschaftlerteam jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of National Academy of Science veröffentlicht haben. Frostschutzproteine werden heute schon eingesetzt, um die Qualität tiefgefrorener Lebensmittel zu verbessern. Die neuen Erkenntnisse könnten die Anwendungsbereiche dieser Proteine erweitern.
Abb. 1: Ein Wasserprobennehmer und ein Gerät, das autonom Partikel aus der Wassersäule filtriert, werden verankert. Die orangen Kugeln oben leisten Auftrieb, damit die Geräte möglichst nahe an der Oberfläche arbeiten können.
Fig. 2: A water sampler and an instrument which can autonomously filter particles from the water column are being moored. The orange balls at the top provide the necessary buoyancy for the instruments to work close to the surface.
Wochenbericht

Verankerungen im Nebel

Nach zwei langen Wochen intensiven Arbeitens ziehen wir eine mehr als positive Bilanz! Alle Geräte sind super gelaufen, es wurden viele Wasser- und Sedimentproben genommen und analysiert, hunderte Bilder aus der Wassersäule und vom Meeresboden geschossen, um das Leben in der Tiefsee zu dokumentieren und an die hundert Instrumente geborgen, welche die letzten zwei Jahre kontinuierlich Wassermassen- und Strömungseigenschaften aufgezeichnet haben.
Wochenbericht

Chemie an Bord

Jetzt haben wir bereits 7 intensive aber erfolgreiche Tage in unserem Arbeitsgebiet verbracht. Wir haben einige unserer Verankerungen ausbringen und aufnehmen können. Außerdem haben wir im Rahmen der FRAM Infrastruktur Initiative viele Wasser- und Sedimentproben genommen und Videoaufnahmen gemacht. Die vielen Verankerungen und Proben bedeuteten viel Arbeit für einen Teil der Wissenschaftler an Bord, wir sind aber auch glücklich über den Erfolg der Messungen. Nächste Woche werden wir mehr darüber berichten. Diese Woche werden wir zunächst von den beiden…
POGO-Stipendiaten 2017/18 mit Betreuerin auf Helgoland
Pressemitteilung

Ehrung für zehn Stipendiaten der Meeresforschung

Am 24. Juli 2018 präsentieren zehn Stipendiaten aus aller Welt im Wissenschaftsforum in Berlin ihre Abschlussarbeiten im Rahmen des Centre of Excellence in Observational Oceanography. Zehn Monate hatten sie am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) eine Weiterbildung in allen Disziplinen der Meeresforschung erhalten. Um diesen prägenden Lebensabschnitt gebührend abzuschließen, findet eine feierliche Graduation statt. Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter der Träger des Programms: Die Nippon Foundation aus…
Kurze Meldung

Standpunkt von Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler zu Predatory Journals:

Junges Arktisches Meereis. Diese Aufnahme stammt aus der IceCam des EM-Birds, einem Meereisdickensensor, der unter einem Hubschrauber hängend über das Meereis geflogen wird. Die Kamera ist derart in das Geräte eingebaut, dass sie immer senkrecht in die Tiefe fotografiert.
Online-Meldung

Sechs deutsch-russische Forschergruppen erhalten dreijährige Förderung

Das junge deutsch-russische Förderprogramm "Helmholtz-RSF Joint Research Groups" hat seine zweite Auswahlrunde abgeschlossen. Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Russian Science Foundation (RSF) haben sechs weitere gemeinsame Forschergruppen ausgewählt, darunter auch eine mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts.
Biber
Pressemitteilung

Biber verändern das Gesicht der Arktis

Biber sind äußerst effektive Ökosystem-Ingenieure: Wenn eine Landschaft nicht ihren Vorstellungen entspricht, gestalten sie das Terrain einfach um. In gemäßigten Breiten haben sie das seit Jahrtausenden getan. Nun aber weiten sie ihr Betätigungsfeld aus und tauchen immer häufiger in der nordamerikanischen Arktis auf. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat untersucht, welche Folgen das hat. Demnach können die Tiere ganze Ökosysteme verändern und zum Auftauen des Dauerfrostbodens beitragen, schreiben die Forscher im Fachjournal Global Change Biology.
Wochenbericht

Auf in die Arktis

Ein Rundgang durch das Schiff zeigt, nun kann es los gehen! Noch vor wenigen Tagen gab es an allen Ecken halbausgepackte Transportkisten unterschiedlichster Größe (vom ganzen Container bis zu kleinen Pappkisten).